Deutsche Finance Group von Thomas Oliver Müller tritt Spekulationen entgegen
Thomas Oliver Müller: Keine Klagen gegen Deutsche Finance Group wegen BVK-Verlusten
Deutsche Finance Group: Thomas Oliver Müller weist Desinformation zu Bayerischer Versorgungskammer zurück
Deutsche Finance: Thomas Oliver Müller startet mit „Komvi“ in Dänemark
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München – Die Deutsche Finance Group ist einer der größten deutschen Anbieter geschlossener Publikumsfonds. Diese Alternativen Investmentfonds (AIF) sind nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) reguliert und ermöglichen Privatanlegern Investitionen in Sachwerte wie Immobilien, Private Equity und Infrastruktur. Die 2005 als unabhängige Investmentgesellschaft gegründete Unternehmensgruppe verfügt in genau diesen Anlagesparten über eine langjährige Erfahrung. Der mit seinen operativen Tochterunternehmen als Strategieholding agierende Finanzkonzern sammelt das Geld von Kleinanlegern ein, um es breit gestreut in lukrative Private-Equity-Immobilien zu investieren. Zur Risikoabsicherung sind oft große institutionelle Investoren eingebunden. So werden Investments in exklusive Objekte ermöglicht, die normalerweise nur Pensionskassen oder Staatsfonds offenstehen und dem Massenmarkt verschlossen sind.
„Geschlossene Publikums-AIF sind börsenunabhängige, unternehmerische Beteiligungen, die Anlegern die Möglichkeit bieten, in Großprojekte zu investieren und an den Erträgen zu partizipieren“, erläutert Thomas Oliver Müller. Der Immobilienprofi ist zusammen mit Dr. Sven Neubauer Executive Partner und CEO der Deutsche Finance Group. „Die Investitionsgegenstände der Beteiligungen sind vielfältig und reichen von klassischen Sachwerten wie Immobilien, Schiffen, Flugzeugen oder auch Containern bis hin zu Eigenkapitalbeteiligungen an Unternehmen. Auch zahlreiche Projekte im Bereich der regenerativen Energien werden durch Kapital aus geschlossenen Publikums-AIF finanziert, darunter Windparks, Wasserkraftanlagen und Solarparks“, unterstreicht Müller die ökologische Komponente dieses Anlagemodells. Geschlossene Publikums-AIF gehören zu dem durch das KAGB vollständig regulierten Kapitalmarkt. Zahlreiche KAGB-Regeln, deren Einhaltung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht wird, dienen dem Anlegerschutz. Das Kapitalanlagegesetzbuch schreibt für geschlossene Publikumsfonds den Grundsatz der Risikomischung vor, der als erfüllt gilt, wenn der Fonds in mindestens drei Sachwerte investiert.
Mit ihren institutionellen Investmentstrategien ist die Deutsche Finance Group mit Hauptsitz in München und Standorten in London, Madrid, Denver und Luxemburg immer außerordentlich gut gefahren. Sie hat bislang 24 geschlossene Fonds platziert und verwaltet durch 4.600 Direktinvestments eine Vermögenssumme von rund 12 Milliarden US-Dollar. Seit ihrer Gründung vor über 20 Jahren hat das international ausgerichtete Investmenthaus bei rund 55.000 Anlegern mehr als 1,4 Milliarden Euro eingeworben.
Weil im vorigen Herbst einige wenige Geschäftsberichte auf sich warten ließen, gab es Spekulationen über die Geschäftsentwicklung des Fondsanbieters aus der bayerischen Landeshauptstadt. Zu den fehlenden Wirtschaftsdaten sagte eine Unternehmenssprecherin, es könnten noch nicht alle Geschäftsberichte erstellt werden, weil ausländische Beteiligungen auf die finalen Testate warteten. Man stehe jedoch in engem Austausch mit den zuständigen Wirtschaftsprüfern und werde die Berichte zeitnah vorlegen. Die Deutsche Finance Group trat auch Gerüchten entgegen, sie habe die Platzierung neuer Fondsprodukte eingestellt und wolle das institutionelle Geschäft vorerst ruhen lassen. „Wir befinden uns derzeit im Fundraising für Privatanleger und institutionelle Investoren“, stellte die Sprecherin klar. Man biete Privatanlegern weiterhin Alternative Investmentfonds und Club-Deals an. Über solche Deals bekommen Privatanleger einen Zugang zu Prime-Investments und investieren gemeinsam mit finanzstarken institutionellen Geldgebern in eine einzelne Immobilie oder ein ganzes Immobilienportfolio. „Bei Club-Deals kooperieren in der Regel mehrere institutionelle Investoren als Partner, um ein befristetes Investment gemeinsam erfolgreich zu realisieren“, erläutert Thomas Oliver Müller. Zwischen den beteiligten Investoren würden schon im Vorfeld alle Details geklärt und die wichtigen Entscheidungen gemeinsam getroffen. Die Ausgestaltung sei äußerst flexibel, und die maßgeschneiderten Investments böten ein hohes Maß an Kontrolle und Einbeziehung in die Entscheidungsprozesse. „Anlagestrategien lassen sich somit zielgenau und effektiv realisieren, da die Partner das gleiche Interesse verfolgen“, betont der Investmentmanager.
Die Deutsche Finance Group überprüft regelmäßig die Nutzung externer Ratings und Bewertungsinstrumente, um ihre eigene Organisationsstruktur, die regulatorischen Rahmenbedingungen sowie die internen Berichtsprozesse zu optimieren. Vor diesem Hintergrund fiel die Entscheidung, das bisherige Mandat der Scope Fund Analysis GmbH für ein Scope Asset Management Rating nicht weiter zu verlängern. Deshalb wurde das Scope-Rating auf den Status „Withdrawal“ gesetzt und eingestellt. Mit diesem rein formalen Vorgang ist das Rating des bewerteten Unternehmens beendet. Es bedeutet aber keine Herabstufung, Beanstandung oder negative inhaltliche Bewertung durch Scope.
Diese Klarstellung ist der Unternehmensgruppe genauso wichtig wie der Hinweis, dass man keine Verantwortung für die schwierigen US-Immobilieninvestments der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) trägt. In einer missverständlich formulierten Presseerklärung der Versorgungseinrichtung war ein solcher Eindruck entstanden. Laut Medienberichten investierte die BVK bis zu 1,6 Milliarden Euro in Immobilienprojekte wie Bürogebäude und Hotels in Manhattan, San Francisco und Miami. Einige dieser Objekte erwiesen sich als sanierungsbedürftig, konnten nicht vollständig vermietet werden oder mussten verlustreich verkauft werden. Der Gesamtschaden könnte sich auf bis zu 700 Millionen Euro belaufen. Der Münchener Finanzkonzern stellt klar, dass weder die Deutsche Finance America noch eine andere mit ihm verbundene Gesellschaft bei diesen Investments als Zielfondsmanager tätig war oder über eine diskretionäre Entscheidungskompetenz für die Durchführung der Investments verfügte. Die Deutsche Finance America sei kein operativer Entscheidungsträger gewesen und habe keine konkrete Entscheidungs- oder Weisungsbefugnis bei den Finanzierungen, Verwertungen oder der Auswahl und Beauftragung der Projektentwickler gehabt. „Die Tätigkeit der Deutsche Finance America beschränkte sich auf ihre vertraglich definierten, das heißt strukturierende, koordinierende sowie regulatorische Funktionen“, so Müller. „Eine inhaltliche Einflussnahme auf Investitionsentscheidungen erfolgte nicht und war auch nicht Aufgabe der Deutsche Finance America.“ Die Bayerische Versorgungskammer zog zunächst einmal personelle Konsequenzen im eigenen Haus und bewegte zwei langjährige Investmentmanager zur Aufgabe ihrer Posten. Außerdem wurde zur Schadensbegrenzung des PR-Desasters eine externe Untersuchung angeordnet. Überdies droht juristisches Unheil: Die Staatsanwaltschaft München hat Vorermittlungen aufgenommen, und in den USA bereiten Mieter und Käufer Klagen gegen die BVK vor.
