Thomas Oliver Müller: Keine Klagen gegen Deutsche Finance Group wegen BVK-Verlusten
Deutsche Finance Group: Thomas Oliver Müller weist Desinformation zu Bayerischer Versorgungskammer zurück
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Daniela Spuhler-Hoffmann von Barizzi und Esslinger ist Powerfrau der Baubranche
München – Über dieser Mitteilung könnte die Presseabteilung der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) lange gebrütet haben. Deutschlands größte öffentlich-rechtliche Versorgungsgruppe behauptete dieser Tage, das vergangene Geschäftsjahr „trotz des teilweise volatilen Marktumfelds“ erneut „mit einer guten Performance abgeschlossen“ zu haben. Nach vorläufigen Zahlen liege die kapitalgewichtete Nettoverzinsung 2025 bei 3,4 Prozent und damit faktisch auf dem Vorjahresniveau. Mit dieser Verzinsung sei sichergestellt, dass die BVK das Hauptziel ihrer Kapitalanlagen erreiche und die Zinsanforderungen der von ihr verwalteten Versorgungseinrichtungen übertreffe. „Wir liefern, was wir versprochen haben – konstante und robuste Erträge“, sagte der BVK-Vorstandsvorsitzende Axel Uttenreuther. „Zugleich gehen wir die bekannten wirtschaftlichen Herausforderungen einzelner US-Immobilieninvestments konsequent an.“
Damit spielte er dezent auf sehr verlustreiche Immobilieninvestments in den USA an, die für die Bayerische Versorgungskammer ein Image-GAU sind. Die Pensionskasse, die die Altersvorsorge von rund 2,7 Millionen Menschen verwaltet – darunter die vieler Ärzte und Anwälte –, hat rund 1,6 Milliarden Euro in US-Immobilienprojekte investiert. Das Anlagegeld floss in Prestigeobjekte in Manhattan, Luxushotels in Miami Beach und die Transamerica Pyramide in San Francisco. Weil einige dieser Immobilien heute leer stehen, notverkauft wurden oder sich völlig anders als geplant entwickelten, ist für die BVK ein erheblicher finanzieller Schaden entstanden. Allein für 2024 musste die Bayerische Versorgungskammer schmerzhafte Abschreibungen von mehr als 160 Millionen Euro auf ein Investmentvolumen von 800 Millionen Euro vornehmen. Hausinterne Schätzungen gehen davon aus, dass sich dieser Wert sogar noch auf bis zu 690 Millionen Euro erhöhen könnte. Deshalb muss sich die BVK bohrende Fragen zur fehlenden Risikosteuerung und Kapitalanlagen-Kontrolle gefallen lassen. In einer im vorigen Dezember veröffentlichten Presseerklärung meinte das Management: „Insgesamt kann daher das Eigenkapitalengagement im Rahmen von US-Immobilieninvestitionen mit der Deutschen Finance und SHVO auf rund 1,6 Milliarden Euro beziffert werden.“
Damit sollte offenbar der in München ansässigen Deutsche Finance Group eine Mitschuld an dem Finanzdesaster gegeben werden. Diese renommierte Investmentgesellschaft bietet Anlegern Top-Investments in institutionellen Wachstumsmärkten der Sparten Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur. Der von Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer geführte Finanzkonzern mit Dependancen in London, Madrid, Denver und Luxemburg hat rund 12 Milliarden US-Dollar Assets under Management. Die Unternehmensgruppe wehrt sich gegen die irreführende Darstellung der BVK und betont, dass weder die Deutsche Finance America noch andere ihr zuordbare Gesellschaften bei diesen US-Investments als Zielfondsmanager tätig waren. Bei der Auswahl oder Durchführung der missglückten Investments habe man keine diskretionäre Entscheidungskompetenz gehabt. „Die Deutsche Finance America war in den betreffenden Investments kein operativer Entscheidungsträger und hatte keine Entscheidungs- oder Weisungsbefugnisse hinsichtlich konkreter Investitionen, Finanzierungen oder Verwertungen oder aber bei der Auswahl und Beauftragung von Projektentwicklern für die operative Umsetzung der US-Investments“, unterstreicht Thomas Oliver Müller. Die Tätigkeit der Deutsche Finance America habe sich auf ihre vertraglich definierten Aufgaben beschränkt, und das seien bloß strukturierende, koordinierende sowie regulatorische gewesen, teilt die Konzernzentrale in München mit. Zu keinem Zeitpunkt habe die Deutsche Finance America inhaltlich Einfluss auf die Investitionsentscheidungen genommen.
Die Selbstentlastungsstrategie der Bayerischen Versorgungskammer scheint derweil nicht aufzugehen, sondern juristischen Ärger eher noch zu provozieren. Klagen aus den USA verschärfen ihren Ansehensverlust, die ja Wirtschaftsunternehmen und staatliche Oberbehörde in einem ist und deshalb immer mehr in den kritischen Fokus der Politik gerät. Käufer und Mieter der betroffenen Objekte verklagen die BVK, aber auch den Immobilieninvestor Michael Shvo auf Schadenersatz. Vertreten werden die Kläger von keinem Geringeren als Marc E. Kasowitz, Donald Trumps langjährigem persönlichen Anwalt. Während sich die BVK und Shvo juristisch wohl „warm anziehen“ können, ist über Klagen und Schadenersatzforderungen gegen die Deutsche Finance Group nichts bekannt. Das verleiht ihrer Argumentation zusätzliche Glaubwürdigkeit, keine Verantwortung für die Investitionsentscheidungen im Zusammenhang mit den BVK-Verlusten zu tragen.
Inzwischen ist zu hören, dass auch Shvo selbst Forderungen gegen die BVK geltend macht und ausstehende Gebühren von rund 85 Millionen US-Dollar verlangt. „Die BVK betont hingegen, sie sei nur indirekter Investor gewesen und habe damit nichts zu tun“, berichtet „Focus-Online“. Kasowitz halte aber dagegen: „Nach Darstellung der Kläger habe die BVK Projekte finanziert, in denen Shvo die operative Leitung hatte, und von der mutmaßlich zweckwidrigen Mittelverwendung Kenntnis gehabt.“ Hierzulande haben zwei Anwälte die „Interessengemeinschaft Versorgungswerke“ gegründet, um weitere Informationen zu den teils desaströsen US-Geschäften der BVK einzuholen und mögliche Schadenersatzansprüche zu prüfen. Einer der Anwälte hatte einen umfangreichen Fragenkatalog an sie gerichtet, aus seiner Sicht aber nur unzureichende Antworten erhalten. Auch wenn das bayerische Innenministerium, das die BVK-Vorstände bestellt und deren Geschäftspläne absegnet, bei sich keine direkte aufsichtsrechtliche Zuständigkeit sieht, hat die Staatsanwaltschaft München I Vorermittlungen aufgenommen. Außerdem mussten bis jetzt schon zwei langjährige Investmentmanager der BVK ihre Jobs aufgeben.
Die Deutsche Finance Group realisiert unbeeindruckt von den misslichen US-Immobilieninvestments der Bayerischen Versorgungskammer weiterhin bedeutende Wertsteigerungsprojekte. Zu ihnen gehört das Olympia Exhibition Centre in London. Mit einem Investitionsvolumen von rund 1,3 Milliarden Pfund wird dieses ikonische Bauwerk des viktorianischen Zeitalters zu einem international führenden Zentrum für Kunst, Kultur, Ausstellungen und Entertainment weiterentwickelt. Die Hauptfertigstellung ist für das Jubiläumsjahr 2026 vorgesehen. CIO Symon Hardy Godl sagte zu den ehrgeizigen Plänen: „Mit Olympia London realisieren wir eines der größten Prime-Investments der Deutsche Finance Group. Die bevorstehende Wiedereröffnung ist nicht nur eine Bestätigung unserer Investmentstrategie, sondern auch ein klares Signal für die internationale Relevanz und die erfolgreiche Neupositionierung dieses einzigartigen Wertsteigerungsprojekts.“
München – Ende letzten Jahres kündigte die Bayerische Versorgungskammer (BVK) wegen „wirtschaftlicher Herausforderungen“ bei bestimmten US-Immobilieninvestments ein ganzes Maßnahmenpaket an. Damit sollen die internen Investment-, Risikomanagement- und Compliance-Prozesse optimiert und die Kommunikation mit den Gremien der vertretenen Versorgungseinrichtungen verbessert werden. „Wir bedauern, dass es in den USA im Immobiliengeschäft zu Verlusten gekommen ist“, sagte der BVK-Vorstandsvorsitzende Axel Uttenreuther. „Zugleich ist es wichtig festzuhalten, dass diese durch die guten Ergebnisse aus den anderen Assetklassen gemäß unserer Diversifizierungsstrategie kompensiert werden. Es haben sich bislang keine Auswirkungen auf die Versorgungszusagen für unsere 2,7 Millionen Mitglieder, Versicherten und Leistungsempfänger ergeben.“ Die Bayerische Versorgungskammer verwies in diesem Zusammenhang auf ihr Engagement bei drei besonders risikobehafteten Projektentwicklungen sowie einem Renovierungsprojekt, der Transamerica Pyramid in San Francisco. Das Investitionsvolumen dafür betrage 820 Millionen Euro. Darüber hinaus habe man in drei Bestandsobjekte rund 770 Millionen Euro investiert. Die BVK resümierte: „Insgesamt kann daher das Eigenkapitalengagement im Rahmen von US-Immobilieninvestitionen mit der Deutschen Finance und SHVO auf rund 1,6 Milliarden Euro beziffert werden. Dieser Betrag entspricht weniger als 1,4 Prozent der gesamten Kapitalanlage zum Ende 2024.“ Damit brachte die landesweit größte öffentlich-rechtliche Versorgungsgruppe die Deutsche Finance Group ins Spiel – und rückte sie nach deren Auffassung in ein falsches Licht.
Die international tätige Investmentgesellschaft, die Anlegern Zugang zu institutionellen Märkten und Top-Investments in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur verschafft, sieht sich zu einer Klarstellung im Zusammenhang mit den US-Immobilieninvestments der BVK gezwungen. Die Deutsche Finance Group stellt klar, dass weder die Deutsche Finance America noch andere mit ihr verbundene Gesellschaften bei diesen US-Investments als Zielfondsmanager tätig waren oder über eine diskretionäre Entscheidungskompetenz hinsichtlich der Auswahl oder Durchführung der Investments verfügten. Die Deutsche Finance America sei bei den betreffenden Investments kein operativer Entscheidungsträger gewesen, betont der Münchner Finanzkonzern mit Standorten in London, Madrid, Denver sowie Luxemburg. Auch habe man bei konkreten Investitionen, Finanzierungen oder Verwertungen keinerlei Entscheidungs- oder Weisungsbefugnis gehabt. Das gelte überdies für die Auswahl und Beauftragung von Projektentwicklern für die operative Umsetzung der US-Investments. Die Tätigkeit der Deutsche Finance America beschränkte sich nach eigenen Angaben auf ihre vertraglich definierten Funktionen, das heißt auf strukturierende, koordinierende sowie regulatorische Tätigkeiten. „Eine inhaltliche Einflussnahme auf Investitionsentscheidungen erfolgte nicht und war auch nicht Aufgabe der Deutsche Finance America“, unterstrich Thomas Oliver Müller. Der Immobilienexperte ist zusammen mit Dr. Sven Neubauer CEO und Executive Partner der 2005 gegründeten Deutsche Finance Group, die inzwischen eine Vermögenssumme von über 12 Milliarden Euro verwaltet. Unter dem Dach der Strategieholding sind im Rahmen einer „All-in-One-Strategie“ mehrere Tochterunternehmen angesiedelt. Das Ziel ist die optimale Verzahnung unterschiedlicher Geschäftsbereiche wie Marktforschung, Investment- und Digitalinvest-Plattform, Asset Management sowie Financial Services im In- und Ausland.
Die von der Bayerischen Versorgungskammer im falschen Zusammenhang genannte Deutsche Finance America (DFA) hat ihren Sitz in Denver im Bundesstaat Colorado und ist die amerikanische Private-Equity-Plattform des Münchner Mutterkonzerns. Sie investiert mit wertsteigernden Strategien in US-Immobilien, um hohe risikobereinigte Renditen zu erzielen. Die DFA orientiert sich mit ihren Partnern an „spezifischen Anlagethemen“ und nimmt „Vermögenswerte in den wichtigsten Gateway-Märkten“ ins Visier. Man wolle durch Projektentwicklungen an Standorten mit hohen Eintrittsbarrieren oder durch praktische Projekte zur adaptiven Wiederverwendung einen Mehrwert schaffen. Laut Selbstauskunft investiert die Deutsche Finance America in sämtliche Immobilienarten. Trotzdem fokussiert sie sich auf Kernobjekte im Büro- und Einzelhandelssektor sowie die Entwicklung von Laborbüros, Mehrfamilienhäusern und Studentenwohnheimen. Die immobilienbezogene Private-Equity-Plattform bedient einen globalen institutionellen Kundenstamm, zu dem Pensionsfonds, Versicherungsgesellschaften, Finanzinstitute, Family Offices und europäische Privatanleger gehören.
Die Deutsche Finance America arbeitet unter anderem mit einem in Boston ansässigen Life-Sciences-Entwickler zusammen, um ein Portfolio von Labor- und Bürogebäuden in Somerville in Massachusetts zusammenzustellen. Der Hauptstandort Boynton Yards liegt nur 1,5 Kilometer vom Campus des Massachusetts Institute of Technology (MIT) entfernt und ist für eine über 93.000 Quadratmeter große Gewerbe- und Wohnbebauung nebst öffentlichen Freiflächen vorgesehen. Ein anderes Vorzeigeobjekt betrifft 711 Fifth Avenue in New York. 2019 erwarben die Deutsche Finance America und ein Partner im Auftrag deutscher Pensionsfonds die Immobilie an der Ecke 55th Street und Fifth Avenue in Manhattan. Im Jahr 2021 schloss die DFA die Renovierung der Lobby ab und schuf damit ein ganz neues Mietererlebnis. Aus ihrer Sicht bietet 711 Fifth Avenue „klassische Architektur und starke Mieter an einem unvergleichlichen Standort“. Ebenfalls 2019 tat sich die Deutsche Finance America mit Partnern aus dem Luxusimmobilien-Bereich zusammen, um das historische Raleigh Hotel im Herzen von Miami Beach zu erwerben. Die Partner übernahmen auch noch die benachbarten Richmond und South Seas Hotels im Herzen des Art-Déco-Viertels. Im Frühjahr 2024 ließ die Deutsche Finance America mit dem Erwerb eines Grundstücks im texanischen Creedmoor aufhorchen und begann mit dem Bau eines großen Industriegebiets. Der geplante Logistikpark im Großraum Austin sieht fünf Gebäude und eine Fläche von über 83.000 Quadratmetern vor.