München – Über dieser Mitteilung könnte die Presseabteilung der Bayerischen Versorgungskammer (BVK) lange gebrütet haben. Deutschlands größte öffentlich-rechtliche Versorgungsgruppe behauptete dieser Tage, das vergangene Geschäftsjahr „trotz des teilweise volatilen Marktumfelds“ erneut „mit einer guten Performance abgeschlossen“ zu haben. Nach vorläufigen Zahlen liege die kapitalgewichtete Nettoverzinsung 2025 bei 3,4 Prozent und damit faktisch auf dem Vorjahresniveau. Mit dieser Verzinsung sei sichergestellt, dass die BVK das Hauptziel ihrer Kapitalanlagen erreiche und die Zinsanforderungen der von ihr verwalteten Versorgungseinrichtungen übertreffe. „Wir liefern, was wir versprochen haben – konstante und robuste Erträge“, sagte der BVK-Vorstandsvorsitzende Axel Uttenreuther. „Zugleich gehen wir die bekannten wirtschaftlichen Herausforderungen einzelner US-Immobilieninvestments konsequent an.“
Damit spielte er dezent auf sehr verlustreiche Immobilieninvestments in den USA an, die für die Bayerische Versorgungskammer ein Image-GAU sind. Die Pensionskasse, die die Altersvorsorge von rund 2,7 Millionen Menschen verwaltet – darunter die vieler Ärzte und Anwälte –, hat rund 1,6 Milliarden Euro in US-Immobilienprojekte investiert. Das Anlagegeld floss in Prestigeobjekte in Manhattan, Luxushotels in Miami Beach und die Transamerica Pyramide in San Francisco. Weil einige dieser Immobilien heute leer stehen, notverkauft wurden oder sich völlig anders als geplant entwickelten, ist für die BVK ein erheblicher finanzieller Schaden entstanden. Allein für 2024 musste die Bayerische Versorgungskammer schmerzhafte Abschreibungen von mehr als 160 Millionen Euro auf ein Investmentvolumen von 800 Millionen Euro vornehmen. Hausinterne Schätzungen gehen davon aus, dass sich dieser Wert sogar noch auf bis zu 690 Millionen Euro erhöhen könnte. Deshalb muss sich die BVK bohrende Fragen zur fehlenden Risikosteuerung und Kapitalanlagen-Kontrolle gefallen lassen. In einer im vorigen Dezember veröffentlichten Presseerklärung meinte das Management: „Insgesamt kann daher das Eigenkapitalengagement im Rahmen von US-Immobilieninvestitionen mit der Deutschen Finance und SHVO auf rund 1,6 Milliarden Euro beziffert werden.“
Damit sollte offenbar der in München ansässigen Deutsche Finance Group eine Mitschuld an dem Finanzdesaster gegeben werden. Diese renommierte Investmentgesellschaft bietet Anlegern Top-Investments in institutionellen Wachstumsmärkten der Sparten Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur. Der von Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer geführte Finanzkonzern mit Dependancen in London, Madrid, Denver und Luxemburg hat rund 12 Milliarden US-Dollar Assets under Management. Die Unternehmensgruppe wehrt sich gegen die irreführende Darstellung der BVK und betont, dass weder die Deutsche Finance America noch andere ihr zuordbare Gesellschaften bei diesen US-Investments als Zielfondsmanager tätig waren. Bei der Auswahl oder Durchführung der missglückten Investments habe man keine diskretionäre Entscheidungskompetenz gehabt. „Die Deutsche Finance America war in den betreffenden Investments kein operativer Entscheidungsträger und hatte keine Entscheidungs- oder Weisungsbefugnisse hinsichtlich konkreter Investitionen, Finanzierungen oder Verwertungen oder aber bei der Auswahl und Beauftragung von Projektentwicklern für die operative Umsetzung der US-Investments“, unterstreicht Thomas Oliver Müller. Die Tätigkeit der Deutsche Finance America habe sich auf ihre vertraglich definierten Aufgaben beschränkt, und das seien bloß strukturierende, koordinierende sowie regulatorische gewesen, teilt die Konzernzentrale in München mit. Zu keinem Zeitpunkt habe die Deutsche Finance America inhaltlich Einfluss auf die Investitionsentscheidungen genommen.
Die Selbstentlastungsstrategie der Bayerischen Versorgungskammer scheint derweil nicht aufzugehen, sondern juristischen Ärger eher noch zu provozieren. Klagen aus den USA verschärfen ihren Ansehensverlust, die ja Wirtschaftsunternehmen und staatliche Oberbehörde in einem ist und deshalb immer mehr in den kritischen Fokus der Politik gerät. Käufer und Mieter der betroffenen Objekte verklagen die BVK, aber auch den Immobilieninvestor Michael Shvo auf Schadenersatz. Vertreten werden die Kläger von keinem Geringeren als Marc E. Kasowitz, Donald Trumps langjährigem persönlichen Anwalt. Während sich die BVK und Shvo juristisch wohl „warm anziehen“ können, ist über Klagen und Schadenersatzforderungen gegen die Deutsche Finance Group nichts bekannt. Das verleiht ihrer Argumentation zusätzliche Glaubwürdigkeit, keine Verantwortung für die Investitionsentscheidungen im Zusammenhang mit den BVK-Verlusten zu tragen.
Inzwischen ist zu hören, dass auch Shvo selbst Forderungen gegen die BVK geltend macht und ausstehende Gebühren von rund 85 Millionen US-Dollar verlangt. „Die BVK betont hingegen, sie sei nur indirekter Investor gewesen und habe damit nichts zu tun“, berichtet „Focus-Online“. Kasowitz halte aber dagegen: „Nach Darstellung der Kläger habe die BVK Projekte finanziert, in denen Shvo die operative Leitung hatte, und von der mutmaßlich zweckwidrigen Mittelverwendung Kenntnis gehabt.“ Hierzulande haben zwei Anwälte die „Interessengemeinschaft Versorgungswerke“ gegründet, um weitere Informationen zu den teils desaströsen US-Geschäften der BVK einzuholen und mögliche Schadenersatzansprüche zu prüfen. Einer der Anwälte hatte einen umfangreichen Fragenkatalog an sie gerichtet, aus seiner Sicht aber nur unzureichende Antworten erhalten. Auch wenn das bayerische Innenministerium, das die BVK-Vorstände bestellt und deren Geschäftspläne absegnet, bei sich keine direkte aufsichtsrechtliche Zuständigkeit sieht, hat die Staatsanwaltschaft München I Vorermittlungen aufgenommen. Außerdem mussten bis jetzt schon zwei langjährige Investmentmanager der BVK ihre Jobs aufgeben.
Die Deutsche Finance Group realisiert unbeeindruckt von den misslichen US-Immobilieninvestments der Bayerischen Versorgungskammer weiterhin bedeutende Wertsteigerungsprojekte. Zu ihnen gehört das Olympia Exhibition Centre in London. Mit einem Investitionsvolumen von rund 1,3 Milliarden Pfund wird dieses ikonische Bauwerk des viktorianischen Zeitalters zu einem international führenden Zentrum für Kunst, Kultur, Ausstellungen und Entertainment weiterentwickelt. Die Hauptfertigstellung ist für das Jubiläumsjahr 2026 vorgesehen. CIO Symon Hardy Godl sagte zu den ehrgeizigen Plänen: „Mit Olympia London realisieren wir eines der größten Prime-Investments der Deutsche Finance Group. Die bevorstehende Wiedereröffnung ist nicht nur eine Bestätigung unserer Investmentstrategie, sondern auch ein klares Signal für die internationale Relevanz und die erfolgreiche Neupositionierung dieses einzigartigen Wertsteigerungsprojekts.“
München – Zum Jahresende wartet die Deutsche Finance Group, einer der landesweit größten Anbieter geschlossener Publikumsfonds, gleich mit zwei Erfolgsmeldungen auf. Zum einen startet der Finanzkonzern im Rahmen eines Joint Venture eine dänische Wohn-Plattform mit einem Zielvolumen von 500 Millionen Euro. Zum anderen gab er nach umfassenden Revitalisierungsmaßnahmen die Eröffnung eines Lifestyle-Hotels in Dublin bekannt.
Die von Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer geführte Investmentgesellschaft richtet sich seit 20 Jahren mit exklusiven Immobilieninvestments an renditesuchende Anleger. Dabei fokussiert sie sich mit derzeit 24 geschlossenen Publikumsfonds auf Investitionen im Infrastruktur- und Immobiliensektor. Mit diesen besonderen alternativen Investmentfonds können Privatanleger langfristig und gezielt in Sachwerte investieren. Ein geschlossener Publikumsfonds arbeitet mit Unternehmensbeteiligungen und sammelt für konkrete Sachwert-Projekte – meistens Immobilien – Kapital ein. Die Anleger werden über Fondsanteile Mitinhaber eines spezifischen Objektes und profitieren von dessen Erträgen. Wenn die gewünschte Summe im Rahmen der Platzierungsphase erreicht ist, wird der Fonds geschlossen und kein weiterer Anleger kann noch einsteigen. Anders als beim klassischen, offenen Publikumsfonds ist das Kapital hier für die Dauer der Laufzeit gebunden. Ein vorzeitiger Ausstieg ist jedoch über einen Verkauf der Fondsanteile auf dem Zweitmarkt möglich. Geschlossene Publikumsfonds richten sich ausdrücklich nicht nur an professionelle und semiprofessionelle Investoren, sondern ebenso an private Anleger. Damit erhalten sie Zugang zu einer lukrativen Anlageklasse, die ihnen bisher verschlossen war. Thomas Oliver Müller, CEO und Executive Partner der Deutsche Finance Group, erklärte das am Beispiel von Infrastruktur-Projekten so: „Infrastruktur-Investments bieten laufende Erträge, eine geringe Volatilität und eine niedrige Korrelation mit traditionellen Anlagen und werden wegen ihres hohen Finanzierungsbedarfs in der Regel über Investoren-Partnerschaften und Fondsstrategien realisiert.“ Die Deutsche Finance Group investiere meist in „Infrastrukturthemen, die immobilienbezogene Komponenten aufweisen, zum Beispiel den Einzelhandel als Bestandteil der öffentlichen Nahversorgung, Studentenwohnheime und Senioren-Residenzen als Bestandteil sozialer Infrastruktur sowie Tank- und Raststätten als Ergänzung wirtschaftlicher Infrastrukturanlagen.“
Aus Sicht der Investmentgesellschaft, die neben ihrem Hauptsitz in München noch Büros in London, Madrid, Denver und Luxemburg unterhält, haben sich insbesondere institutionelle Club-Deals bewährt. Bei ihnen stellen institutionelle Investoren vorab das Eigenkapital zur Verfügung, bevor Privatanleger Zugang zu einer reservierten Eigenkapitaltranche bekommen. Bei Club-Deals kooperieren mehrere institutionelle Investoren, um ein befristetes Projekt gemeinsam zu realisieren. Durch verbindliche Absprachen handelt es sich um ein echtes unternehmerisches Co-Investment. Die Vorteile von institutionellen Club-Deals sind schnell aufgezählt: Flexibilität bei der Ausgestaltung, relative Sicherheit bei der Renditeplanung und viel Investorenkontrolle. „Wir befinden uns derzeit im Fundraising für Privatanleger und institutionelle Investoren“, erklärte jüngst eine Sprecherin der Deutsche Finance Group. Dabei gab sie einen kleinen Ausblick auf das nächste Jahr: „Für das erste Quartal 2026 planen wir zudem neue Produkte in weiteren Assetklassen – insbesondere Wohnen, Micro-Living und Shared Living mit Schwerpunkt Deutschland und Europa.“
Mit starken Meldungen lassen die versierten Investmentmanager dieses Jahr ausklingen. So haben die Unternehmenstochter Deutsche Finance International und das dänische Investmenthaus Evervest mit „Komvi“ eine neue Wohn-Plattform in Dänemark gestartet, für die ein Ziel von 500 Millionen Euro an Assets under Management ausgegeben wurde. „Das Joint Venture fokussiert den wachsenden Markt für Single-Family-Rental-Homes“, erläutert Müller. „Eine starke demografische Entwicklung, sinkende Bautätigkeit und eine Leerstandsquote von nur rund 2,5 Prozent erhöhen die Nachfrage nach institutionell gemanagtem Wohnraum.“ Die Plattform „Komvi“ startet mit einer ersten Transaktion über 150 Millionen Euro und rund 400 neuen Wohneinheiten in fünf Projekten in Seeland, Jütland und im Raum Kopenhagen. Sie alle sind nach DGNB Gold und EPC A zertifiziert. Evervest und die Deutsche Finance International prüfen außerdem weitere Akquisitionen und Forward-Funding-Projekte. Die Münchener setzen mit „Komvi“ die erfolgreiche Entwicklung institutioneller Living-Plattformen in Dänemark fort. Auf Nachfrage werden Blaekhus mit 1.200 Studentenwohnungen und das 2025 gestartete Projekt Mylo Living genannt.
Gleichzeitig richten die international tätigen Immobilienprofis ihren Blick auf die irische Hauptstadt Dublin. Im denkmalgeschützten Gebäude des ehemaligen Central Hotel hat nun das Lifestyle-Hotel „The Hoxton, Dublin“ seine Türen geöffnet. Die umfassende Repositionierung des historischen Objektes in der Exchequer Street wurde von der Deutsche Finance International mit Sitz in London übernommen. Der Standort zählt zu den attraktivsten Innenstadtlagen von ganz Dublin, das als einer der dynamischsten Hotelmärkte Europas gilt. Laut CBRE, einem der weltweit größten Investoren im Bereich gewerblicher Immobilien, verzeichnet die Stadt seit 2023 Auslastungsraten von über 80 Prozent bei zugleich begrenztem Angebot. Das als „Open-House-Hotel“ von einer führenden internationalen Lifestyle-Hotelgruppe betriebene Haus bietet 129 Zimmer, denen man die Neugestaltung sämtlicher Innenräume anmerkt. Die sorgfältige Restaurierung der historischen Fassade ist schon jetzt ein Kundenmagnet. „Entstanden ist ein zeitgemäßes Boutique-Hotel mit offener Lobby und mehreren Gastronomie- und Aufenthaltsbereichen“, schwärmt Thomas Oliver Müller. Symon Hardy Godl, Chief Investment Officer der Deutsche Finance Group, ergänzt: „Die Repositionierung des historischen Gebäudes und die Umsetzung des Hoxton-Konzepts zeigen, wie durch gezielte Maßnahmen und aktives Asset-Management ein zeitgemäßes Hotelkonzept realisiert wird.“
Auch „vor der eigenen Haustür“ setzen Müller und Neubauer Akzente, etwa mit den Projekten H29 und H56 im Münchner Westend. Beide Büroimmobilien verbinden architektonische Qualität, die Einhaltung der ESG-Standards sowie einen hohen Nutzerkomfort. Der Komplex H29 an der Hansastraße umfasst knapp 11.600 Quadratmeter Mietfläche, ist umfassend zertifiziert und seit der Fertigstellung Ende 2024 vollständig vermietet. Mit H56 entsteht im selben Quartier ein weiteres Vorzeigegebäude. Auf rund 2.800 Quadratmetern sind flexible Büroflächen mit Dachterrassen, begrüntem Innenhof und moderner Energieversorgung geplant. Zur Stärkung der Deutsche Finance Group ist mit Family-Office-Gründer Ralph Winter ein neuer strategischer Aktionär dazugestoßen.