Ab Oktober 2020 kümmerte sich die Deutsche Finance America um die Umsetzung eines ehrgeizigen Renovierungsplans für das ikonische Transamerica Pyramid Center in San Francisco, um den „Mietern ein verbessertes Erlebnis in einem der begehrtesten Gateway-Märkte des Landes“ zu bieten. Die Transamerica Pyramid als Renovierungsprojekt erwähnte die Bayerische Versorgungskammer im Zusammenhang mit schwierigen US-Immobilieninvestments und löste damit viel Verwirrung aus. Thomas Oliver Müller stellte klar, dass keine Gesellschaft der Deutsche Finance Group bei den US-Investments der BVK als Zielfondsmanager tätig war oder eine diskretionäre Entscheidungsmacht hinsichtlich der Auswahl und Durchführung der Investments hatte. Die Deutsche Finance America sei kein operativer Entscheidungsträger gewesen.
München – Zum Jahresende wartet die Deutsche Finance Group, einer der landesweit größten Anbieter geschlossener Publikumsfonds, gleich mit zwei Erfolgsmeldungen auf. Zum einen startet der Finanzkonzern im Rahmen eines Joint Venture eine dänische Wohn-Plattform mit einem Zielvolumen von 500 Millionen Euro. Zum anderen gab er nach umfassenden Revitalisierungsmaßnahmen die Eröffnung eines Lifestyle-Hotels in Dublin bekannt.
Die von Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer geführte Investmentgesellschaft richtet sich seit 20 Jahren mit exklusiven Immobilieninvestments an renditesuchende Anleger. Dabei fokussiert sie sich mit derzeit 24 geschlossenen Publikumsfonds auf Investitionen im Infrastruktur- und Immobiliensektor. Mit diesen besonderen alternativen Investmentfonds können Privatanleger langfristig und gezielt in Sachwerte investieren. Ein geschlossener Publikumsfonds arbeitet mit Unternehmensbeteiligungen und sammelt für konkrete Sachwert-Projekte – meistens Immobilien – Kapital ein. Die Anleger werden über Fondsanteile Mitinhaber eines spezifischen Objektes und profitieren von dessen Erträgen. Wenn die gewünschte Summe im Rahmen der Platzierungsphase erreicht ist, wird der Fonds geschlossen und kein weiterer Anleger kann noch einsteigen. Anders als beim klassischen, offenen Publikumsfonds ist das Kapital hier für die Dauer der Laufzeit gebunden. Ein vorzeitiger Ausstieg ist jedoch über einen Verkauf der Fondsanteile auf dem Zweitmarkt möglich. Geschlossene Publikumsfonds richten sich ausdrücklich nicht nur an professionelle und semiprofessionelle Investoren, sondern ebenso an private Anleger. Damit erhalten sie Zugang zu einer lukrativen Anlageklasse, die ihnen bisher verschlossen war. Thomas Oliver Müller, CEO und Executive Partner der Deutsche Finance Group, erklärte das am Beispiel von Infrastruktur-Projekten so: „Infrastruktur-Investments bieten laufende Erträge, eine geringe Volatilität und eine niedrige Korrelation mit traditionellen Anlagen und werden wegen ihres hohen Finanzierungsbedarfs in der Regel über Investoren-Partnerschaften und Fondsstrategien realisiert.“ Die Deutsche Finance Group investiere meist in „Infrastrukturthemen, die immobilienbezogene Komponenten aufweisen, zum Beispiel den Einzelhandel als Bestandteil der öffentlichen Nahversorgung, Studentenwohnheime und Senioren-Residenzen als Bestandteil sozialer Infrastruktur sowie Tank- und Raststätten als Ergänzung wirtschaftlicher Infrastrukturanlagen.“
Aus Sicht der Investmentgesellschaft, die neben ihrem Hauptsitz in München noch Büros in London, Madrid, Denver und Luxemburg unterhält, haben sich insbesondere institutionelle Club-Deals bewährt. Bei ihnen stellen institutionelle Investoren vorab das Eigenkapital zur Verfügung, bevor Privatanleger Zugang zu einer reservierten Eigenkapitaltranche bekommen. Bei Club-Deals kooperieren mehrere institutionelle Investoren, um ein befristetes Projekt gemeinsam zu realisieren. Durch verbindliche Absprachen handelt es sich um ein echtes unternehmerisches Co-Investment. Die Vorteile von institutionellen Club-Deals sind schnell aufgezählt: Flexibilität bei der Ausgestaltung, relative Sicherheit bei der Renditeplanung und viel Investorenkontrolle. „Wir befinden uns derzeit im Fundraising für Privatanleger und institutionelle Investoren“, erklärte jüngst eine Sprecherin der Deutsche Finance Group. Dabei gab sie einen kleinen Ausblick auf das nächste Jahr: „Für das erste Quartal 2026 planen wir zudem neue Produkte in weiteren Assetklassen – insbesondere Wohnen, Micro-Living und Shared Living mit Schwerpunkt Deutschland und Europa.“
Mit starken Meldungen lassen die versierten Investmentmanager dieses Jahr ausklingen. So haben die Unternehmenstochter Deutsche Finance International und das dänische Investmenthaus Evervest mit „Komvi“ eine neue Wohn-Plattform in Dänemark gestartet, für die ein Ziel von 500 Millionen Euro an Assets under Management ausgegeben wurde. „Das Joint Venture fokussiert den wachsenden Markt für Single-Family-Rental-Homes“, erläutert Müller. „Eine starke demografische Entwicklung, sinkende Bautätigkeit und eine Leerstandsquote von nur rund 2,5 Prozent erhöhen die Nachfrage nach institutionell gemanagtem Wohnraum.“ Die Plattform „Komvi“ startet mit einer ersten Transaktion über 150 Millionen Euro und rund 400 neuen Wohneinheiten in fünf Projekten in Seeland, Jütland und im Raum Kopenhagen. Sie alle sind nach DGNB Gold und EPC A zertifiziert. Evervest und die Deutsche Finance International prüfen außerdem weitere Akquisitionen und Forward-Funding-Projekte. Die Münchener setzen mit „Komvi“ die erfolgreiche Entwicklung institutioneller Living-Plattformen in Dänemark fort. Auf Nachfrage werden Blaekhus mit 1.200 Studentenwohnungen und das 2025 gestartete Projekt Mylo Living genannt.
Gleichzeitig richten die international tätigen Immobilienprofis ihren Blick auf die irische Hauptstadt Dublin. Im denkmalgeschützten Gebäude des ehemaligen Central Hotel hat nun das Lifestyle-Hotel „The Hoxton, Dublin“ seine Türen geöffnet. Die umfassende Repositionierung des historischen Objektes in der Exchequer Street wurde von der Deutsche Finance International mit Sitz in London übernommen. Der Standort zählt zu den attraktivsten Innenstadtlagen von ganz Dublin, das als einer der dynamischsten Hotelmärkte Europas gilt. Laut CBRE, einem der weltweit größten Investoren im Bereich gewerblicher Immobilien, verzeichnet die Stadt seit 2023 Auslastungsraten von über 80 Prozent bei zugleich begrenztem Angebot. Das als „Open-House-Hotel“ von einer führenden internationalen Lifestyle-Hotelgruppe betriebene Haus bietet 129 Zimmer, denen man die Neugestaltung sämtlicher Innenräume anmerkt. Die sorgfältige Restaurierung der historischen Fassade ist schon jetzt ein Kundenmagnet. „Entstanden ist ein zeitgemäßes Boutique-Hotel mit offener Lobby und mehreren Gastronomie- und Aufenthaltsbereichen“, schwärmt Thomas Oliver Müller. Symon Hardy Godl, Chief Investment Officer der Deutsche Finance Group, ergänzt: „Die Repositionierung des historischen Gebäudes und die Umsetzung des Hoxton-Konzepts zeigen, wie durch gezielte Maßnahmen und aktives Asset-Management ein zeitgemäßes Hotelkonzept realisiert wird.“
Auch „vor der eigenen Haustür“ setzen Müller und Neubauer Akzente, etwa mit den Projekten H29 und H56 im Münchner Westend. Beide Büroimmobilien verbinden architektonische Qualität, die Einhaltung der ESG-Standards sowie einen hohen Nutzerkomfort. Der Komplex H29 an der Hansastraße umfasst knapp 11.600 Quadratmeter Mietfläche, ist umfassend zertifiziert und seit der Fertigstellung Ende 2024 vollständig vermietet. Mit H56 entsteht im selben Quartier ein weiteres Vorzeigegebäude. Auf rund 2.800 Quadratmetern sind flexible Büroflächen mit Dachterrassen, begrüntem Innenhof und moderner Energieversorgung geplant. Zur Stärkung der Deutsche Finance Group ist mit Family-Office-Gründer Ralph Winter ein neuer strategischer Aktionär dazugestoßen.
Policenkonzept24: Marko Jelusic berät Lebensversicherungskunden bei Rückforderungen
Frankfurt am Main – Jahrzehntelang spielte die Kapitallebensversicherung eine Hauptrolle bei der Absicherung der Hinterbliebenen oder der eigenen Altersabsicherung. Die beliebteste Sparanlage der Deutschen stand in der öffentlichen Wahrnehmung für maximale Sicherheit und Stabilität. Abermillionen Versicherungsverträge mit teils extrem langen Laufzeiten wurden in der Erwartung eines finanziell sorgenfreien Lebensabends unterschrieben. Angesichts der Strukturkrise des staatlichen Rentensystems und der langfristig sinkenden gesetzlichen Renten könnten die Lebensversicherungen eigentlich eine neue Blütezeit erleben. Doch das Gegenteil ist der Fall, weil dieses Finanzprodukt immer weniger zur privaten Altersvorsorge taugt. Niedrige Renditen und steigende Kosten lassen die tatsächlichen Auszahlungssummen deutlich hinter dem zurückbleiben, was den Versicherten bei den Vertragsabschlüssen zugesichert wurde. Die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich grundlegend verändert. Weil die Lebensversicherer den Löwenanteil der Kundengelder in festverzinslichen Wertpapieren anlegen, hat die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank ihr Zinsgeschäft kollabieren lassen. Sie müssen ihren Altkunden oft höhere, gar nicht mehr marktgerechte Garantiezinsen gutschreiben. Gleichzeitig können sie die den Neukunden versprochenen Renditen am Markt nicht mehr erwirtschaften. Deshalb werfen die jüngeren Lebensversicherungsverträge viel geringere Zinsen und Überschüsse als die älteren ab. Weil ihre private Altersvorsorge gefährdet ist, denken viele Versicherungsnehmer über einen Ausstieg aus den nicht mehr lukrativen Verträgen nach. Ohne sachgerechte Beratung riskieren sie dabei finanzielle Einbußen.
„Immer mehr Versicherte stellen sich deshalb die Frage, wie sie ihr Kapital sinnvoll sichern oder neu einsetzen können. Die Kündigung einer Lebensversicherung erscheint auf den ersten Blick als schnellster Weg, ist jedoch selten die beste Option“, analysiert die Policenkonzept24 GmbH. Dieser unabhängige Dienstleister mit Sitz am Opernplatz in Frankfurt am Main unterstützt Kunden beim vermögenswahrenden Ausstieg aus unrentablen oder fehlerhaften Lebens- und Rentenversicherungsverträgen. Bei der Rückabwicklung geht es um finanzielle Rückforderungen gegenüber den Versicherungskonzernen, die ihre Kundenversprechen so ungeniert brechen. Von der Kündigung einer Lebensversicherung raten die Experten vom Verbraucherportal Policenkonzept24 ausdrücklich ab, weil der Versicherte dann nur den Rückkaufswert erhält, der oft deutlich unter den eingezahlten Beiträgen liegt, und außerdem Stornogebühren anfallen können. Überdies erlischt bei der Kündigung neben dem Versicherungsschutz die Möglichkeit, weitergehende Ansprüche geltend zu machen. Rückabwicklungs- und Nachzahlungsansprüche können die Kunden nämlich nur durchsetzen, solange sie noch Vertragseigentümer sind. Auch der Verkauf der Police an einen spezialisierten Aufkäufer ist keine Ideallösung, weil der angebotene Kaufpreis nur leicht über dem Rückkaufswert und unter dem tatsächlichen Wert der Versicherung liegt. Zudem ist mit steuerlichen Verpflichtungen und Gebühren zu rechnen.
Im Falle fehlerhafter Klauseln oder formaler Mängel ist eindeutig die Rückforderung die beste Option. Dann kann der ganze Vertrag rückwirkend aufgelöst werden. Laut Policenkonzept24 bekommen die Kunden die eingezahlten Beiträge (abzüglich der Abschluss- oder Verwaltungskosten) zurück und behalten für weitere Rückforderungen all ihre Ansprüche gegen die Versicherung. Den Zielkonflikt zwischen Rendite und Sicherheit beschreiben die Frankfurter Rückabwicklungsspezialisten so: „Lebensversicherer stehen unter dem Druck, nicht nur Risikoabsicherung zu bieten, sondern auch Renditen zu erwirtschaften. Das verursacht hohe Kosten: Vertrieb, Verwaltung und gesetzlich vorgeschriebene Rücklagen gehen zulasten der Sparbeiträge. Darüber hinaus dürfen Versicherer nur einen Teil der Gelder in renditestarke Anlagen investieren. Der Großteil wird in sehr risikoarme Werte gesteckt, die jedoch häufig wenig Ertrag abwerfen.“ Die wenigsten Lebensversicherungskunden wissen, welche anbieterfreundlichen Rechtsbestimmungen zur Insolvenzabwehr und Marktstabilisierung existieren. Nach § 163 des Versicherungsvertragsgesetzes und § 314 des Versicherungsaufsichtsgesetzes dürfen die Versicherer Beiträge erhöhen, Leistungen kürzen und Auszahlungen verschieben, um Insolvenzen zu verhindern. Das erhöht die finanziellen Risiken für die Kunden weiter. Je besser sie über die Exit-Optionen informiert sind, desto eher entscheiden sie sich für das Rückforderungsmodell anstelle von Kündigung oder Verkauf.
Policenkonzept24 bietet enttäuschten Versicherungsnehmern eine kostenfreie Prüfung, ob ihr Vertrag die rechtlichen Voraussetzungen für eine Rückforderung erfüllt. Nach einer erfolgreichen Vorprüfung setzt sich mit ihnen innerhalb von 72 Stunden ein qualifizierter Ansprechpartner aus dem unternehmenseigenen Partnernetzwerk in Verbindung, um alle weiteren Schritte zu besprechen. Die Rückforderung erfolgt in drei Phasen: der Sicherstellung sofortiger Liquidität durch den Vertragsverkauf, der präzisen Berechnung der Forderungen sowie der Durchsetzung der Ansprüche. Zunächst wird der Vertrag einem der renommiertesten Aufkäufer am deutschen Markt übertragen, und der Kunde erhält bei einer erfolgreichen Abwicklung schon nach etwa 18 Tagen die erste Auszahlungsrate. Dann wird anhand eines professionellen Gutachtens ganz genau ermittelt, welche zusätzlichen Ansprüche sich ergeben. Schlussendlich werden die ermittelten Forderungen mit diesem Gutachten untermauert, das auch als Grundlage für eine gerichtliche oder außergerichtliche Einigung dient. Sollte keine außergerichtliche Einigung mit den Versicherern erzielt werden, setzen Fachanwälte die Ansprüche auf dem Klageweg oder im Rahmen von Vergleichsverhandlungen durch. Erklärtes Ziel ist der maximale Mehrwert für den Kunden.