Policenkonzept24: Marko Jelusic berät Lebensversicherungskunden bei Rückforderungen
Frankfurt am Main – Jahrzehntelang spielte die Kapitallebensversicherung eine Hauptrolle bei der Absicherung der Hinterbliebenen oder der eigenen Altersabsicherung. Die beliebteste Sparanlage der Deutschen stand in der öffentlichen Wahrnehmung für maximale Sicherheit und Stabilität. Abermillionen Versicherungsverträge mit teils extrem langen Laufzeiten wurden in der Erwartung eines finanziell sorgenfreien Lebensabends unterschrieben. Angesichts der Strukturkrise des staatlichen Rentensystems und der langfristig sinkenden gesetzlichen Renten könnten die Lebensversicherungen eigentlich eine neue Blütezeit erleben. Doch das Gegenteil ist der Fall, weil dieses Finanzprodukt immer weniger zur privaten Altersvorsorge taugt. Niedrige Renditen und steigende Kosten lassen die tatsächlichen Auszahlungssummen deutlich hinter dem zurückbleiben, was den Versicherten bei den Vertragsabschlüssen zugesichert wurde. Die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich grundlegend verändert. Weil die Lebensversicherer den Löwenanteil der Kundengelder in festverzinslichen Wertpapieren anlegen, hat die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank ihr Zinsgeschäft kollabieren lassen. Sie müssen ihren Altkunden oft höhere, gar nicht mehr marktgerechte Garantiezinsen gutschreiben. Gleichzeitig können sie die den Neukunden versprochenen Renditen am Markt nicht mehr erwirtschaften. Deshalb werfen die jüngeren Lebensversicherungsverträge viel geringere Zinsen und Überschüsse als die älteren ab. Weil ihre private Altersvorsorge gefährdet ist, denken viele Versicherungsnehmer über einen Ausstieg aus den nicht mehr lukrativen Verträgen nach. Ohne sachgerechte Beratung riskieren sie dabei finanzielle Einbußen.
„Immer mehr Versicherte stellen sich deshalb die Frage, wie sie ihr Kapital sinnvoll sichern oder neu einsetzen können. Die Kündigung einer Lebensversicherung erscheint auf den ersten Blick als schnellster Weg, ist jedoch selten die beste Option“, analysiert die Policenkonzept24 GmbH. Dieser unabhängige Dienstleister mit Sitz am Opernplatz in Frankfurt am Main unterstützt Kunden beim vermögenswahrenden Ausstieg aus unrentablen oder fehlerhaften Lebens- und Rentenversicherungsverträgen. Bei der Rückabwicklung geht es um finanzielle Rückforderungen gegenüber den Versicherungskonzernen, die ihre Kundenversprechen so ungeniert brechen. Von der Kündigung einer Lebensversicherung raten die Experten vom Verbraucherportal Policenkonzept24 ausdrücklich ab, weil der Versicherte dann nur den Rückkaufswert erhält, der oft deutlich unter den eingezahlten Beiträgen liegt, und außerdem Stornogebühren anfallen können. Überdies erlischt bei der Kündigung neben dem Versicherungsschutz die Möglichkeit, weitergehende Ansprüche geltend zu machen. Rückabwicklungs- und Nachzahlungsansprüche können die Kunden nämlich nur durchsetzen, solange sie noch Vertragseigentümer sind. Auch der Verkauf der Police an einen spezialisierten Aufkäufer ist keine Ideallösung, weil der angebotene Kaufpreis nur leicht über dem Rückkaufswert und unter dem tatsächlichen Wert der Versicherung liegt. Zudem ist mit steuerlichen Verpflichtungen und Gebühren zu rechnen.
Im Falle fehlerhafter Klauseln oder formaler Mängel ist eindeutig die Rückforderung die beste Option. Dann kann der ganze Vertrag rückwirkend aufgelöst werden. Laut Policenkonzept24 bekommen die Kunden die eingezahlten Beiträge (abzüglich der Abschluss- oder Verwaltungskosten) zurück und behalten für weitere Rückforderungen all ihre Ansprüche gegen die Versicherung. Den Zielkonflikt zwischen Rendite und Sicherheit beschreiben die Frankfurter Rückabwicklungsspezialisten so: „Lebensversicherer stehen unter dem Druck, nicht nur Risikoabsicherung zu bieten, sondern auch Renditen zu erwirtschaften. Das verursacht hohe Kosten: Vertrieb, Verwaltung und gesetzlich vorgeschriebene Rücklagen gehen zulasten der Sparbeiträge. Darüber hinaus dürfen Versicherer nur einen Teil der Gelder in renditestarke Anlagen investieren. Der Großteil wird in sehr risikoarme Werte gesteckt, die jedoch häufig wenig Ertrag abwerfen.“ Die wenigsten Lebensversicherungskunden wissen, welche anbieterfreundlichen Rechtsbestimmungen zur Insolvenzabwehr und Marktstabilisierung existieren. Nach § 163 des Versicherungsvertragsgesetzes und § 314 des Versicherungsaufsichtsgesetzes dürfen die Versicherer Beiträge erhöhen, Leistungen kürzen und Auszahlungen verschieben, um Insolvenzen zu verhindern. Das erhöht die finanziellen Risiken für die Kunden weiter. Je besser sie über die Exit-Optionen informiert sind, desto eher entscheiden sie sich für das Rückforderungsmodell anstelle von Kündigung oder Verkauf.
Policenkonzept24 bietet enttäuschten Versicherungsnehmern eine kostenfreie Prüfung, ob ihr Vertrag die rechtlichen Voraussetzungen für eine Rückforderung erfüllt. Nach einer erfolgreichen Vorprüfung setzt sich mit ihnen innerhalb von 72 Stunden ein qualifizierter Ansprechpartner aus dem unternehmenseigenen Partnernetzwerk in Verbindung, um alle weiteren Schritte zu besprechen. Die Rückforderung erfolgt in drei Phasen: der Sicherstellung sofortiger Liquidität durch den Vertragsverkauf, der präzisen Berechnung der Forderungen sowie der Durchsetzung der Ansprüche. Zunächst wird der Vertrag einem der renommiertesten Aufkäufer am deutschen Markt übertragen, und der Kunde erhält bei einer erfolgreichen Abwicklung schon nach etwa 18 Tagen die erste Auszahlungsrate. Dann wird anhand eines professionellen Gutachtens ganz genau ermittelt, welche zusätzlichen Ansprüche sich ergeben. Schlussendlich werden die ermittelten Forderungen mit diesem Gutachten untermauert, das auch als Grundlage für eine gerichtliche oder außergerichtliche Einigung dient. Sollte keine außergerichtliche Einigung mit den Versicherern erzielt werden, setzen Fachanwälte die Ansprüche auf dem Klageweg oder im Rahmen von Vergleichsverhandlungen durch. Erklärtes Ziel ist der maximale Mehrwert für den Kunden.
„Es ist uns gelungen, für das Projekt ehemalige Versicherungsvorstände als Insider und die erfolgreichsten Gutachter und Anwälte am Markt zu gewinnen, die nach der neuesten Rechtsprechung arbeiten“, erklärt Policenkonzept24-Geschäftsführer Marko Jelusic. „In den nächsten Jahren rollt eine Welle auf Deutschland zu, die nicht nur demografisch, sondern auch juristisch und finanziell enorme Sprengkraft hat. Millionen Babyboomer erreichen das Ende ihrer Lebensversicherungsverträge – Verträge, die einst mit stolzen Worten, soliden Hochrechnungen und einem Versprechen fürs Alter verkauft wurden. Doch was viele erwartet, ist kein warmer Geldregen, sondern eine kalte Dusche der Realität.“ Der Versicherungsexperte verweist auf aktuelle Daten der Finanzaufsicht BaFin, wonach die durchschnittliche Ablaufleistung bei vielen klassischen Lebensversicherungen bis zu 30 Prozent unter den ursprünglich versprochenen Summen liegt. Dabei fließt ein Großteil der einbezahlten Beiträge in Abschlusskosten, Verwaltung und Rückstellungen und eben nicht in die in Aussicht gestellte Rendite. „Was jahrzehntelang als ‚sichere Altersvorsorge‘ galt, entpuppt sich bei Auszahlung oft als kostspielige Enttäuschung“, bilanziert Jelusic und rät dringend zum Rückforderungsverfahren.