„Es ist uns gelungen, für das Projekt ehemalige Versicherungsvorstände als Insider und die erfolgreichsten Gutachter und Anwälte am Markt zu gewinnen, die nach der neuesten Rechtsprechung arbeiten“, erklärt Policenkonzept24-Geschäftsführer Marko Jelusic. „In den nächsten Jahren rollt eine Welle auf Deutschland zu, die nicht nur demografisch, sondern auch juristisch und finanziell enorme Sprengkraft hat. Millionen Babyboomer erreichen das Ende ihrer Lebensversicherungsverträge – Verträge, die einst mit stolzen Worten, soliden Hochrechnungen und einem Versprechen fürs Alter verkauft wurden. Doch was viele erwartet, ist kein warmer Geldregen, sondern eine kalte Dusche der Realität.“ Der Versicherungsexperte verweist auf aktuelle Daten der Finanzaufsicht BaFin, wonach die durchschnittliche Ablaufleistung bei vielen klassischen Lebensversicherungen bis zu 30 Prozent unter den ursprünglich versprochenen Summen liegt. Dabei fließt ein Großteil der einbezahlten Beiträge in Abschlusskosten, Verwaltung und Rückstellungen und eben nicht in die in Aussicht gestellte Rendite. „Was jahrzehntelang als ‚sichere Altersvorsorge‘ galt, entpuppt sich bei Auszahlung oft als kostspielige Enttäuschung“, bilanziert Jelusic und rät dringend zum Rückforderungsverfahren.
München – Seit genau 20 Jahren gibt es die Deutsche Finance Group als inhabergeführte und bankenunabhängige Investmentgesellschaft mit Hauptsitz in München. Eine Strategie- und Finanzholding vereint diverse operative Tochterunternehmen unter einem Dach und bündelt deren Kompetenzen in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur. Unter Führung der Executive Partner und CEOs Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer hat der Finanzkonzern schon mehr als 50.000 Privatanleger zu lukrativen Immobilieninvestments inspiriert. Mit ihren Büros in Luxemburg, Madrid, London sowie Denver verwaltet die Deutsche Finance Group inzwischen 27 institutionelle Mandate, 24 Investmentfonds und ein Vermögen von mehr als 12 Milliarden US-Dollar. Die international ausgerichteten Immobilienprofis wenden sich mit ihren renditeorientierten Anlagestrategien gleichermaßen an private, professionelle und institutionelle Investoren. Für sie bauen die eigenen Asset-Management-Teams professionelle Investment-Partnerschaften in Wachstumsmärkten auf – meist über institutionelle Club-Deals.
Jüngst hat die Deutsche Finance International (DFI), eine auf Private Equity Real Estate spezialisierte Tochtergesellschaft der Holding, mit dem Erwerb des Catalyst Bicester Estate für rund 90 Millionen Britische Pfund (GBP) die neue Investmentplattform „Techbox“ anlaufen lassen. Die fokussiert sich auf das wachstumsstarke Segment der Technologieimmobilien an der Schnittstelle von Logistik, Technologie und Life Sciences. Unter Einbindung renommierter institutioneller Investoren wird ein Gesamtvolumen von 500 Millionen GBP angestrebt. Mit der Techbox-Plattform nimmt die Deutsche Finance International flexible und ESG-konforme Flächen für technologieorientierte Unternehmen mit hohem Innovationspotenzial in den Blick. Das Catalyst Bicester Estate als erstes Plattform-Projekt ist ein hochmoderner und ökologisch nachhaltiger Gewerbe- und Technologiepark in der Region Oxfordshire. Die Anlage umfasst bislang 181.000 Quadratfuß an fertiggestellten Mietflächen und soll bis Mitte 2026 um 110.000 Quadratfuß anwachsen. Schon die bisherige Mieterstruktur zeigt einen Mix bekannter Unternehmen aus verschiedenen Technologie-Sparten.
DFI-Partner Paul Nearchou ist voll des Lobes: „Mit Techbox schaffen wir eine Plattform, die Kapital in eine Assetklasse lenkt, die einen zentralen Beitrag zur britischen Innovationswirtschaft leistet. Catalyst Bicester ist ein hochwertiges, nachhaltiges Objekt mit einer Mischung aus technologieorientierten Mietern, das von der wachsenden Nachfrage nach spezialisierten Flächen profitiert.“ Ein Co-Founding-Partner der Deutsche Finance International konkretisiert: „Techbox steht exemplarisch für unsere thematische Investmentstrategie: Wir entwickeln skalierbare Plattformen in spezialisierten Immobiliensegmenten. Unser Team vereint Expertise in den Bereichen Akquisition, Entwicklung und aktives Asset Management mit dem Ziel, für Investoren institutionelle Portfolios in wachsenden Zukunftsmärkten zu schaffen.“ Thomas Oliver Müller informierte nun darüber, dass die Tochtergesellschaft der Deutsche Finance Group weitere Akquisitionsmöglichkeiten in interessanten britischen Innovationsclustern sowie in vergleichbaren europäischen Märkten prüft. Langfristig solle Techbox durch gezielte Zukäufe und Weiterentwicklungen eine der führenden Plattformen für europäische Technologieimmobilien werden.
Müller machte in diesem Zusammenhang klar, dass sein Haus neben Technologie- und Logistikimmobilien weiterhin in hochwertige Büroimmobilien investiert. Als Beispiel nannte er die Projekte H29 und H56, die die Deutsche Finance Development im Münchener Westend realisiert. Damit würden Maßstäbe in der Büroentwicklung gesetzt, ist er überzeugt. Beide Büroimmobilien vereinten architektonische Qualität, ESG-Standards, hohen Nutzerkomfort und garantierten ein zukunftsweisendes Gesamtkonzept. Das Kürzel ESG steht für „Environmental, Social and Corporate Governance“ und meint die Ausrichtung der Unternehmensführung an Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Sozialfragen. Das Büroprojekt H29 an der Hansastraße zählt eine Mietfläche von 11.600 Quadratmetern und war schon zur Fertigstellung Ende 2024 vollständig vermietet. Es hat mit „LEED Platinum“ die höchste Zertifizierungsstufe im Rahmen des globalen LEED-Systems für nachhaltiges Bauen erreicht und wurde außerdem mit dem Iconic Award 2025 in der Kategorie Architektur ausgezeichnet. Mit H56 entsteht im selben Quartier eine weitere Vorzeige-Immobilie, bei der die Fassadenarbeiten nach der Rohbau-Fertigstellung planmäßig laufen. „Auf rund 2.800 Quadratmetern entstehen flexible Büroflächen mit Dachterrassen, begrüntem Innenhof und moderner Energieversorgung – konsequent entwickelt nach ESG-Kriterien“, betont Thomas Oliver Müller. „In einem Markt, in dem Flächenangebot allein nicht mehr überzeugt, ist Qualität der entscheidende Erfolgsfaktor. Mit der H29 und H56 schaffen wir Immobilien, die langfristig Bestand haben – ökonomisch, ökologisch und architektonisch.“
Die Analysten der bayerischen Investmentgesellschaft halten den deutschen Wohnungsmarkt auch im nächsten Jahr für eine hochattraktive und außerordentlich widerstandsfähige Anlageklasse. Die Nachfrage nach Wohnraum bleibt hoch oder steigt noch weiter, während das Angebot begrenzt ist. Das ist ein klarer Fingerzeig für die Stabilität und Wertbeständigkeit dieser Assetklasse. Derzeit fehlen hierzulande schätzungsweise 1,2 Millionen Wohnungen, während die Zahl der fertiggestellten Neubauten auf dem niedrigsten Stand seit über zehn Jahren liegt. Erschwert wird der Neubau durch die kostensteigernden Klimaschutz-Anforderungen, denen sich aber gerade institutionelle Investoren verpflichtet fühlen. Im Sinne der ESG-Kriterien will die Deutsche Finance Group ihr Investitionsvolumen im Wohnsegment gezielt ausbauen. Ganz konkret geht es um attraktive Bestandsportfolios, die durch Sanierung, ESG-konforme Modernisierung, Nachverdichtung und Privatisierung weiterentwickelt werden. Symon Hardy Godl, Chief Investment Officer der Unternehmensgruppe, konstatiert: „Wohnen zählt zu den langfristig stabilsten Anlageklassen – unabhängig von Marktzyklen. Die strukturelle Angebotsknappheit, steigende Mietdynamik und der Nachhaltigkeitsdruck schaffen ein Marktumfeld, das institutionellen Investoren attraktive Renditechancen bietet.“
Davon ist auch Ralph Winter, Gründer des Family Office W5 Group, überzeugt und deshalb beim Finanzkonzern als strategischer Aktionär eingestiegen. Thomas Oliver Müller und Sven Neubauer halten mit ihm gemeinsam die Mehrheit an der Unternehmensgruppe. Ziel der strategischen Partnerschaft ist der Aufbau einer Investmentplattform für „innovatives Wohnen“ mit Deutschland-Schwerpunkt. Die W5 Group hat in den letzten Jahren zukunftsorientierte Wohnkonzepte wie Micro Living, Student Housing und Service Living in den USA und Europa optimiert. „Die Beteiligung an der Deutsche Finance Group ist für mich eine strategische Entscheidung“, erläutert Ralph Winter. „Ich sehe darin eine historische Chance, an der Konsolidierung im europäischen Immobilienmarkt zu partizipieren. Gemeinsam mit dem Management-Team wollen wir diese Chancen nutzen und internationale Kapitalströme gezielt für den Bereich innovativer Wohnkonzepte erschließen.“
Berlin – Der Angriff der islamistischen Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 war für den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses, Armin Laschet, eine erschütternde Zäsur. Damals wurden etwa 250 Juden in den Gazastreifen verschleppt und rund 1.200 getötet. Schon einen Tag später gab der frühere NRW-Ministerpräsident eine Lageeinschätzung ab. Die Bundesregierung rief er dazu auf, insbesondere auf EU-Ebene alles für die Unterstützung Israels zu tun: „Im Europaparlament gibt es eine latent unreflektierte Sympathie für die Palästinenser, die oftmals blind für extremistische Tendenzen ist. Daraus entsteht eine unkontrollierte Unterstützung durch EU-Gelder, die auch immer wieder für Terrorismus missbraucht werden könnten. Hier muss man viel genauer hinschauen und die humanitäre und entwicklungspolitische Unterstützung so zuschneiden, dass Gelder nicht für Terrorismus gegen Israel missbraucht werden können.“ Ähnlich müsse die Bundesregierung mit ihren Etats verfahren, mahnte er.
Gleich nach der Hamas-Aggression setzte sich der CDU-Politiker für mehr deutsches Engagement zur Freilassung der festgehaltenen Geiseln ein. Nach einem entsprechenden Appell des israelischen Staatspräsidenten Isaac Herzog fragte der gebürtige Aachener: „Warum schafft es unsere Staatsspitze nicht, sich dem Appell anzuschließen, täglich die Namen der deutschen Geiseln zu nennen und die sofortige Freilassung zu fordern?“ Für den Israel-Kenner war es deshalb ein Tag der Freude, als nach massivem Druck von US-Präsident Donald Trump im Oktober alle noch lebenden israelischen Geiseln freikamen und in Gaza eine Waffenruhe eintrat. Der Leiter des „Abraham Accords Instituts“, das die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Israel und den arabischen Staaten fördern will, sagte: „Das ist ein großer Tag für Israel, für die Familien der Geiseln, und auch für uns Deutsche. Nach zwei Jahren der Hölle kommen endlich Menschen frei, die nichts anderes getan haben, als einen Tag auf einem friedlichen Musikfestival miteinander zu verbringen.“ Die „Aachener Zeitung“ zitierte Laschet mit der Aussage, dass der Frieden ausschließlich durch den Mut der arabischen Partner und die Initiative Donald Trumps ermöglicht worden sei.
Kurz zuvor hatte der CDU-Außenpolitiker die von seiner Parteifreundin Ursula von der Leyen geführte EU-Kommission an den Pranger gestellt. Nach deren Willen sollten Israel Freihandelsvorteile gestrichen und Strafmaßnahmen gegen bestimmte israelische Minister und Siedler veranlasst werden, um einen militärischen Kurswechsel im Gazastreifen zu erzwingen. Laschet erklärte sich damit einverstanden, einzelne Rechtsextreme im Kabinett von Benjamin Netanjahu mit einem Einreiseverbot zu belegen. „Aber das Assoziierungsabkommen auszusetzen, jegliche Kooperationen auszusetzen, das schadet am Ende auch der Europäischen Union selbst“, befand der 64-Jährige. Weil die EU-Kommission Beziehungen zu vielen Staaten pflege, darunter auch Diktaturen, dürfe es keine negative Sonderbehandlung Israels geben.
Viele Unionspolitiker halten die Gaza-Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für einseitig israelkritisch. Neues Anschauungsmaterial lieferte ihnen das ZDF. Ein örtliches Partnerunternehmen des Senders beschäftigte ein Hamas-Mitglied, das von der israelischen Armee als Terrorist liquidiert wurde. Der Ingenieur für Übertragungstechnik habe nicht für ihn selbst gearbeitet, wand sich der Sender. Die Tarnung als Journalisten und Techniker sei eine der perfidesten Methoden der Islamisten, meinte Armin Laschet. „Leider sind allzu viele Medien weltweit auch bei ihrer Berichterstattung darauf reingefallen.“
Jüngst verteidigte er den jüdischen Pianisten Igor Levit gegen wüste Anschuldigungen eines linken Influencers. Der Künstler trat auf Einladung des Botschafters der Vereinigten Arabischen Emirate in dessen Botschaft in Berlin auf. Neben dem früheren Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) nahm Laschet als Ehrengast teil. Weil er den Vereinigten Arabischen Emiraten offenbar Waffenlieferungen ins Bürgerkriegsland Sudan ankreidet, machte der Podcaster Ole Nymoen dem Pianisten massive Vorwürfe. „Wie tief kann man sinken?“, fragte er. „Einfach mal für eine autoritäre Scharia-Monarchie spielen – das ist unser freiheitsliebender Werte-Pianist.“ Weiter ätzte Nymoen: „Deutschlands nachdenklichster Pianist stellt klar: Kein Genozid ohne mich!“ Laschet sprang Igor Levit daraufhin zur Seite und warf seinem Kritiker rüden Antisemitismus vor: „Die Vereinigten Arabischen Emirate, die religiöse und kulturelle Toleranz fördern, in Abu Dhabi mit dem Abrahamic Family House eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee gebaut haben und aktiv den Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern fördern, laden zu einem Konzert mit dem weltbekannten Pianisten Igor Levit am Vorabend des 7. Oktober. Beeindruckend. Vorbildlich. Aber nicht ich oder Ex-Außenminister Heiko Maas werden kritisiert, sondern der jüdische Pianist. Antisemitismus pur!“
Als Integrationsminister des Landes Nordrhein-Westfalen setzte sich der praktizierende Katholik für eine integrative Zuwanderungspolitik ein und veröffentlichte 2009 das Buch „Die Aufsteigerrepublik: Zuwanderung als Chance“. Darin nannte er Zuwanderer „Neudeutsche“ und Nichtzugewanderte „Altdeutsche“. Auch wenn sich Laschet den Import von Antisemitismus durch die muslimische Massenzuwanderung ab 2015/16 wohl nicht hätte vorstellen können, entwickelte er frühzeitig ein Sensorium für die Juden- und Israelfeindschaft in bestimmten Zuwanderermilieus. Schon 2009 forderte er in einem aufschlussreichen „Spiegel“-Interview, den Antisemitismus bei jungen Migranten stärker zu bekämpfen. „Bei Antisemitismus denken die meisten Deutschen reflexartig nur an Rechtsextremisten, nicht an Muslime oder gar Linke.“ Das aber sei falsch, betonte der frühere Journalist. Befragt nach antijüdischen Schulhof-Beschimpfungen durch Jungmigranten, analysierte er: „In Großstädten wie Köln haben inzwischen 48 Prozent aller Kinder unter sechs Jahren eine Zuwanderungsgeschichte. Diese Kinder werden in Zukunft zu einem erheblichen Teil die deutsche Gesellschaft und Politik prägen. Sie werden auch das deutsch-israelische, das deutsch-jüdische Verhältnis wesentlich mitbestimmten. Die gesamte außenpolitische Grundhaltung Deutschlands zu Israel könnte so ins Wanken kommen.“ Schon vor 16 Jahren erkannte Armin Laschet illusionslos die Wirkung von Fernsehbildern verletzter Kinder in Gaza. Diese führten ganz schnell zur Solidarisierung mit der palästinensischen Hamas, ohne dass ihr terroristischer Charakter erkannt werde. Fast hellseherisch sagte er: „Das Ergebnis ist eine explosive Mischung aus antiisraelischen Gefühlen und Antisemitismus.“ 2021 sprach Laschet angesichts von Übergriffen am Rande pro-palästinensischer Kundgebungen von einem „eingewanderten Antisemitismus“. Jeder deutsche Bürger, „ob er eingewandert ist, hier geboren oder eingebürgert wurde“, müsse sich der historisch gewachsenen Verantwortung Deutschlands für Israel bewusst sein. Nachhaltig verstörend fand er die spontanen Freudenfeiern arabischer Migranten auf deutschen Straßen rund um den 7. Oktober 2023: „In unserer Gesellschaft müssen wir dafür sorgen, dass Vorfälle wie in Neukölln, wo Menschen jubelnd und Süßigkeiten verteilend den brutalen und menschenverachtenden Angriff der Hamas gefeiert haben, in Zukunft konsequenter und entschiedener entgegengetreten wird.“
Nach der Entlassung der letzten Geiseln wird der CDU-Außenexperte sein Augenmerk auf die Entwaffnung der Hamas als zentraler Voraussetzung eines echten Friedensprozesses in Gaza richten.
Brüttisellen – „Ich bin stolz, die Esslinger AG in der dritten Generation zu führen – ein Familienunternehmen, das mein Großvater Arthur Esslinger gründete und meine Eltern Lotty und Urs Hoffmann erfolgreich weiterentwickelt haben.“ Wer so etwas sagt, macht nicht „Dienst nach Vorschrift“, sondern glüht für seine unternehmerische Aufgabe. Die Worte stammen von Daniela Spuhler-Hoffmann, der Verwaltungsratspräsidentin und Inhaberin der Esslinger AG und Barizzi AG. Sie trägt nicht nur Verantwortung für die strategische Ausrichtung beider Bauunternehmen, sondern hat überdies das Tagesgeschäft im Blick. Dafür macht sie sich vor Ort immer ein eigenes Bild vom Stand der Großprojekte. Die Esslinger AG blicke auf viele erfolgreiche Projekte und langjährige Partnerschaften zurück. „Ob in der Systemgastronomie für Unternehmen wie McDonald’s und Burger King, in der Automobilindustrie für die Emil Frey AG und die Binelli Group oder in der Fernwärmeversorgung der Stadt Zürich – die Esslinger AG ist aus der Region nicht mehr wegzudenken“, unterstreicht Spuhler-Hoffmann.
Bei allen Bauaufträgen will sie ein Höchstmaß an Verlässlichkeit, Qualität und Kundenzufriedenheit sicherstellen, weil sie eine enge Kundenkooperation für die Grundlage langfristiger Geschäftsbeziehungen hält. „Wir arbeiten seit über 30 Jahren mit Esslinger zusammen, und diese Partnerschaft ist geprägt von Vertrauen und gemeinsamen Werten“, sagt Remo Schällibaum. Der Geschäftsführer der Schällibaum & Partner AG lobt: „Was Esslinger besonders macht, ist der Mut, neue Wege zu gehen, ohne die eigenen Wurzeln zu vergessen. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, einen Partner an seiner Seite zu wissen, der Charakter zeigt und Verantwortung übernimmt. Deshalb vertrauen wir auf Esslinger – privat wie geschäftlich.“ Spuhler-Hoffmanns Tag beginnt meist morgens auf dem Firmengelände in Brüttisellen, wo sie sich einen Überblick über die laufenden Arbeiten verschafft und ihr Team konsultiert. Barizzi und Esslinger decken hochkompetent Hochbau und Tiefbau ab und können beide Bereiche bei Bedarf problemlos verzahnen.
Nach ihrer Kindheit in Zürich und dem Schulbesuch absolvierte die heutige Inhaberin die Handelsschule und arbeitete zunächst bei einer Unternehmensberatung. Dann studierte sie Betriebsökonomie mit Fokussierung auf die industrielle Produktion. Die ZHAW School of Management and Law in Winterthur verspricht im Studiengang Betriebsökonomie die Ausbildung zu „Problemlösern“ in Unternehmen und Organisationen: „Ein Abschluss in Betriebsökonomie qualifiziert Sie für anspruchsvolle Fachpositionen und legt die Basis für die Übernahme einer Führungsposition. Sie haben vielfältige Berufsperspektiven.“ Aber Daniela Spuhler-Hoffmann, die zu ihrer Zeit an der Zürcher Hochschule Winterthur studierte, wollte immer nur die Familientradition fortsetzen und etwas „Handfestes“ machen: „Das soll mir jetzt keiner übel nehmen, aber mit dem Banken- oder Versicherungsmetier kann ich nicht viel anfangen. Ich mag, wenn es um etwas geht, das man anfassen und riechen kann. In der Industrie ist das am ehesten der Fall. Und natürlich auf dem Bau.“ Mit dem etwas rustikaleren Ton auf Baustellen kommt sie genauso gut zurecht wie mit der Männerdominanz in der Bauwirtschaft. „Natürlich geht es hier nicht zu und her wie in einem Büro. Aber ich sage immer: Wenn jemand, also in diesem Fall eine Gruppe Männer, sieht, dass man Einsatz zeigt, dann klappt es ganz ausgezeichnet“, erklärte sie in einem Interview.
Das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter ist ihr sehr wichtig, und sie versteht eine beschäftigtenfreundliche Unternehmenskultur als familiäres Erbe: „Einem Unternehmen geht es nur gut, wenn es seinen Mitarbeitern gut geht. Großvater und Vater haben ihre Leute allesamt mit Namen gekannt und sind auf deren Sorgen eingegangen. Genau gleich will auch ich es halten.“ Was ihre Mitarbeiter leisten, weiß sie auch deshalb wertzuschätzen, weil sie nach ihrem Studium ein Praktikum in der Nutzfahrzeug-Sparte von Mercedes Benz machte und in einem fremden Bauunternehmen arbeitete, wo sie keine Vorzugsbehandlung als Tochter des Chefs und Enkelin des Firmengründers erfuhr. „Daran denke ich unglaublich gerne zurück. Der Umgang mit den Menschen, den Maschinen, das Schaufeln, das Chrampfen“, äußerte die taffe Frau einmal. „Gerade deshalb hat man mich auf dem Bau akzeptiert. Weil ich gezeigt habe, dass ich das unbedingt will. Mir handkehrum wurde einmal mehr bewusst, welch große Leistung diese Arbeiter Tag für Tag erbringen.“ Überhaupt fühlt sie sich ihrem Großvater sehr verbunden, der 1955 die Esslinger AG gründete und dessen Sohn wiederum 1989 die Barizzi AG übernahm. Einen Zwang zum Einstieg in die Familienunternehmen spürte sie nie: „Niemand hat von mir verlangt, ich müsse diesen Job machen. Ich bin ganz automatisch in die Materie hineingewachsen. Mein Großvater hat mich jeweils auf die Baustellen mitgenommen, meinen Vater habe ich vor und nach der Schule auf den Werkhof begleitet.“
Privates will die Powerfrau der Schweizer Baubranche trotz ihres Bekanntheitsgrades möglichst aus der Öffentlichkeit heraushalten. Als sie 2010 von einem Journalisten gefragt wurde, wie sie den Fulltime-Job als Chefin, Ehefrau und Mutter bewältigt, antwortete sie selbstbewusst: „Alles eine Frage der Organisation. Mein Mann hilft tatkräftig mit bei der Betreuung.“ Ihr Mann, der Vorzeigeunternehmer Peter Spuhler, war zu dieser Zeit SVP-Nationalrat, trat von diesem Amt aber Ende 2012 zurück, um sich ganz auf seine Tätigkeiten in der Wirtschaft zu konzentrieren. Mitte dieses Jahres erzählte Daniela Spuhler-Hoffmann beim CEO-Lunch der ZRH-Community, welchen Führungsprinzipien sie sich als erfolgreiche Bauunternehmerin in dritter Generation verbunden fühlt. „Nachhaltiger Erfolg braucht Charakter, Verantwortung – und ein starkes Team“, betonte sie für die Esslinger AG und Barizzi AG mit insgesamt 170 Mitarbeitern. Großen Wert legt sie auf eine Firmenkultur mit flachen Hierarchien und einer offenen Gesprächsatmosphäre, um aufkommende Probleme frühestmöglich lösen zu können. Deshalb – und wegen einer jugendlich-frischen Werbekampagne mit der Chefin unter einem Bauhelm – haben beide Unternehmen keine Probleme bei der Gewinnung von Auszubildenden.
Daniela Spuhler-Hoffmann sieht ihre Branche in der Pflicht, immer höhere ökologische Standards einzuhalten und trotzdem finanzierbar zu bauen. So setzen Barizzi und Esslinger konsequent auf umweltfreundliche Lösungen, von grabenlosem Leitungsbau bis hin zur Zusammenarbeit mit den städtischen Werken. Mit den Wasserwerken Zürich ist die Esslinger AG seit über 51 Jahren partnerschaftlich verbunden ist und behebt für sie zuverlässig Rohrbrüche. „Wir alle haben die Verantwortung, ökologisch zu handeln, und dieses Thema nehmen wir sehr ernst,“ bekräftigt Esslinger-Geschäftsführer Roland Herzog. „In unseren Projekten setzen wir zunehmend auf nachhaltige Materialien und modernste Technik, um die Umwelt zu schonen und die Zukunft positiv zu gestalten.“ Auch Barizzi-Geschäftsführer René Bischof streicht die Relevanz nachhaltigen Bauens heraus, „um dem Klimawandel entgegenzuwirken, indem sie umweltfreundliche Materialien und energieeffiziente Techniken verwenden“.
W5 Group – Ralph Winter und der Schulterschluß mit Deutsche Finance Group
Frankfurt am Main/München – „Mit Ralph Winter gewinnen wir einen international erfahrenen Immobilienunternehmer, der die Entwicklung zukunftsorientierter Wohnkonzepte in den Vereinigten Staaten frühzeitig geprägt hat“, erklärte dieser Tage Thomas Oliver Müller. „Aktuell sehen wir erhebliche Chancen im europäischen Wohnimmobilienmarkt, in dem wir bereits über etablierte Netzwerke verfügen, betrachten aber auch weiterhin den US-Markt als wichtigen Bestandteil unserer internationalen Wachstumsstrategie.“ Mit diesen Worten verkündete der Executive Partner und CEO der Deutsche Finance Group den Einstieg Ralph Winters als strategischer Aktionär bei der internationalen Investmentgesellschaft. Der Münchener Finanzkonzern mit Niederlassungen in Luxemburg, Madrid, London und Denver verschafft Investoren Zugang zu institutionellen Märkten in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur. Die von Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer geführte Unternehmensgruppe hat mehr als 12 Milliarden US-Dollar Assets under Management und verwaltet 27 institutionelle Mandate sowie 24 Investmentfonds, von denen schätzungsweise schon rund 50.000 Privatanleger profitierten. Dieses renommierte Investmenthaus mit einem klaren Immobilien-Fokus unterstützt Ralph Winter fortan.
Der Gründer des Family Office W5 Group bezeichnete die Beteiligung an der Deutsche Finance Group als „eine strategische Entscheidung“. Er sieht darin eine historische Chance, „an der Konsolidierung im europäischen Immobilienmarkt zu partizipieren. Gemeinsam mit dem Management-Team wollen wir diese Chancen nutzen und internationale Kapitalströme gezielt für den Bereich innovativer Wohnkonzepte erschließen.“ Künftig hält der W5-Group-Visionär zusammen mit Müller und Neubauer die Aktienmehrheit an der Deutsche Finance Group. Der seit über zehn Jahren in den USA lebende Immobilienentwickler bringt seine netzwerkartigen Kontakte zu internationalen Investoren und seine geballte Erfahrung ein. Die neuen Partner sehen insbesondere in Deutschland wegen der hohen Nachfrage institutioneller Investoren viel Potenzial für attraktive Wohnkonzepte. Besondere Aufmerksamkeit schenken die Immobilienprofis dem Aufbau einer Investmentplattform für „innovatives Wohnen“ mit Deutschland-Schwerpunkt. „Die W5 Group hat in den vergangenen Jahren ein bedeutendes Portfolio mit Fokus auf zukunftsorientierte Wohnkonzepte wie Micro Living, Student Housing und Service Living in den USA und Europa aufgebaut“, erläutert Müller.