München – Seit genau 20 Jahren gibt es die Deutsche Finance Group als inhabergeführte und bankenunabhängige Investmentgesellschaft mit Hauptsitz in München. Eine Strategie- und Finanzholding vereint diverse operative Tochterunternehmen unter einem Dach und bündelt deren Kompetenzen in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur. Unter Führung der Executive Partner und CEOs Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer hat der Finanzkonzern schon mehr als 50.000 Privatanleger zu lukrativen Immobilieninvestments inspiriert. Mit ihren Büros in Luxemburg, Madrid, London sowie Denver verwaltet die Deutsche Finance Group inzwischen 27 institutionelle Mandate, 24 Investmentfonds und ein Vermögen von mehr als 12 Milliarden US-Dollar. Die international ausgerichteten Immobilienprofis wenden sich mit ihren renditeorientierten Anlagestrategien gleichermaßen an private, professionelle und institutionelle Investoren. Für sie bauen die eigenen Asset-Management-Teams professionelle Investment-Partnerschaften in Wachstumsmärkten auf – meist über institutionelle Club-Deals.
Jüngst hat die Deutsche Finance International (DFI), eine auf Private Equity Real Estate spezialisierte Tochtergesellschaft der Holding, mit dem Erwerb des Catalyst Bicester Estate für rund 90 Millionen Britische Pfund (GBP) die neue Investmentplattform „Techbox“ anlaufen lassen. Die fokussiert sich auf das wachstumsstarke Segment der Technologieimmobilien an der Schnittstelle von Logistik, Technologie und Life Sciences. Unter Einbindung renommierter institutioneller Investoren wird ein Gesamtvolumen von 500 Millionen GBP angestrebt. Mit der Techbox-Plattform nimmt die Deutsche Finance International flexible und ESG-konforme Flächen für technologieorientierte Unternehmen mit hohem Innovationspotenzial in den Blick. Das Catalyst Bicester Estate als erstes Plattform-Projekt ist ein hochmoderner und ökologisch nachhaltiger Gewerbe- und Technologiepark in der Region Oxfordshire. Die Anlage umfasst bislang 181.000 Quadratfuß an fertiggestellten Mietflächen und soll bis Mitte 2026 um 110.000 Quadratfuß anwachsen. Schon die bisherige Mieterstruktur zeigt einen Mix bekannter Unternehmen aus verschiedenen Technologie-Sparten.
DFI-Partner Paul Nearchou ist voll des Lobes: „Mit Techbox schaffen wir eine Plattform, die Kapital in eine Assetklasse lenkt, die einen zentralen Beitrag zur britischen Innovationswirtschaft leistet. Catalyst Bicester ist ein hochwertiges, nachhaltiges Objekt mit einer Mischung aus technologieorientierten Mietern, das von der wachsenden Nachfrage nach spezialisierten Flächen profitiert.“ Ein Co-Founding-Partner der Deutsche Finance International konkretisiert: „Techbox steht exemplarisch für unsere thematische Investmentstrategie: Wir entwickeln skalierbare Plattformen in spezialisierten Immobiliensegmenten. Unser Team vereint Expertise in den Bereichen Akquisition, Entwicklung und aktives Asset Management mit dem Ziel, für Investoren institutionelle Portfolios in wachsenden Zukunftsmärkten zu schaffen.“ Thomas Oliver Müller informierte nun darüber, dass die Tochtergesellschaft der Deutsche Finance Group weitere Akquisitionsmöglichkeiten in interessanten britischen Innovationsclustern sowie in vergleichbaren europäischen Märkten prüft. Langfristig solle Techbox durch gezielte Zukäufe und Weiterentwicklungen eine der führenden Plattformen für europäische Technologieimmobilien werden.
Müller machte in diesem Zusammenhang klar, dass sein Haus neben Technologie- und Logistikimmobilien weiterhin in hochwertige Büroimmobilien investiert. Als Beispiel nannte er die Projekte H29 und H56, die die Deutsche Finance Development im Münchener Westend realisiert. Damit würden Maßstäbe in der Büroentwicklung gesetzt, ist er überzeugt. Beide Büroimmobilien vereinten architektonische Qualität, ESG-Standards, hohen Nutzerkomfort und garantierten ein zukunftsweisendes Gesamtkonzept. Das Kürzel ESG steht für „Environmental, Social and Corporate Governance“ und meint die Ausrichtung der Unternehmensführung an Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Sozialfragen. Das Büroprojekt H29 an der Hansastraße zählt eine Mietfläche von 11.600 Quadratmetern und war schon zur Fertigstellung Ende 2024 vollständig vermietet. Es hat mit „LEED Platinum“ die höchste Zertifizierungsstufe im Rahmen des globalen LEED-Systems für nachhaltiges Bauen erreicht und wurde außerdem mit dem Iconic Award 2025 in der Kategorie Architektur ausgezeichnet. Mit H56 entsteht im selben Quartier eine weitere Vorzeige-Immobilie, bei der die Fassadenarbeiten nach der Rohbau-Fertigstellung planmäßig laufen. „Auf rund 2.800 Quadratmetern entstehen flexible Büroflächen mit Dachterrassen, begrüntem Innenhof und moderner Energieversorgung – konsequent entwickelt nach ESG-Kriterien“, betont Thomas Oliver Müller. „In einem Markt, in dem Flächenangebot allein nicht mehr überzeugt, ist Qualität der entscheidende Erfolgsfaktor. Mit der H29 und H56 schaffen wir Immobilien, die langfristig Bestand haben – ökonomisch, ökologisch und architektonisch.“
Die Analysten der bayerischen Investmentgesellschaft halten den deutschen Wohnungsmarkt auch im nächsten Jahr für eine hochattraktive und außerordentlich widerstandsfähige Anlageklasse. Die Nachfrage nach Wohnraum bleibt hoch oder steigt noch weiter, während das Angebot begrenzt ist. Das ist ein klarer Fingerzeig für die Stabilität und Wertbeständigkeit dieser Assetklasse. Derzeit fehlen hierzulande schätzungsweise 1,2 Millionen Wohnungen, während die Zahl der fertiggestellten Neubauten auf dem niedrigsten Stand seit über zehn Jahren liegt. Erschwert wird der Neubau durch die kostensteigernden Klimaschutz-Anforderungen, denen sich aber gerade institutionelle Investoren verpflichtet fühlen. Im Sinne der ESG-Kriterien will die Deutsche Finance Group ihr Investitionsvolumen im Wohnsegment gezielt ausbauen. Ganz konkret geht es um attraktive Bestandsportfolios, die durch Sanierung, ESG-konforme Modernisierung, Nachverdichtung und Privatisierung weiterentwickelt werden. Symon Hardy Godl, Chief Investment Officer der Unternehmensgruppe, konstatiert: „Wohnen zählt zu den langfristig stabilsten Anlageklassen – unabhängig von Marktzyklen. Die strukturelle Angebotsknappheit, steigende Mietdynamik und der Nachhaltigkeitsdruck schaffen ein Marktumfeld, das institutionellen Investoren attraktive Renditechancen bietet.“
Davon ist auch Ralph Winter, Gründer des Family Office W5 Group, überzeugt und deshalb beim Finanzkonzern als strategischer Aktionär eingestiegen. Thomas Oliver Müller und Sven Neubauer halten mit ihm gemeinsam die Mehrheit an der Unternehmensgruppe. Ziel der strategischen Partnerschaft ist der Aufbau einer Investmentplattform für „innovatives Wohnen“ mit Deutschland-Schwerpunkt. Die W5 Group hat in den letzten Jahren zukunftsorientierte Wohnkonzepte wie Micro Living, Student Housing und Service Living in den USA und Europa optimiert. „Die Beteiligung an der Deutsche Finance Group ist für mich eine strategische Entscheidung“, erläutert Ralph Winter. „Ich sehe darin eine historische Chance, an der Konsolidierung im europäischen Immobilienmarkt zu partizipieren. Gemeinsam mit dem Management-Team wollen wir diese Chancen nutzen und internationale Kapitalströme gezielt für den Bereich innovativer Wohnkonzepte erschließen.“
Brüttisellen – „Ich bin stolz, die Esslinger AG in der dritten Generation zu führen – ein Familienunternehmen, das mein Großvater Arthur Esslinger gründete und meine Eltern Lotty und Urs Hoffmann erfolgreich weiterentwickelt haben.“ Wer so etwas sagt, macht nicht „Dienst nach Vorschrift“, sondern glüht für seine unternehmerische Aufgabe. Die Worte stammen von Daniela Spuhler-Hoffmann, der Verwaltungsratspräsidentin und Inhaberin der Esslinger AG und Barizzi AG. Sie trägt nicht nur Verantwortung für die strategische Ausrichtung beider Bauunternehmen, sondern hat überdies das Tagesgeschäft im Blick. Dafür macht sie sich vor Ort immer ein eigenes Bild vom Stand der Großprojekte. Die Esslinger AG blicke auf viele erfolgreiche Projekte und langjährige Partnerschaften zurück. „Ob in der Systemgastronomie für Unternehmen wie McDonald’s und Burger King, in der Automobilindustrie für die Emil Frey AG und die Binelli Group oder in der Fernwärmeversorgung der Stadt Zürich – die Esslinger AG ist aus der Region nicht mehr wegzudenken“, unterstreicht Spuhler-Hoffmann.