Die W5 Group wurde gegründet, um mit anderen Family Offices, vermögenden Privatanlegern und institutionellen Investoren gezielt in US-amerikanische und europäische Immobilien zu investieren. Ralph Winter und seine Manager am Hauptsitz in Miami und weiteren Standorten in New York, Washington D.C., Zug sowie Frankfurt am Main haben für US-Immobilien viele Milliarden US-Dollar mobilisiert. Man konzentriere sich auf Investitionen in moderne Wohnimmobilien in den Bereichen Mehrfamilienhäuser, Studentenwohnungen, vermietete Einfamilienhäuser, Co-Living und Mikro-Apartments, zählt Winter auf. Dafür nehme man Grundstücke, Neubauprojekte und Value-Add-Immobilien in den Blick. Die Erfolgsgeschichte begann im Jahr 2009, als Winter sein Family Office im Schweizer Kanton Zug eröffnete, um bestmöglich mit Immobilien, Private Equity und Risikokapital arbeiten zu können. Zuvor hatte er sich als Gründer und Hauptaktionär der Corestate Capital Group einen Namen gemacht. 2018 realisierte die W5 Group ihre ersten Investitionen im US-Immobilienmarkt und baute seither ein umfangreiches Portfolio für verschiedene Anlegergruppen auf. Anfang 2021 – und damit mitten in der Corona-Krise – schloss sie eine erste Serie von bemerkenswerten Wohntransaktionen ab. Die Rede war von einer Gesamtkapitalisierung in Höhe von 800 Millionen Dollar, über 2.500 Betten und 1,3 Millionen Quadratfuß Nutzungsfläche. Winters Single-Family-Investmentbüro fokussierte sich auf Mehrfamilienhäuser, Studentenwohnheime, Einfamilienhausvermietungen, Co-Living sowie Mikro-Apartments in wachstumsstarken Städten der Vereinigten Staaten. 2024 gründete Ralph Winter die W5 Group LLC als Immobilieninvestitionsvehikel, um für das eigene Family Office und andere Investoren noch besser Geld anzulegen.
Im Frühjahr letzten Jahres warb der Wohnimmobilien-Spezialist in Europa dafür, sich verstärkt an renditeträchtigen Club-Deals in den USA zu beteiligen. Zur Aktivierung weiterer Family Offices und institutioneller Investoren eröffnete die Gruppe ein neues Büro in Frankfurt am Main. Damals gab das Unternehmen an, sein Gründer habe „ein Portfolio von 40.000 Studentenwohnungen und 100.000 Mehrfamilienhäusern in Europa aufgebaut und dabei ein Transaktionsvolumen von über 30 Milliarden Euro generiert“. Nach eigenen Angaben hat die W5 Group seit 2018 einschließlich indirekter öffentlicher Wertpapieranlagen insgesamt fünf Milliarden US-Dollar in 9.000 Wohneinheiten investiert. Im eigenen Portfolio verwalte man 2.050 Einheiten, hieß es im April 2024. Wie jene der Deutsche Finance Group nutzen ihre Co-Investoren vor allem das Anlagemodell der Club-Deals.
Celine Winter, die Tochter des umtriebigen Immobilieninvestors, sagte nach der Ausweitung ihrer Tätigkeit: „Wir sind in Deutschland als Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach Investitionen in den USA gestartet. Wir zeichnen uns dadurch aus, dass wir lokales Management-Know-how anbieten und die eigenen Anteile der Familie in jedes Investment einbringen. Damit haben wir eine einzigartige Position auf dem Markt. Wir haben beschlossen, dass es nun an der Zeit ist, den nächsten Schritt zu tun und die W5 Group auch in meinem Heimatland einzuführen.“ Als Vertreterin der zweiten Generation ist Celine Winter seit 2020 in dem Single Family Office aktiv und entwickelt das „Innovative Living“-Konzept für die besonderen Bedürfnisse der Millennials und der Generation Z. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Flexibilität und Mobilität des Lebensstils als Kennzeichen des 21. Jahrhunderts. Die W5 Group will völlig neue und trotzdem erschwingliche Lebensräume mit hotelähnlichen Annehmlichkeiten schaffen. Dazu zählen Fitnessbereiche, Pools, Golfsimulatoren, Clubräume, Büroflächen sowie Arbeitszimmer.
W5-Geschäftsführer Ralph Winter verfügt über eine fast 30-jährige Erfahrung im Immobiliengeschäft und hat in seiner Karriere schon mehr als sieben Milliarden Euro in deutsche und europäische Immobilien investiert. Als strategischer Investor und Wachstumsberater wird er den Erfolgskurs der Deutsche Finance Group sicherlich noch weiter ausbauen. Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit setzt er sich als Vorstandsmitglied der Organisation „Best Buddies“ für ein Ende der sozialen und wirtschaftlichen Isolation von Menschen mit geistigen und entwicklungsbedingten Behinderungen ein. Seine Familie unterstützt außerdem PowerMy Learning, Youth Against Aids und World Central Kitchen.
München – Vor genau 20 Jahren entstand die Deutsche Finance Group als inhabergeführte und bankenunabhängige Investmentgesellschaft mit dem Ziel, verschiedenen Anlegergruppen Zugang zu exklusiven Investmentchancen in den Bereichen Immobilien und Infrastruktur zu verschaffen. Zuletzt hat sie sich auf das Management von Club-Deals und individuellen Mandaten in internationalen Private-Equity-Real-Estate- und Immobilienmärkten spezialisiert. Als Executive Partner und Vorstandsvorsitzende haben Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer die Unternehmensgruppe schnell auf die Erfolgsspur gebracht. Zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Daniel Milleg, Symon Hardy Godl, Christoph Falk und Bobana Prosic verzahnen sie im Rahmen einer sogenannten All-in-one-Strategie die Geschäftsbereiche Marktforschung, Investment- und Digitalinvest-Plattform, Asset Management sowie Financial Services. Zwei Jahrzehnte nach ihrer Gründung verwaltet die international tätige Investmentgesellschaft 27 institutionelle Mandate, 24 Investmentfonds und eine Vermögenssumme von über 12 Milliarden US-Dollar. An ihrem Hauptsitz in München und in den Büros in London, Denver, Luxemburg und Madrid werden renditestarke Investmentstrategien entwickelt, die sich an innovativen Marktopportunitäten orientieren und schon mehr als 50.000 Privatanleger überzeugt haben.
Jetzt steigt Ralph Winter, der Gründer des Family Office W5 Group, bei der Deutsche Finance Group als strategischer Aktionär ein. Im Jahr 2009 gründete der erfolgreiche Unternehmer sein Family Office in der Schweiz, um in Immobilien, Private Equity und Risikokapital zu investieren. 2018 liefen die ersten Immobilieninvestitionen der W5 Group in den USA an und führten zum Aufbau eigener Immobilienportfolios. Im vorigen Jahr gründete Winter die W5 Group LLC als Immobilieninvestitionsvehikel, um für das eigene Family Office sowie institutionelle Anleger Kapital zu investieren. „Als Family Office mit langfristigem Kapital streben wir sowohl eine attraktive Cashflow-Rendite als auch einen Kapitalzuwachs an“, heißt es unternehmensseitig. „Die Senior Manager und Spezialisten der W5 Group nutzen ihre Erfahrung im Private Equity- und Investmentbanking, um attraktive, risikobereinigte Renditen in verschiedenen Sektoren zu erzielen.“ Als Gründer und Geschäftsführer der W5 Group machte sich Ralph Winter insbesondere durch Investitionen in Studentenwohnungen und Mikroapartments in Europa und den USA einen guten Namen. Dabei hat er von der Projektentwicklung über die Verwaltung der Objekte bis zu den Investmentimmobilien für institutionelle Anleger alles im Blick. Nach eigenen Angaben hat er bislang ein Transaktionsvolumen von über 30 Milliarden Euro realisiert und ein Portfolio von insgesamt mehr als 40.000 Einheiten aufgebaut. Der Investmentprofi gibt seine Expertise als Mitglied des Kuratoriums des Real Estate Management Institute (REMI) der European Business School und der IREBS Immobilienakademie weiter. Mit einer Gesamtsumme von rund fünf Milliarden US-Dollar, 9.500 Einheiten und 13.500 Betten investiert die W5 Group vor allem in die Assetklassen Micro Living, Student Housing sowie Service Living.
Winter wird künftig gemeinsam mit Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer die Mehrheit an der Deutsche Finance Holding AG halten. Strategischen Aktionären oder Investoren wie ihm geht es um langfristige Ziele, die über die reine Renditeerzielung hinausgehen. Sie sind auf die Umsetzung einer langfristigen Geschäftsstrategie fokussiert, wozu etwa die Erschließung neuer Märkte, die Festigung einer Marktposition oder die Schaffung von Synergieeffekten gehört. Der seit zehn Jahren in den Vereinigten Staaten lebende Anlageexperte und Immobilienentwickler bringt sein weitreichendes Investoren-Netzwerk und seine geballte Markterfahrung in den Münchener Finanzkonzern ein. Die strategische Partnerschaft dient unter anderem dem Aufbau einer Investmentplattform für „innovatives Wohnen“ in Europa. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf Deutschland gelegt. Die W5 Group hat ein beachtliches Portfolio mit dem Fokus auf zukunftsorientierte Wohnkonzepte wie Micro Living und Student Housing aufgebaut. Winter, Müller und Neubauer sehen in Europa, aber vor allem in Deutschland, viel Potenzial für zukunftsorientierte Wohnkonzepte, weil die Nachfrage internationaler institutioneller Investoren kontinuierlich steigt.
„Die Beteiligung an der Deutsche Finance Group ist für mich eine strategische“, sagte jüngst der Gründer der W5 Group. „Ich sehe darin eine historische Chance, an der Konsolidierung im europäischen Immobilienmarkt zu partizipieren. Gemeinsam mit dem Management-Team wollen wir diese Chancen nutzen und internationale Kapitalströme gezielt für den Bereich innovativer Wohnkonzepte erschließen.“ Müller wiederum lobte an Winter dessen große Erfahrung bei der Entwicklung innovativer Wohnkonzepte in den USA: „Aktuell sehen wir erhebliche Chancen im europäischen Wohnimmobilienmarkt, in dem wir bereits über etablierte Netzwerke verfügen, betrachten aber auch weiterhin den US-Markt als wichtigen Bestandteil unserer internationalen Wachstumsstrategie.“
Celine Winter, die Tochter des W5-Group-Gründers, verriet vor einem Jahr in einem Interview, warum das Single Family Office nun auch in Deutschland Investorengelder für US-Wohnimmobilien einsammelt: „Derzeit sind wir noch dabei, unseren Standort, unser Team und unsere Bekanntheit in Deutschland aufzubauen. Wir waren lange Zeit nicht vertrieblich vor Ort und bis jetzt auch noch nicht mit dem Ziel, deutsches Kapital in die USA zu bringen. Unsere langfristige Strategie sieht so aus, dass wir unser operatives Immobilien-Team in den USA deutlich ausbauen wollen, denn nur so können wir das halten kann, was wir deutschen Investoren versprechen.“ Und das seien höhere Renditen in den USA als in Deutschland. „In fünf Jahren möchten wir die Firma in Deutschland sein, die einem sofort einfällt, wenn man in den USA in Immobilien investieren möchte. Dazu müssen wir auf beiden Seiten des Atlantiks fest verwurzelt sein.“
Mit der Deutsche Finance Group scheint dafür der perfekte Partner gefunden zu sein, zumal einige der erfolgreichsten institutionellen Club-Deals der Münchener auf den US-Immobilienmarkt gerichtet sind. Seit vielen Jahren ist die Unternehmensgruppe ein verlässlicher Partner von Versicherungsgesellschaften, Pensionskassen, Staatsfonds und Family Offices. Zugleich wird sie weiterhin renditestarke Investmentstrategien für Privatanleger konzipieren, um ihnen den Zugang zu attraktiven institutionellen Märkten zu eröffnen. „Die aktuellen Entwicklungen in der Immobilien- und Investmentbranche betreffen viele Marktteilnehmer gleichermaßen und erfordern neue Antworten auf veränderte wirtschaftliche, regulatorische und technologische Rahmenbedingungen“, erläutert Müller. Deshalb erweitere man gezielt die Geschäftsbereiche und passe Strukturen an, um die Chancen neuer Assetklassen zu nutzen und langfristig die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. „Die Beteiligung von Ralph Winter ist ein wichtiger Schritt in diesem Prozess.“
Berlin – Bei der Bewertung von Lebensversicherungen achten Versicherte zu selten auf die sogenannte Solvenzquote. Sie zeigt an, ob ein Versicherer über ausreichend Eigenmittel verfügt, um seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Kunden auch in wirtschaftlichen Krisensituationen nachzukommen. Die Solvenzquote ist ein entscheidender Indikator für die finanzielle Stabilität eines Versicherungsunternehmens und die Sicherheit seiner Finanzprodukte. Aufsichtsbehörden und Investoren berücksichtigen stets diese Kennzahl, während die meisten Versicherungskunden sie nicht auf dem Radar haben. Sie merken zwar seit vielen Jahren, dass die Versprechungen der Anbieter – gerade hinsichtlich der privaten Altersvorsorge – Schall und Rauch sind, erkennen aber selten das Problem einer zu geringen Eigenmittelausstattung, vor der beispielsweise die Auxinum GmbH warnt. Die Versicherungsexperten aus Berlin wollen die Verbraucher darüber aufklären, „dass viele Lebens- und Rentenversicherungen ihre finanziellen Ziele gefährden“ und den Kunden ihre finanzielle Eigenverantwortung zurückgeben. Der Befund der Anlageprofis ist glasklar: „Viele Jahre haben Verbraucher darauf gesetzt, dass private Lebens- und Rentenversicherungen solide und verlässliche Anlageprodukte sind. Doch wer die Verträge als Teil der Altersvorsorge oder zur Absicherung einer Finanzierung genutzt hat, steht häufig vor einem finanziellen Scherbenhaufen.“
Das hängt unter anderem mit hohen Verwaltungskosten und geringen Renditen zusammen, die auch eine Folge der jahrelangen Niedrigzinsen sind. Sie wirkten sich extrem negativ auf den fest vereinbarten Garantiezins sowie die Überschussbeteiligung aus, die beide ausschlaggebend für das ursprünglich hohe Renditeversprechen zur Altersabsicherung waren. Dass die Lebensversicherungsbranche während der endlos lang wirkenden Niedrigzinsphase begrenzte Verdienstmöglichkeiten hatte, ist ein Grund für ihre niedrigen Solvenzquoten, die ein unbestrittener Maßstab für die finanzielle Solidität sind. Das Online-Portal „Versicherungsbote“ analysierte erst vor wenigen Tagen: „Wie hoch die Solvenzquote eines Lebensversicherers ausfällt, hängt in erster Linie davon ab, wie sein Bestand zusammengesetzt ist – und welche Art von Verträgen er verwaltet. Besonders kapitalintensiv sind klassische Lebensversicherungen mit Garantiezins, wie sie über viele Jahrzehnte hinweg Standard waren. Diese Altverträge binden Kapital langfristig und erfordern hohe Rückstellungen, selbst wenn sie solide kalkuliert und wirtschaftlich tragfähig sind.“
Genau diese Altverträge sind inzwischen für viele Kunden zu unrentablen Altlasten geworden, die sie gerne loswerden möchten. Die Verbraucherberater von Auxinum raten von der vorzeitigen Kündigung der Lebensversicherung genauso wie von ihrem Verkauf ab. Bei der Kündigung des Vertrages würde nur der Rückkaufswert ausgezahlt, der deutlich unter der Summe der eingezahlten Beiträge liegt. Beim Verkauf würden die Aufkäufer zwar etwas mehr als den aktuellen Rückkaufswert anbieten, aber damit auf die Durchsetzung aller Kundenansprüche gegenüber den Versicherungskonzernen verzichten. Beides bedeutet die Aufgabe geldwerter Rechte! Branchenkenner wie die von der Auxinum GmbH raten dazu, sich von unrentablen Verträgen durch eine möglichst hohe Rückzahlung zu trennen: „Meist befindet man sich als Kunde in einer Lebensphase, in der eine Korrektur der falschen Entscheidung kaum noch möglich ist. Das wollen wir ändern, denn wir sind überzeugt, dass ein faires System zum Wohle der Kundinnen und Kunden möglich ist.“ Die Rückforderung beziehungsweise die Rückabwicklung von Altverträgen sichert die Vermögenswerte der Kunden oder ermöglicht ihnen die Neuanlage des Geldes in lukrativere Altersvorsorgeprodukte. „Lebens- und Rentenversicherungen leisten häufig nicht das, was bei Vertragsabschluss in Aussicht gestellt wurde“, resümiert Auxinum-Geschäftsführer Sven Enger und wirbt für seine Rückforderungsstrategie. „Viele Versicherte müssten von ihrer Versicherung weitaus mehr Geld erhalten, als sie zugesagt hat. Eine Rückforderung setzt diese Ansprüche durch und ermöglicht trotzdem eine erste Auszahlung innerhalb von drei Wochen nach Vertragsannahme.“
Der Betriebswirt und Wirtschaftspsychologe des Jahrgangs 1965 versteht sich als Kopf einer basisdemokratischen Graswurzelbewegung gegen die Machenschaften der Lebensversicherungsbranche. In diese Bewegung hat er hochqualifizierte Spezialisten wie Gutachter und Fachanwälte eingebunden, die auf Wunsch der Versicherten jeden Vertrag individuell auf Herz und Niere prüfen. Sein Mantra lautet: „Die kapitalbildende Lebensversicherung ist kein Produkt, was das, was es verspricht, auch nur ansatzweise halten kann.“ Die Schritte zur Rückabwicklung werden von Auxinum erst dann eingeleitet, wenn die Erfolgsaussichten auf Rückerstattung der eingezahlten Beiträge gut sind und womöglich sogar noch Zusatzzahlungen winken. Im Jahr 2018 erschien Engers Aufklärungsbuch „Alt, arm und abgezockt. Der Crash der privaten Altersvorsorge und wie Sie sich darauf vorbereiten können“. Darin zeichnete er die jüngere Geschichte der Lebensversicherungen nach, auf die sich allein Millionen Deutsche bei ihrer Altersvorsorge verlassen. Lebensversicherer hätten ihre Kapitalanlagen in sichere festverzinsliche Bundesanleihen angelegt, doch die niedrigen Zinsen verhinderten die notwendige Rendite, um die Zusagen einzuhalten, so Engers Analyse. Das Buch empfahl den Versicherten zur Krisenprävention die Diversifizierung ihrer Geldanlagen oder die Suche nach alternativen Altersvorsorgeprodukten.
Die Auxinum GmbH ist übrigens mit dem Informationsportal Vertragshilfe24.de verbandelt. Die Verbraucherschutzplattform fokussiert sich auf Kapitallebensversicherungen, die für Kunden unwirtschaftlich geworden sind und möglichst vermögensschonend abgestoßen werden sollen. Enger, der 15 Jahre in Führungsverantwortung bei Lebensversicherungen stand, betont, dass Lebensversicherungen in aller Regel „abwickelbar“ sind. Der Vorteil der Abwicklung liegt darin, die zugesagten Zinsgarantien und Beteiligungen am Unternehmensgewinn einfordern zu können, auch wenn dieses Verfahren wegen Widerständen der Versicherer etwas langwieriger ist. Das Rückforderungsmodell von Auxinum beschreibt der erfolgreiche Buchautor und Verbraucherberater mit Blick auf den Rückkaufswert so: „Es ist in der Form konstruiert, dass man einen großen Teil – drei Viertel – des Betrages sofort zur Verfügung hat und ein zweiter Teil in der Tat, vielleicht mit Glück, durch einen Vergleich zustande kommt. Aber in der Regel muss ein Gutachten erstellt werden, welche Ansprüche man konkret an den Lebensversicherer stellt. Und diese Gutachten müssen dann mithilfe eines Anwalts entsprechend eingefordert werden. Und vielleicht kommt es dann auch zur Klage.“ Im Sinne seiner Graswurzelbewegung formuliert Enger kämpferisch: „Auf jeden Fall ist es ein Weg, den man in einer Gemeinschaft gehen muss und sollte. Man sollte nicht versuchen, alleine sich gegen eine Lebensversicherung durchzusetzen.“
Baar – Die Kritik an den Lebensversicherungen will auch nach der geringfügigen Zinserholung nicht verstummen, weil sie weiterhin die finanziellen Kundenerwartungen enttäuschen. Konkret heißt das: ihre Auszahlungen sind zu gering. Im Mittelpunkt der Kritik stehen geringe Renditen, hohe Verwaltungskosten, fehlende Flexibilität sowie intransparente Vertragsbedingungen. Seit vielen Jahren klärt die Informationsplattform Vertragshilfe24.de Kunden über die Nachteile von Lebensversicherungen auf und berät sie bei der Rückforderung beziehungsweise der Rückabwicklung der unrentabel gewordenen Verträge. Auf dem Verbraucherschutzportal, dessen Betreibergesellschaft im schweizerischen Baar ansässig ist, wird mit klaren Worten für einen Ausstieg aus dem Lebensversicherungsmodell geworben: „Stoppen Sie den legalen Betrug und schützen Sie Ihr Geld, bevor es endgültig verloren ist. Mehr als 60.000 erfolgreich bearbeitete Verträge und über 500 Millionen Euro gerettete Gelder – das ist unser Resultat mit unseren Kooperationspartnern. Lebensversicherungen sind keine sichere Anlage.“ Man will dafür sorgen, dass die Versicherten das Maximum ihrer Einzahlungen zurückerhalten, damit sie sie renditestärker für die eigene Altersvorsorge einsetzen können. Mit einem kinderleichten Online-Prüfverfahren können Versicherungskunden in weniger als drei Minuten checken, was ihre Lebensversicherung noch wert ist und wie sie möglichst viel des angelegten Geldes retten können. Zu geringe Auszahlungen können dann existenzbedrohend sein, wenn die Lebensversicherung als Bestandteil der privaten Altersvorsorge fest eingeplant ist.
Argumentative Schützenhilfe bekommt das Vertragshilfe24-Team von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die BaFin kritisiert bei vielen Lebensversicherungen vor allem zu hohe Effektivkosten, die die Renditen schmälern und damit den Altersvorsorge-Plänen der Versicherten zuwiderlaufen. Sie hat den Vertrieb vieler Lebens- und Rentenversicherungen unter die Lupe genommen und rügt die hohen Kosten und Stornoquoten. Einige Lebensversicherungsprodukte seien so gestaltet, dass die Mehrheit der Versicherten mit ihnen Verluste mache. „Lebensversicherungen sollen den Absicherungsbedürfnissen und den Renditeerwartungen der Kunden gerecht werden. Das klingt wie eine Selbstverständlichkeit, ist es aber leider nicht“, tadelt BaFin-Exekutivdirektorin Julia Wiens. Die Vorgaben bei den Effektivkosten und der Stornoquote würden einfach nicht umgesetzt. Im Mai 2023 hatte die Finanzaufsicht bekanntgegeben, was sie von den Versicherungsunternehmen erwartet und zeitgleich die Abschlussprovisionen und Stornoquoten verschiedener Lebensversicherungsprodukte analysiert. 13 Versicherer fielen nach diesen Kriterien durch und wurden inzwischen näher geprüft. Welche Versicherungsunternehmen negativ auffielen, hat die BaFin freilich für sich behalten. Einer ihrer Sprecher verriet nur, dass es sich bei den Problemfällen ausschließlich um kapitalbildende Lebensversicherungsprodukte handelt, also klassische und fondsgebundene Lebensversicherungen mit einer Sparkomponente. In den Blick gerieten insbesondere die Effektivkosten, die anzeigen, wie stark die jährliche Rendite durch die Kosten gemindert wird. Bei den Produkten mehrerer Unternehmen habe die Effektivkostenbelastung bei vier Prozent oder deutlich mehr gelegen, bilanzierte die BaFin. Für einen Kundennutzen müssen die Versicherungskonzerne dann mit den Kapitalanlagen eine Rendite in mindestens in derselben Höhe erwirtschaften.
Die Finanzprofis von Vertragshilfe24 fühlen sich nicht nur durch die Prüfungsergebnisse und Kritikpunkte der BaFin bestätigt. Auch die Stiftung Warentest bestätigt den Befund, dass viele Lebensversicherungen keinen ausreichenden Kundennutzen bieten. Finanztest bemängelt, dass die Altersvorsorgeverträge vieler Versicherer zu teuer sind. Auch hier stechen die Stornoquoten ins Auge. Es liege der Verdacht nahe, „dass von Versicherern, die eher auf den Vertrieb durch Versicherungsvertreter setzen, Kunden Verträge empfohlen werden, deren Kosten und geringe Rendite die Kunden negativ überraschen“. Die Tester kommen zu dem Schluss, dass eine erfolgreiche Altersabsicherung mithilfe kapitalbildender Lebensversicherungen aufgrund der hohen Kosten kaum noch möglich ist. „Schließen Sie zur Altersvorsorge keine Kapitallebensversicherung ab“, rät Finanztest. „Sie erfahren nicht, wie viel vom Beitrag wirklich gespart wird.“ Seitens der Verbraucherzentralen heißt es: „Unterm Strich sind Lebensversicherungen keine attraktive Form der Altersvorsorge wegen zu niedriger Garantiezinsen und zu hoher Kosten.“
So argumentieren die Vorsorgeexperten von Vertragshilfe24 seit Jahren. Portalbetreiberin Liane Kirchenstein sagt: „Zu hohe Kosten, zu geringe Rendite und ausbleibendes Neukundengeschäft führen zu Unsicherheit. Es ist keine Seltenheit mehr, dass die Auszahlungen weit hinter den Ankündigungen der Anbieter und den Bedürfnissen der Versicherten zurückbleiben.“ Zur Rettung ihres investierten Kapitals denken viele Versicherte über einen Verkauf oder eine Kündigung der Lebensversicherung nach, obwohl beides den Verzicht auf viel Geld bedeutet. Zwar sind beide Exit-Optionen relativ schnell realisierbar. „Doch Sie sollten wissen, dass Sie mit Verkauf und Kündigung unwiderruflich auf eine Reihe von Ansprüchen gegenüber der Versicherung verzichten“, richtet sich Kirchenstein direkt an die Versicherten. „Die Durchsetzung dieser Ansprüche kann jedoch dafür sorgen, dass Sie wesentlich mehr Geld erhalten als den aktuellen Rückkaufswert. Nur eine Rückforderung eröffnet Ihnen die Chance hierauf.“ Vor einer Vertragskündigung sollte unbedingt geprüft sein, ob nicht eine Rückforderung beziehungsweise Rückabwicklung der Lebensversicherung möglich ist. Damit kann weit mehr aus dem Vertrag herausgeholt werden, als die Versicherungen ursprünglich in Aussicht gestellt haben.
Wie der Rechtsanwalt Werner Hogrefe in einem Interview für das Informationsportal Vertragshilfe24.de mitteilte, haben im Frühjahr 2025 mehrere Kanzleien gegen Lebensversicherungsgesellschaften geklagt, um für die Versicherten deutlich höhere Auszahlungen als den Rückkaufswert zu erstreiten. Für die Klagen lägen viele Deckungszusagen von Rechtsschutzversicherungen vor. Hogrefe verweist auf Erfolge seiner eigenen Kanzlei in außergerichtlichen Vergleichen. In einzelnen Fällen seien Auszahlungen von bis zu 200 Prozent über dem Rückkaufswert vereinbart worden. Meistens habe der Zusatzbetrag 50 bis 70 Prozent betragen. Weil die Bereitschaft zu Vergleichen bei den Versicherungsgesellschaften in letzter Zeit gesunken sei, müsse geklagt werden. Diese Klagen zeigen einmal mehr, dass sich die Versicherten nichts gefallen lassen dürfen. Bei der Durchsetzung eigener Ansprüche hilft Vertragshilfe24 mit einer kostenlosen Prüfung, welcher Vertrag für eine Rückabwicklung geeignet ist. Im positiven Fall werden die Versicherten innerhalb von 72 Stunden von einem Ansprechpartner der angeschlossenen Spezial-Dienstleister kontaktiert und zu einem unverbindlichen Gespräch eingeladen.
München – Die bankenunabhängige und inhabergeführte Deutsche Finance Group um Thomas Oliver Müller verfügt über große Expertise im Bereich der institutionellen Kapitalanlagen. Über diverse Konzerngesellschaften bietet das international tätige Investmenthaus ein breites Spektrum an Financial Services an. Mit ihren Experten am Münchener Hauptsitz und den Büros in Luxemburg, Madrid, London und Denver verschafft sie renditesuchenden Anlegern Zugang zu institutionellen Märkten und exklusiven Investments. Im Mittelpunkt der Anlagestrategie stehen Immobilien- und Infrastrukturprojekte mit großem Wertsteigerungspotenzial. Meist platziert die Deutsche Finance Group sogenannte Alternative Investment Funds (AIF) für Private-Equity-Immobilien. Diese geschlossenen Fonds sammeln das Kapital von Kleinanlegern ein, um es gemeinsam mit großen institutionellen Geldgebern weltweit in lukrative Immobilienprojekte zu investieren. Die Anlageklasse Real Estate ist für institutionelle Investoren ein tragender Bestandteil ihres Anlageportfolios, weil Immobilien langfristig immer das Rendite-Risiko-Verhältnis im Portfolio verbessern. Über die eigene Investment-Plattform identifiziert die Deutsche Finance Group renditestarke „Off Market“-Investments, die sie für ihre Investoren strukturiert.