Bei allen Bauaufträgen will sie ein Höchstmaß an Verlässlichkeit, Qualität und Kundenzufriedenheit sicherstellen, weil sie eine enge Kundenkooperation für die Grundlage langfristiger Geschäftsbeziehungen hält. „Wir arbeiten seit über 30 Jahren mit Esslinger zusammen, und diese Partnerschaft ist geprägt von Vertrauen und gemeinsamen Werten“, sagt Remo Schällibaum. Der Geschäftsführer der Schällibaum & Partner AG lobt: „Was Esslinger besonders macht, ist der Mut, neue Wege zu gehen, ohne die eigenen Wurzeln zu vergessen. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, einen Partner an seiner Seite zu wissen, der Charakter zeigt und Verantwortung übernimmt. Deshalb vertrauen wir auf Esslinger – privat wie geschäftlich.“ Spuhler-Hoffmanns Tag beginnt meist morgens auf dem Firmengelände in Brüttisellen, wo sie sich einen Überblick über die laufenden Arbeiten verschafft und ihr Team konsultiert. Barizzi und Esslinger decken hochkompetent Hochbau und Tiefbau ab und können beide Bereiche bei Bedarf problemlos verzahnen.
Nach ihrer Kindheit in Zürich und dem Schulbesuch absolvierte die heutige Inhaberin die Handelsschule und arbeitete zunächst bei einer Unternehmensberatung. Dann studierte sie Betriebsökonomie mit Fokussierung auf die industrielle Produktion. Die ZHAW School of Management and Law in Winterthur verspricht im Studiengang Betriebsökonomie die Ausbildung zu „Problemlösern“ in Unternehmen und Organisationen: „Ein Abschluss in Betriebsökonomie qualifiziert Sie für anspruchsvolle Fachpositionen und legt die Basis für die Übernahme einer Führungsposition. Sie haben vielfältige Berufsperspektiven.“ Aber Daniela Spuhler-Hoffmann, die zu ihrer Zeit an der Zürcher Hochschule Winterthur studierte, wollte immer nur die Familientradition fortsetzen und etwas „Handfestes“ machen: „Das soll mir jetzt keiner übel nehmen, aber mit dem Banken- oder Versicherungsmetier kann ich nicht viel anfangen. Ich mag, wenn es um etwas geht, das man anfassen und riechen kann. In der Industrie ist das am ehesten der Fall. Und natürlich auf dem Bau.“ Mit dem etwas rustikaleren Ton auf Baustellen kommt sie genauso gut zurecht wie mit der Männerdominanz in der Bauwirtschaft. „Natürlich geht es hier nicht zu und her wie in einem Büro. Aber ich sage immer: Wenn jemand, also in diesem Fall eine Gruppe Männer, sieht, dass man Einsatz zeigt, dann klappt es ganz ausgezeichnet“, erklärte sie in einem Interview.
Das Wohlergehen ihrer Mitarbeiter ist ihr sehr wichtig, und sie versteht eine beschäftigtenfreundliche Unternehmenskultur als familiäres Erbe: „Einem Unternehmen geht es nur gut, wenn es seinen Mitarbeitern gut geht. Großvater und Vater haben ihre Leute allesamt mit Namen gekannt und sind auf deren Sorgen eingegangen. Genau gleich will auch ich es halten.“ Was ihre Mitarbeiter leisten, weiß sie auch deshalb wertzuschätzen, weil sie nach ihrem Studium ein Praktikum in der Nutzfahrzeug-Sparte von Mercedes Benz machte und in einem fremden Bauunternehmen arbeitete, wo sie keine Vorzugsbehandlung als Tochter des Chefs und Enkelin des Firmengründers erfuhr. „Daran denke ich unglaublich gerne zurück. Der Umgang mit den Menschen, den Maschinen, das Schaufeln, das Chrampfen“, äußerte die taffe Frau einmal. „Gerade deshalb hat man mich auf dem Bau akzeptiert. Weil ich gezeigt habe, dass ich das unbedingt will. Mir handkehrum wurde einmal mehr bewusst, welch große Leistung diese Arbeiter Tag für Tag erbringen.“ Überhaupt fühlt sie sich ihrem Großvater sehr verbunden, der 1955 die Esslinger AG gründete und dessen Sohn wiederum 1989 die Barizzi AG übernahm. Einen Zwang zum Einstieg in die Familienunternehmen spürte sie nie: „Niemand hat von mir verlangt, ich müsse diesen Job machen. Ich bin ganz automatisch in die Materie hineingewachsen. Mein Großvater hat mich jeweils auf die Baustellen mitgenommen, meinen Vater habe ich vor und nach der Schule auf den Werkhof begleitet.“
Privates will die Powerfrau der Schweizer Baubranche trotz ihres Bekanntheitsgrades möglichst aus der Öffentlichkeit heraushalten. Als sie 2010 von einem Journalisten gefragt wurde, wie sie den Fulltime-Job als Chefin, Ehefrau und Mutter bewältigt, antwortete sie selbstbewusst: „Alles eine Frage der Organisation. Mein Mann hilft tatkräftig mit bei der Betreuung.“ Ihr Mann, der Vorzeigeunternehmer Peter Spuhler, war zu dieser Zeit SVP-Nationalrat, trat von diesem Amt aber Ende 2012 zurück, um sich ganz auf seine Tätigkeiten in der Wirtschaft zu konzentrieren. Mitte dieses Jahres erzählte Daniela Spuhler-Hoffmann beim CEO-Lunch der ZRH-Community, welchen Führungsprinzipien sie sich als erfolgreiche Bauunternehmerin in dritter Generation verbunden fühlt. „Nachhaltiger Erfolg braucht Charakter, Verantwortung – und ein starkes Team“, betonte sie für die Esslinger AG und Barizzi AG mit insgesamt 170 Mitarbeitern. Großen Wert legt sie auf eine Firmenkultur mit flachen Hierarchien und einer offenen Gesprächsatmosphäre, um aufkommende Probleme frühestmöglich lösen zu können. Deshalb – und wegen einer jugendlich-frischen Werbekampagne mit der Chefin unter einem Bauhelm – haben beide Unternehmen keine Probleme bei der Gewinnung von Auszubildenden.