„Unsere Strategie ist es, über eigene Asset-Management-Teams in den jeweiligen Märkten professionelle Investment-Partnerschaften aufzubauen“, sagt Thomas Oliver Müller. „Unsere Vor-Ort-Teams in Deutschland, Großbritannien, Spanien und den USA verfügen über ein großes Netzwerk zu institutionellen Marktteilnehmern aus den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur.“ Das ermöglicht die Nutzung von Investitionsoptionen, die dem breiten Markt – und damit auch Privatanlegern – bislang nicht zur Verfügung standen. Thomas Oliver Müller ist zusammen mit Dr. Sven Neubauer der Executive Partner und CEO der Deutsche Finance Group. Beide setzen auf institutionelle Club-Deals, bei denen institutionelle Investoren – zum Beispiel Pensionsfonds, Versicherungsgesellschaften und Stiftungen – gemeinsam in ein größeres Bauprojekt oder Immobilienportfolio investieren. Mit diesen zeitlich begrenzten Co-Investments können Projekte realisiert werden, die die finanziellen Kräfte der einzelnen Investoren übersteigen würden. Müller, Jahrgang 1973, ergänzt: „Alle Details werden zwischen den beteiligten Investoren vereinbart und alle wichtigen Entscheidungen gemeinsam getroffen. Es handelt sich somit um ein echtes unternehmerisches Immobilieninvestment.“ Die Vorteile solcher Club-Deals liegen für den Investmentmanager auf der Hand: Es sind maßgeschneiderte Investments mit einer flexiblen Ausgestaltung, bei denen die Investoren die Kontrolle behalten und viel mitentscheiden können. Die Anlagestrategien lassen sich zielgenau und somit effektiv umsetzen. In aller Regel hat der Club-Deal schon eine erfolgreiche Due-Diligence-Prüfung durch den institutionellen Investor durchlaufen, und die maßgeblichen Parameter wie Rendite, Risiko, Kosten, Laufzeit und Exit-Strategie stehen fest. „Privatkunden erhalten nach der Due-Diligence von institutionellen Investoren eine Tranche und investieren somit gemeinsam in das gleiche Investment“, erläutert Müller.
Trotz einer gewissen Fokussierung auf renditestarke US-Investments hat die Deutsche Finance Group nie den europäischen Immobilienmarkt mit seinen immensen Potenzialen unterschätzt. Das zeigen ihre Aktivitäten in Großbritannien und Deutschland. So bietet der „Deutsche Finance Professional-Club-Deal UK Logistik“ über einen deutschen Spezial-AIF Zugang zur boomenden Assetklasse britischer Logistikobjekte. Damit können sich professionelle Investoren an einem diversifizierten Portfolio von Logistikimmobilien beteiligen, das durch verschiedene Wertsteigerungsmaßnahmen an den etablierten Standorten noch optimiert wird. Der Logistikmarkt im Vereinigten Königreich zählt zu den dynamischsten in Europa und wird vom Wachstum im E-Commerce-Sektor, von der Flächenknappheit und einer stabilen Nachfrage getragen. Der Fonds mit einem geplanten Kommanditkapital von 50 Millionen Euro läuft bis zum 31. Dezember 2029 und hat einen prognostizierten Gesamtmittelrückfluss von 146 Prozent. Über die UK-Logistik-Plattform der Deutsche Finance Group sind bereits namhafte institutionelle Investoren aus Asien und Europa eingebunden. Zu ihnen gehören einer der größten asiatischen Pensionsfonds, eine britische Pensionskasse und ein führender Pensionsfonds aus dem Nahen Osten. Thomas Oliver Müller resümiert: „Mit dem Professional-Club-Deal UK Logistik schaffen wir für professionelle Investoren einen exklusiven Zugang zu einer institutionellen Investmentstrategie im wachstumsstarken Segment der Logistikimmobilien.“
2017 erwarb der Münchener Finanzkonzern gemeinsam mit institutionellen Investoren das Olympia Exhibition Centre im Londoner Stadtteil Kensington und positionierte es im Rahmen eines umfassenden Masterplans neu. Ab der Saison 2026/2027 eröffnet die Premier League mit den „Premier League Studios“ im dortigen Bürokomplex „One Olympia“ ihre neue internationale Medienzentrale. Die hochmoderne Produktionsstätte ist künftig für alle eigenen Medieninhalte der höchsten englischen Fußballliga zuständig. Mit der Neugestaltung des Olympia Exhibition Centre realisiert die Deutsche Finance Group eines der bedeutendsten Wertsteigerungsprojekte Großbritanniens und lässt bis Ende 2025 mit einem Investitionsvolumen von 1,9 Milliarden Pfund ein führendes Zentrum für Kunst, Kultur und Entertainment entstehen. „Mit der Premier League konnten wir einen weiteren hochkarätigen Mieter für Olympia gewinnen. Dieser langfristige Mietvertrag unterstreicht deutlich die Attraktivität und erfolgreiche Neupositionierung des Olympia Exhibition Centre“, ist Müller zufrieden.
Erfolg hat seine Investmentgesellschaft auch mit dem Büroprojekt „Am Holstenwall“ in Hamburg. Das Tochterunternehmen Deutsche Finance International entwickelt in Partnerschaft mit der CELLS Group das Büroprojekt „Am Holstenwall 20-22“ und konnte für das Gebäude vor einem halben Jahr einen weiteren Mietvertrag abschließen. Ein bekannter Assekuradeur bezieht eine Bürofläche von rund 6.000 Quadratmetern inklusive einer großzügigen Dachterrasse. Zusammen mit einem Pharma- und Gesundheitsunternehmen waren Ende 2024 knapp 83 Prozent der insgesamt 11.700 Quadratmeter an modernen Büroflächen schon vor der Fertigstellung vermietet.
Mit ihrem Engagement in Großbritannien und Deutschland liegt die Deutsche Finance Group ganz im Trend, denn Europa verzeichnet einen spürbaren Aufschwung bei institutionellen Investoren. Längst nicht nur die US-Investmentgesellschaft Blackstone hat angekündigt, in den kommenden zehn Jahren rund 500 Milliarden US-Dollar in Europa zu investieren. Blackstone-CEO Steve Schwarzman nennt Europa eine „große Chance“ und verweist auf massive Investitionen in klassische Immobilienarten sowie Infrastrukturprojekte wie Rechenzentren und Logistikobjekte. Die Deutsche Finance Group beobachtet diesen Markttrend seit Langem und verfolgt Investmentstrategien, die sich aus strukturellen Veränderungen und der forcierten Urbanisierung ergeben. „Institutionelle Investitionen könnten dazu beitragen, Europas Wirtschaftskraft langfristig zu stärken und den Kontinent in zentralen Zukunftsfeldern entscheidend voranzubringen“, ist Thomas Oliver Müller überzeugt.
München – Im ersten Quartal dieses Jahres hat sich der gewerbliche Immobilienmarkt in den Vereinigten Staaten deutlich erholt und gerät wieder mehr in den Fokus kapitalkräftiger Investoren. Im Vorjahresvergleich nahm das Transaktionsvolumen um stattliche 14 Prozent zu, wie aus dem aktuellen CBRE Capital Markets Report hervorgeht. „Das ist ein klarer Hinweis auf ein zunehmendes Investorenvertrauen und stabilisierende Marktbedingungen“, sagt Thomas Oliver Müller. Der Immobilienexperte ist CEO und Executive Partner der in München ansässigen Deutsche Finance Group mit Standorten in London, Luxemburg, Madrid und Denver. Sie bietet Investoren Zugang zu institutionellen Märkten und exklusiven Investments in den Sparten Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur. Mit einem Gesamtvolumen von 88,4 Milliarden US-Dollar ist das erste Quartal 2025 das stärkste Startquartal im US-Markt für Gewerbeimmobilien seit 2022. Besonders auffällig ist die Steigerung bei Portfolio-Transaktionen um 49 Prozent, aber auch die Single-Asset-Deals stiegen um 23 Prozent auf fast 68 Milliarden Dollar.
Extrem wachstumsstark zeigen sich die Immobilienklassen Wohnen und Logistik. Multifamily-Objekte führen das Feld mit einem Investitionsvolumen von 29 Milliarden Dollar und einem Plus von 33 Prozent an. Mit 22 Milliarden Dollar und einem Wachstum von 23 Prozent folgen Industrie- und Logistikimmobilien. Der Einzelhandelssektor wuchs hingegen nur leicht um zwei Prozent auf 16 Milliarden Dollar, während Büroimmobilien einen heftigen Rückgang von 23 Prozent verzeichneten. Logistikimmobilien gelten vielen institutionellen Investoren inzwischen als stabiler Renditeanker im Portfolio. Dabei spielen langfristige Mietverträge und die zunehmende Einhaltung der ökologisch-sozialen ESG-Standards eine große Rolle. „Diese Entwicklung unterstreicht trotz geopolitischer Unsicherheiten und steigender Zinsen die Attraktivität des US-Immobilienmarktes für in- und ausländische Investoren“, analysiert Thomas Oliver Müller angesichts des 14-Prozent-Wachstums im ersten Quartal 2025. Sein Fazit lautet: „Das gestiegene Transaktionsvolumen ist ein starkes Signal an den Markt. Nach einem zurückhaltenden Jahr deutet vieles auf eine anhaltende Erholung des US-Immobilienmarktes hin – getrieben von Kapitalzuflüssen, solider Nachfrage und stabilen Fundamentaldaten.“
Da die 2005 gegründete und inhabergeführte Deutsche Finance Group ihren Blick schon vor Jahren auf die Renditechancen im US-Immobilienmarkt gerichtet hat, gehört sie zu den großen Profiteuren der aktuellen Entwicklung. Über institutionelle Mandate und alternative Investmentfonds verwaltet der Finanzkonzern ein Vermögen von mehr als 12 Milliarden Euro. Zu den Referenzen der Investmentgesellschaft gehören 27 institutionelle Mandate, 24 Investmentfonds und mehr als 50.000 Privatanleger, die mit ihrer Hilfe schon international in lukrative Immobilienprojekte investiert haben.
Ein Erfolgsbeispiel für ein institutionelles Joint Venture der deutschen Unternehmensgruppe ist der Gebäudekomplex 530 Broadway in New York City, für den jüngst ein weiterer Vermietungserfolg erzielt werden konnte. Das Fintech-Unternehmen Plaid mit mehr als 900 Mitarbeitern hat langfristig 45.000 Quadratfuß Bürofläche in der Vorzeige-Immobilie angemietet. Plaid kümmert sich um Financial Services und ist weltweit für mehr als 12.000 Finanzunternehmen tätig, weshalb die Immobilienwahl Signalcharakter hat. Der Gebäudekomplex 530 Broadway liegt inmitten des weltberühmten SoHo-Districts in einer der attraktivsten Einzelhandels- und Bürolagen von New York City. „Seit dem Erwerb im Jahr 2020 wurde die Immobilie im Rahmen eines umfassenden Redevelopment-Konzepts modernisiert und neu positioniert“, erläutert Müller. Schon im Dezember 2024 wurden durch einen langfristigen Vertrag mit dem Textilunternehmen Calvin Klein rund 7.300 Quadratfuß Einzelhandelsfläche vermietet. Symon Godl, Chief Investment Officer der Deutsche Finance Group, äußerte sich erfreut, „mit Plaid einen führenden Fintech-Anbieter im Bereich Financial Services als Mieter für eine der attraktivsten Büro- und Einzelhandelsimmobilien in SoHo gewonnen zu haben. Der Abschluss des langfristigen Mietvertrags ist nicht nur eine Bestätigung unserer Investmentstrategie, sondern auch ein klares Signal für die erfolgreiche Neupositionierung von 530 Broadway.“
Die Anlageprofis des Münchener Investmenthauses beobachten darüber hinaus den britischen Markt für Logistikflächen und -immobilien. Vor allem Einzelhandelsunternehmen sorgten im Vereinigten Königreich zuletzt für eine verstärkte Nachfrage nach maßgeschneiderten Logistikimmobilienlösungen. Die Investitionslandschaft ist von einer steigenden Nachfrage nach Multi-Let-Logistikimmobilien und einer zunehmenden Konkurrenz um geeignete Grundstücke geprägt. Für versierte Investoren winken damit deutlich höhere Renditen. Die britische Logistikbranche wird immer stärker von Nachhaltigkeit, digitaler Transformation und Lieferketten-Resilienz bestimmt und bietet allen Unternehmen, die diese Entwicklungstendenzen aktiv annehmen, beste Marktchancen. Über sogenannte Club-Deals lässt die Deutsche Finance Group Privatanleger an solchen Renditepotenzialen teilhaben. Bei dieser innovativen Finanzierungsform beteiligen sich meist institutionelle Geldgeber an einem großen Investmentprojekt, zu dem auch Privatanleger Zugang erhalten. Die renditeträchtigen Club-Deals bieten eine Diversifizierung des Portfolios durch Investitionen in unterschiedliche Immobilienklassen und geografische Standorte.
Die Fähigkeit zu besonderen Projektentwicklungen beweist die Deutsche Finance Group auch in ganz eigener Sache. Im Juni hat sie ihre neue Konzernzentrale im Münchener Westend bezogen. Der Stadtteil besticht mit einer Mischung aus historischem Charme und moderner Entwicklung, in die sich das hochmoderne Bürogebäude „H29“ bestens einfügt. Geplant und verwirklicht wurde es durch die konzerneigene Projektentwicklungsgesellschaft Deutsche Finance Development, die sich auf den deutschen Immobilienmarkt spezialisiert hat. Die Immobilie mit einer Gesamtfläche von rund 11.600 Quadratmetern überzeugt neben ihrer zentralen Lage durch ein genauso innovatives wie nachhaltiges Gebäudekonzept. Ende letzten Jahres konnte die Vollvermietung des hochwertigen Objekts schon vor seiner Fertigstellung gefeiert werden. Etwa 60 Prozent der Fläche nutzt die Deutsche Finance Group selbst als Mieter. Die anderen rund 4.500 Quadratmeter sind langfristig an eine international tätige Großbank vermietet. Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer werten das neue Münchener Headquarter als weithin sichtbaren Ausdruck des Unternehmenserfolgs. „Die termingerechte Fertigstellung des modernen Bürogebäudes H29 durch unsere Projektgesellschaft Deutsche Finance Development ist ein weiterer Meilenstein für die Unternehmensgruppe“, erklären die beiden CEOs und Executive Partner. „Der neue Standort bietet optimale Voraussetzungen für unsere Wachstumsstrategie.“
Baar – Millionen Deutsche, die einst Lebens- und Rentenversicherungsverträge in der Hoffnung auf eine solide Altersvorsorge abgeschlossen haben, sind schwer enttäuscht. Sie fühlen sich von den Anbietern mit falschen Renditeversprechen zum Erwerb eines Finanzproduktes verleitet, das wegen der jahrelangen Niedrigzinsen sowie den Fehlern der Versicherer kaum noch etwas zur privaten Altersabsicherung beiträgt. Die mit großem Aufwand beworbene Kombination aus Risikoabsicherung und Renditeerzielung funktioniert faktisch nicht mehr. Zu hohe Kosten, zu wenig Transparenz, zu geringe Renditen und ein ausbleibendes Neukundengeschäft haben dazu geführt, dass die Auszahlungen weit hinter den Ankündigungen der Versicherungskonzerne und den Bedürfnissen der Versicherten zurückbleiben.
Deshalb denken viele Kunden über das Abstoßen ihrer nicht mehr lukrativen Verträge nach und schwanken zwischen dem Verkauf der Lebensversicherung auf dem Zweitmarkt und der Kündigung zum bloßen Rückkaufswert. Doch Experten raten von beiden Varianten ab, weil sie einen unnötigen Geldverzicht bedeuten. „Selbstverständlich sind beide Optionen schnell erledigt und niemand möchte sich länger als nötig mit dem Thema beschäftigen“, räumt Liane Kirchenstein ein. Die Branchenkennerin vom Beratungsportal Vertragshilfe24 unterstützt Lebensversicherte bei der finanziellen Neuausrichtung, ohne selbst Anlageberatung zu betreiben. Doch mit dem Verkauf oder der Kündigung verzichten die Kunden unwiderruflich auf eine ganze Reihe von Ansprüchen gegenüber den Anbietern. Kirchenstein empfiehlt die Rückabwicklung beziehungsweise die Rückforderung der Lebensversicherung. „Die Durchsetzung der Ansprüche kann dafür sorgen, dass Sie wesentlich mehr Geld erhalten als den aktuellen Rückkaufswert. Nur eine Rückforderung eröffnet Ihnen die Chance hierauf“, betont die Wahl-Schweizerin. Die Rückabwicklung einer Lebensversicherung, die alternativ als Widerruf bezeichnet wird, setzt voraus, dass der Versicherer bei der Belehrung über das Widerrufsrecht Fehler machte oder darüber nur unvollständig informierte. In die Widerrufsbelehrungen vieler Lebensversicherungen haben sich Formfehler „eingeschlichen“, die Versicherungsabwickler gezielt im Interesse der Versicherten nutzen können. Gelingt dank einer seriösen Vertragsprüfung und guten fachlichen Beratung die Rückabwicklung, bekommen die Kunden alle eingezahlten Beiträge und bestenfalls auch noch die Gebühren und erwirtschafteten Zinsen zurück. Das sichert ihnen wichtige finanzielle Spielräume, um ihr Geld renditestärker in die persönliche Zukunft zu investieren.
Die Informationsplattform Vertragshilfe24 berät Verbraucher sachkundig über die Rückabwicklungs- beziehungsweise Rückforderungsmöglichkeiten ihrer kaum noch lohnenden Lebensversicherungen. Das von der Konzeptional GmbH aus Baar betriebene Verbraucherschutzportal informiert über die Nutzung des Widerrufsrechtes zur Rückabwicklung der Verträge. Das gilt sogar für gekündigte und bereits ausgelaufene Verträge. Unzufriedene Versicherungskunden können noch Jahre nach dem Vertragsschluss widersprechen und so eine Rückabwicklung durchsetzen. Das gilt zum Beispiel für private Lebensversicherungen, die zwischen dem Juli 1994 und Dezember 2007 abgeschlossen worden sind. Voraussetzung für das Ausspielen des „Widerrufsjokers“ ist, dass der Versicherungsanbieter bei Vertragsschluss gar nicht oder deutlich fehlerhaft über die Kundenrechte aufgeklärt hat. Schon 2014 und 2015 entschied der Bundesgerichtshof hinsichtlich Kapitallebens- und Rentenversicherungen, dass bei fehlerhaften Belehrungen das Widerspruchsrecht der Kunden fortbesteht. Auch der Europäische Gerichtshof bestätigte ein zeitlich unbegrenztes Widerspruchs- oder Widerrufsrecht. „Grundsätzlich ist eine Rückforderung der Lebensversicherung möglich, falls der Vertrag zwischen 1982 und 2015 abgeschlossen wurde“, sagt Liane Kirchenstein und nennt einen größeren Zeitrahmen für das Widerrufsrecht. „Ob sich die Rückforderung für Sie auszahlt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die wir mit unserem kostenlosen Vertragsrechner abfragen.“ Versicherungsnehmer können diesen Online-Rechner von Vertragshilfe24 nutzen, um eine unproblematische Ersteinschätzung zu erhalten. „Sobald Sie Ihre Daten eingegeben haben, prüfen unsere Kooperationspartner Ihre Erfolgsaussicht und ein persönlicher Berater wird sich innerhalb von 72 Stunden mit Ihnen in Verbindung setzen.“
Bei der Widerrufsvariante dürfen die Versicherer nicht mehr alle Kosten und Gebühren vom Auszahlungsbetrag abziehen. Vielmehr bekommt der Kunde neben den eingezahlten Prämien auch noch die angefallenen Zinsen zurück. Der Widerruf sorgt gewissermaßen für eine Zurücksetzung des Versicherungsvertrages, so als wäre er nie abgeschlossen worden. Für den Widerspruch gibt es klassischerweise zwei Anlässe: der Kunde hat den Vertrag schon vor längerer Zeit gekündigt und größere Summen der eingezahlten Beiträge nicht zurückerhalten oder er will die bestehende Lebens- oder Rentenversicherung nicht bis zur geplanten Fälligkeit fortsetzen.
Das Team von Vertragshilfe24 hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lebensversicherungskunden zu einer gerechten Auszahlung ihrer Versicherung zu verhelfen. Dabei hilft eine zunehmend verbraucherfreundliche Rechtsprechung und eine neue Berechnungsmethode für faire Rückzahlungen. Letztere hat Prof. Dr. Philipp Schade entwickelt, um den Versicherten die Durchsetzung ihrer legitimen Ansprüche zu erleichtern. Seine Ertragswertmethode fußt auf den Anforderungen des Bundesgerichtshofs und berücksichtigt ganz genau, welchen finanziellen Vorteil eine Versicherung aus dem angelegten Kundenkapital gezogen hat und wie viel davon dem Kunden zusteht. Mit dieser Schade-Methode konnten bislang Nachzahlungen erwirkt werden, die 50 bis 200 Prozent über dem ursprünglichen Rückkaufswert liegen. In einem Interview erläutert Rechtsanwalt Werner Hogrefe, warum er künftig mit deutlich schnelleren Rückzahlungen rechnet. So werde die Ertragswertmethode von Professor Schade von immer mehr Gerichten akzeptiert, weil sie argumentativ schlüssig sei. Die erforderlichen Gutachten seien sehr verständlich gestaltet, sodass auch Richter ohne tiefgehende Mathematik-Kenntnisse die Ergebnisse problemlos nachvollziehen könnten. Das verkürze die Verfahrensdauer genauso wie der Einsatz Künstlicher Intelligenz bei der Gutachten-Erstellung, so Werner Hogrefe.
„Versicherungsgesellschaften beriefen sich bislang häufig auf das Prinzip von ‚Treu und Glauben‘, um Ansprüche auf Nachzahlung oder Widerruf abzuwehren. Doch dieser Schutzschild hält nicht mehr“, liest man auf der Webseite Vertragshilfe24.de. Gemeint sind die Gutachten, die vielen Kunden erst klarmachen, dass ihnen ein wirtschaftlicher Schaden entstanden ist. „Für Kundinnen und Kunden mit Lebensversicherungsverträgen ist jetzt der richtige Zeitpunkt, aktiv zu werden. Die Chancen, eine faire Entschädigung zu erhalten, stehen besser denn je – sowohl rechtlich als auch technisch“, betont Liane Kirchenstein.
München – Über die in München ansässige Deutsche Finance Group können Privatanleger seit dem Jahr 2005 Investmentchancen in den renditeträchtigen Sparten Immobilien und Infrastruktur nutzen. Dabei fokussiert sich der bankenunabhängige und inhabergeführte Finanzkonzern auf exklusive Investments in institutionellen Märkten. Mit Dependancen in London, Denver, Luxemburg und Madrid verwaltet die Unternehmensgruppe inzwischen 27 institutionelle Mandate, 24 Investmentfonds und ein Vermögen von mehr als 12 Milliarden Euro. Eine Holding verzahnt das operative und strategische Vorgehen verschiedener Tochterunternehmen und richtet es auf die übergeordneten Konzernziele aus. Die Investmentprofis sprechen von einem „All-in-One“-Ansatz und meinen damit die innovative Bündelung von Marktforschung, Asset und Fund Management sowie einer Investment-Plattform.
Die von Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer geführte Deutsche Finance Group hat beste Erfahrungen mit institutionellen Club-Deals gesammelt und dieses Anlageinstrument fast perfektioniert. Dabei tun sich mehrere kapitalkräftige Investoren zur Realisierung prestigeträchtiger Großprojekte zusammen und bringen so Kapitalsummen auf, die sie als Einzelakteure auf dem Immobilienmarkt überfordern würden. „Unsere Asset Management-Teams verfügen über ein einzigartiges Netzwerk zu institutionellen Marktteilnehmern in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur und sichern somit den Zugang zu Investitionsstrategien, die dem breiten Markt nicht zur Verfügung stehen“, erläutert der CEO und Executive Partner Thomas Oliver Müller. „Zu unseren Kernkompetenzen gehört die Strukturierung von Investments über institutionelle Mandate, Club-Deals und Fondsstrategien.“ Mehr als 50.000 Privatanleger haben mithilfe der Münchner Finanzmanager bereits in den internationalen Immobilienmarkt investiert. In den letzten Jahren wurden Logistikimmobilien für Anleger immer interessanter, vor allem in den USA und Großbritannien.
Ein Nachfragetreiber nach Logistikflächen ist derzeit die US-amerikanische Fertigungsindustrie. Staatliche Anreize für Schlüsselindustrien verstärken diesen Trend. Um die wachsenden Produktionsstätten herum bilden sich Lieferantennetzwerke, die den Bedarf an Lagerflächen und Logistikimmobilien noch erhöhen. Vielerorts in den USA ziehen die Mieten für Logistikflächen an. Obwohl die Leerstandsquoten in manchen Regionen wegen neuer Angebote stagnieren, bleibt die Nachfrage nach modernen und hochwertigen Lagerflächen stabil. Für die nähere Zukunft wird ein Rückgang der Leerstandsquoten erwartet. „Der US-Logistikimmobilienmarkt zeigt sich 2025 trotz wirtschaftlicher Herausforderungen robust“, analysierte Müller im April dieses Jahres. „Die niedrige Arbeitslosigkeit, starke Konsumausgaben und ein positives BIP-Wachstum bilden eine solide Grundlage. Allerdings bestehen Unwägbarkeiten durch die anhaltende Inflation und politische Faktoren.“ Das Fazit des Investmentprofis lautet: „Der US-Logistikimmobilienmarkt navigiert daher vorsichtig zwischen Angebot und Nachfrage, um niedrige Leerstandsquoten zu sichern und Mietwachstum aufrechtzuerhalten.“
Der Markt für britische Logistikobjekte nahm im letzten Jahr durch eine steigende Nachfrage sowie spezifische Anforderungen eine bemerkenswerte Entwicklung. Namentlich Einzelhandelsunternehmen suchten nach maßgeschneiderten Logistikimmobilienlösungen für ihren Expansionskurs. „Im Markt für bestehende Mietflächen passen sich Nutzer weiterhin an das höhere Mietniveau an, was längere Verhandlungszeiten zur Folge hat“, so Müller. „Die Investitionslandschaft wird durch eine verstärkte Nachfrage nach Multi-Let-Logistikimmobilien und eine zunehmende Konkurrenz um geeignete Grundstücke geprägt. Für Investoren bedeutet dies potenziell höhere Renditen.“ Zahlenmaterial belegt die hohe Nachfrage. Allein im vierten Quartal 2024 lag die Belegung 13 Prozent über dem Vorjahreswert. Dafür sorgten vor allem nationale Logistik-Spezialisten und neue internationale Marktteilnehmer. Die Transaktionsrenditen verzeichneten ein leichtes Plus, und die Gesamtnachfrage stieg im Jahr 2024 um sechs Prozent. Experten gehen davon aus, dass die Zukunft der britischen Logistikbranche hauptsächlich von den Faktoren Nachhaltigkeit, digitale Transformation und Lieferketten-Resilienz geprägt sein wird. Im immer wettbewerbsintensiveren Markt werden sich solche Unternehmen behaupten, die auf energieeffiziente Logistikimmobilien und flexible Lieferketten setzen. Die Deutsche Finance Group resümiert: „Angesichts der steigenden Anforderungen an Effizienz und Servicequalität müssen Logistikunternehmen auf diese Trends reagieren, um ihre Kosten zu senken, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und den sich wandelnden Erwartungen der Kunden gerecht zu werden. In den kommenden Jahren wird die Fähigkeit, Innovationen zu integrieren und auf Nachhaltigkeit zu setzen, ein entscheidender Faktor für den Erfolg im Logistiksektor sei.“
Demoskopische Untersuchungen belegen die Attraktivität von Logistikimmobilien. Laut einer aktuellen Umfrage des „Private Banking“-Magazins hält rund die Hälfte der institutionellen Investoren in Europa Logistikimmobilien für die bevorzugte Assetklasse. Damit setzt sich der Aufwärtstrend der letzten Jahre fort und bestätigt die anhaltende Zugkraft dieses Anlagesegments. In den letzten anderthalb Jahrzehnten stieg das Investmentvolumen in Logistikimmobilien europaweit deutlich an. So steigerte sich der Anteil am gesamten gewerblichen Transaktionsvolumen zwischen 2010 und 2024 auf über 20 Prozent. Antreiber sind das E-Commerce-Wachstum, die Globalisierung der Lieferketten und höhere Anforderungen an Lagerkapazitäten. Im Vereinigten Königreich sieht es ähnlich aus. 2024 stieg das Transaktionsvolumen im Logistikbereich im Vorjahresvergleich um rund 12 Prozent auf knapp 8,5 Milliarden Pfund. Die Spitzenrendite für britische Prime-Logistikimmobilien liegt momentan bei 6,5 Prozent.
Für Deutsche-Finance-Group-Gründer Thomas Oliver Müller bieten Logistikimmobilien anders als klassische Assetklassen wie Büro oder Einzelhandel einen attraktiven Renditeaufschlag: „Der Bedarf an modernen Lager- und Logistikflächen bleibt stabil, vor allem durch E-Commerce, aber auch durch Umstrukturierungen in der Industrie. Neubauten und Bestandsobjekte mit hohen ESG-Standards sind besonders gefragt, da Investoren zunehmend Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen.“ Vor einem Jahr startete die Münchner Investmentgesellschaft mit dem Platzierungsstart des beispielgebenden „Deutsche Finance Investment Fund 24 – Club-Deal US-Logistik“. Der Alternative Investmentfonds investiert in fünf neu zu errichtende Logistikimmobilien im Großraum des texanischen Austin, die an Unternehmen aus dem Bereich Logistik und Industrie vermietet werden. Der Fonds 24 hat ein prospektiertes Eigenkapital von 53 Millionen US-Dollar, eine dreijährige Laufzeit und einen prognostizierten Gesamtmittelrückfluss von 122 Prozent.
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