Daniela Spuhler-Hoffmann sieht ihre Branche in der Pflicht, immer höhere ökologische Standards einzuhalten und trotzdem finanzierbar zu bauen. So setzen Barizzi und Esslinger konsequent auf umweltfreundliche Lösungen, von grabenlosem Leitungsbau bis hin zur Zusammenarbeit mit den städtischen Werken. Mit den Wasserwerken Zürich ist die Esslinger AG seit über 51 Jahren partnerschaftlich verbunden ist und behebt für sie zuverlässig Rohrbrüche. „Wir alle haben die Verantwortung, ökologisch zu handeln, und dieses Thema nehmen wir sehr ernst,“ bekräftigt Esslinger-Geschäftsführer Roland Herzog. „In unseren Projekten setzen wir zunehmend auf nachhaltige Materialien und modernste Technik, um die Umwelt zu schonen und die Zukunft positiv zu gestalten.“ Auch Barizzi-Geschäftsführer René Bischof streicht die Relevanz nachhaltigen Bauens heraus, „um dem Klimawandel entgegenzuwirken, indem sie umweltfreundliche Materialien und energieeffiziente Techniken verwenden“.
W5 Group – Ralph Winter und der Schulterschluß mit Deutsche Finance Group
Frankfurt am Main/München – „Mit Ralph Winter gewinnen wir einen international erfahrenen Immobilienunternehmer, der die Entwicklung zukunftsorientierter Wohnkonzepte in den Vereinigten Staaten frühzeitig geprägt hat“, erklärte dieser Tage Thomas Oliver Müller. „Aktuell sehen wir erhebliche Chancen im europäischen Wohnimmobilienmarkt, in dem wir bereits über etablierte Netzwerke verfügen, betrachten aber auch weiterhin den US-Markt als wichtigen Bestandteil unserer internationalen Wachstumsstrategie.“ Mit diesen Worten verkündete der Executive Partner und CEO der Deutsche Finance Group den Einstieg Ralph Winters als strategischer Aktionär bei der internationalen Investmentgesellschaft. Der Münchener Finanzkonzern mit Niederlassungen in Luxemburg, Madrid, London und Denver verschafft Investoren Zugang zu institutionellen Märkten in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur. Die von Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer geführte Unternehmensgruppe hat mehr als 12 Milliarden US-Dollar Assets under Management und verwaltet 27 institutionelle Mandate sowie 24 Investmentfonds, von denen schätzungsweise schon rund 50.000 Privatanleger profitierten. Dieses renommierte Investmenthaus mit einem klaren Immobilien-Fokus unterstützt Ralph Winter fortan.
Der Gründer des Family Office W5 Group bezeichnete die Beteiligung an der Deutsche Finance Group als „eine strategische Entscheidung“. Er sieht darin eine historische Chance, „an der Konsolidierung im europäischen Immobilienmarkt zu partizipieren. Gemeinsam mit dem Management-Team wollen wir diese Chancen nutzen und internationale Kapitalströme gezielt für den Bereich innovativer Wohnkonzepte erschließen.“ Künftig hält der W5-Group-Visionär zusammen mit Müller und Neubauer die Aktienmehrheit an der Deutsche Finance Group. Der seit über zehn Jahren in den USA lebende Immobilienentwickler bringt seine netzwerkartigen Kontakte zu internationalen Investoren und seine geballte Erfahrung ein. Die neuen Partner sehen insbesondere in Deutschland wegen der hohen Nachfrage institutioneller Investoren viel Potenzial für attraktive Wohnkonzepte. Besondere Aufmerksamkeit schenken die Immobilienprofis dem Aufbau einer Investmentplattform für „innovatives Wohnen“ mit Deutschland-Schwerpunkt. „Die W5 Group hat in den vergangenen Jahren ein bedeutendes Portfolio mit Fokus auf zukunftsorientierte Wohnkonzepte wie Micro Living, Student Housing und Service Living in den USA und Europa aufgebaut“, erläutert Müller.
Die W5 Group wurde gegründet, um mit anderen Family Offices, vermögenden Privatanlegern und institutionellen Investoren gezielt in US-amerikanische und europäische Immobilien zu investieren. Ralph Winter und seine Manager am Hauptsitz in Miami und weiteren Standorten in New York, Washington D.C., Zug sowie Frankfurt am Main haben für US-Immobilien viele Milliarden US-Dollar mobilisiert. Man konzentriere sich auf Investitionen in moderne Wohnimmobilien in den Bereichen Mehrfamilienhäuser, Studentenwohnungen, vermietete Einfamilienhäuser, Co-Living und Mikro-Apartments, zählt Winter auf. Dafür nehme man Grundstücke, Neubauprojekte und Value-Add-Immobilien in den Blick. Die Erfolgsgeschichte begann im Jahr 2009, als Winter sein Family Office im Schweizer Kanton Zug eröffnete, um bestmöglich mit Immobilien, Private Equity und Risikokapital arbeiten zu können. Zuvor hatte er sich als Gründer und Hauptaktionär der Corestate Capital Group einen Namen gemacht. 2018 realisierte die W5 Group ihre ersten Investitionen im US-Immobilienmarkt und baute seither ein umfangreiches Portfolio für verschiedene Anlegergruppen auf. Anfang 2021 – und damit mitten in der Corona-Krise – schloss sie eine erste Serie von bemerkenswerten Wohntransaktionen ab. Die Rede war von einer Gesamtkapitalisierung in Höhe von 800 Millionen Dollar, über 2.500 Betten und 1,3 Millionen Quadratfuß Nutzungsfläche. Winters Single-Family-Investmentbüro fokussierte sich auf Mehrfamilienhäuser, Studentenwohnheime, Einfamilienhausvermietungen, Co-Living sowie Mikro-Apartments in wachstumsstarken Städten der Vereinigten Staaten. 2024 gründete Ralph Winter die W5 Group LLC als Immobilieninvestitionsvehikel, um für das eigene Family Office und andere Investoren noch besser Geld anzulegen.
Im Frühjahr letzten Jahres warb der Wohnimmobilien-Spezialist in Europa dafür, sich verstärkt an renditeträchtigen Club-Deals in den USA zu beteiligen. Zur Aktivierung weiterer Family Offices und institutioneller Investoren eröffnete die Gruppe ein neues Büro in Frankfurt am Main. Damals gab das Unternehmen an, sein Gründer habe „ein Portfolio von 40.000 Studentenwohnungen und 100.000 Mehrfamilienhäusern in Europa aufgebaut und dabei ein Transaktionsvolumen von über 30 Milliarden Euro generiert“. Nach eigenen Angaben hat die W5 Group seit 2018 einschließlich indirekter öffentlicher Wertpapieranlagen insgesamt fünf Milliarden US-Dollar in 9.000 Wohneinheiten investiert. Im eigenen Portfolio verwalte man 2.050 Einheiten, hieß es im April 2024. Wie jene der Deutsche Finance Group nutzen ihre Co-Investoren vor allem das Anlagemodell der Club-Deals.
Celine Winter, die Tochter des umtriebigen Immobilieninvestors, sagte nach der Ausweitung ihrer Tätigkeit: „Wir sind in Deutschland als Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach Investitionen in den USA gestartet. Wir zeichnen uns dadurch aus, dass wir lokales Management-Know-how anbieten und die eigenen Anteile der Familie in jedes Investment einbringen. Damit haben wir eine einzigartige Position auf dem Markt. Wir haben beschlossen, dass es nun an der Zeit ist, den nächsten Schritt zu tun und die W5 Group auch in meinem Heimatland einzuführen.“ Als Vertreterin der zweiten Generation ist Celine Winter seit 2020 in dem Single Family Office aktiv und entwickelt das „Innovative Living“-Konzept für die besonderen Bedürfnisse der Millennials und der Generation Z. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Flexibilität und Mobilität des Lebensstils als Kennzeichen des 21. Jahrhunderts. Die W5 Group will völlig neue und trotzdem erschwingliche Lebensräume mit hotelähnlichen Annehmlichkeiten schaffen. Dazu zählen Fitnessbereiche, Pools, Golfsimulatoren, Clubräume, Büroflächen sowie Arbeitszimmer.
W5-Geschäftsführer Ralph Winter verfügt über eine fast 30-jährige Erfahrung im Immobiliengeschäft und hat in seiner Karriere schon mehr als sieben Milliarden Euro in deutsche und europäische Immobilien investiert. Als strategischer Investor und Wachstumsberater wird er den Erfolgskurs der Deutsche Finance Group sicherlich noch weiter ausbauen. Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit setzt er sich als Vorstandsmitglied der Organisation „Best Buddies“ für ein Ende der sozialen und wirtschaftlichen Isolation von Menschen mit geistigen und entwicklungsbedingten Behinderungen ein. Seine Familie unterstützt außerdem PowerMy Learning, Youth Against Aids und World Central Kitchen.
München – Vor genau 20 Jahren entstand die Deutsche Finance Group als inhabergeführte und bankenunabhängige Investmentgesellschaft mit dem Ziel, verschiedenen Anlegergruppen Zugang zu exklusiven Investmentchancen in den Bereichen Immobilien und Infrastruktur zu verschaffen. Zuletzt hat sie sich auf das Management von Club-Deals und individuellen Mandaten in internationalen Private-Equity-Real-Estate- und Immobilienmärkten spezialisiert. Als Executive Partner und Vorstandsvorsitzende haben Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer die Unternehmensgruppe schnell auf die Erfolgsspur gebracht. Zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Daniel Milleg, Symon Hardy Godl, Christoph Falk und Bobana Prosic verzahnen sie im Rahmen einer sogenannten All-in-one-Strategie die Geschäftsbereiche Marktforschung, Investment- und Digitalinvest-Plattform, Asset Management sowie Financial Services. Zwei Jahrzehnte nach ihrer Gründung verwaltet die international tätige Investmentgesellschaft 27 institutionelle Mandate, 24 Investmentfonds und eine Vermögenssumme von über 12 Milliarden US-Dollar. An ihrem Hauptsitz in München und in den Büros in London, Denver, Luxemburg und Madrid werden renditestarke Investmentstrategien entwickelt, die sich an innovativen Marktopportunitäten orientieren und schon mehr als 50.000 Privatanleger überzeugt haben.
Jetzt steigt Ralph Winter, der Gründer des Family Office W5 Group, bei der Deutsche Finance Group als strategischer Aktionär ein. Im Jahr 2009 gründete der erfolgreiche Unternehmer sein Family Office in der Schweiz, um in Immobilien, Private Equity und Risikokapital zu investieren. 2018 liefen die ersten Immobilieninvestitionen der W5 Group in den USA an und führten zum Aufbau eigener Immobilienportfolios. Im vorigen Jahr gründete Winter die W5 Group LLC als Immobilieninvestitionsvehikel, um für das eigene Family Office sowie institutionelle Anleger Kapital zu investieren. „Als Family Office mit langfristigem Kapital streben wir sowohl eine attraktive Cashflow-Rendite als auch einen Kapitalzuwachs an“, heißt es unternehmensseitig. „Die Senior Manager und Spezialisten der W5 Group nutzen ihre Erfahrung im Private Equity- und Investmentbanking, um attraktive, risikobereinigte Renditen in verschiedenen Sektoren zu erzielen.“ Als Gründer und Geschäftsführer der W5 Group machte sich Ralph Winter insbesondere durch Investitionen in Studentenwohnungen und Mikroapartments in Europa und den USA einen guten Namen. Dabei hat er von der Projektentwicklung über die Verwaltung der Objekte bis zu den Investmentimmobilien für institutionelle Anleger alles im Blick. Nach eigenen Angaben hat er bislang ein Transaktionsvolumen von über 30 Milliarden Euro realisiert und ein Portfolio von insgesamt mehr als 40.000 Einheiten aufgebaut. Der Investmentprofi gibt seine Expertise als Mitglied des Kuratoriums des Real Estate Management Institute (REMI) der European Business School und der IREBS Immobilienakademie weiter. Mit einer Gesamtsumme von rund fünf Milliarden US-Dollar, 9.500 Einheiten und 13.500 Betten investiert die W5 Group vor allem in die Assetklassen Micro Living, Student Housing sowie Service Living.
Winter wird künftig gemeinsam mit Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer die Mehrheit an der Deutsche Finance Holding AG halten. Strategischen Aktionären oder Investoren wie ihm geht es um langfristige Ziele, die über die reine Renditeerzielung hinausgehen. Sie sind auf die Umsetzung einer langfristigen Geschäftsstrategie fokussiert, wozu etwa die Erschließung neuer Märkte, die Festigung einer Marktposition oder die Schaffung von Synergieeffekten gehört. Der seit zehn Jahren in den Vereinigten Staaten lebende Anlageexperte und Immobilienentwickler bringt sein weitreichendes Investoren-Netzwerk und seine geballte Markterfahrung in den Münchener Finanzkonzern ein. Die strategische Partnerschaft dient unter anderem dem Aufbau einer Investmentplattform für „innovatives Wohnen“ in Europa. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf Deutschland gelegt. Die W5 Group hat ein beachtliches Portfolio mit dem Fokus auf zukunftsorientierte Wohnkonzepte wie Micro Living und Student Housing aufgebaut. Winter, Müller und Neubauer sehen in Europa, aber vor allem in Deutschland, viel Potenzial für zukunftsorientierte Wohnkonzepte, weil die Nachfrage internationaler institutioneller Investoren kontinuierlich steigt.
„Die Beteiligung an der Deutsche Finance Group ist für mich eine strategische“, sagte jüngst der Gründer der W5 Group. „Ich sehe darin eine historische Chance, an der Konsolidierung im europäischen Immobilienmarkt zu partizipieren. Gemeinsam mit dem Management-Team wollen wir diese Chancen nutzen und internationale Kapitalströme gezielt für den Bereich innovativer Wohnkonzepte erschließen.“ Müller wiederum lobte an Winter dessen große Erfahrung bei der Entwicklung innovativer Wohnkonzepte in den USA: „Aktuell sehen wir erhebliche Chancen im europäischen Wohnimmobilienmarkt, in dem wir bereits über etablierte Netzwerke verfügen, betrachten aber auch weiterhin den US-Markt als wichtigen Bestandteil unserer internationalen Wachstumsstrategie.“
Celine Winter, die Tochter des W5-Group-Gründers, verriet vor einem Jahr in einem Interview, warum das Single Family Office nun auch in Deutschland Investorengelder für US-Wohnimmobilien einsammelt: „Derzeit sind wir noch dabei, unseren Standort, unser Team und unsere Bekanntheit in Deutschland aufzubauen. Wir waren lange Zeit nicht vertrieblich vor Ort und bis jetzt auch noch nicht mit dem Ziel, deutsches Kapital in die USA zu bringen. Unsere langfristige Strategie sieht so aus, dass wir unser operatives Immobilien-Team in den USA deutlich ausbauen wollen, denn nur so können wir das halten kann, was wir deutschen Investoren versprechen.“ Und das seien höhere Renditen in den USA als in Deutschland. „In fünf Jahren möchten wir die Firma in Deutschland sein, die einem sofort einfällt, wenn man in den USA in Immobilien investieren möchte. Dazu müssen wir auf beiden Seiten des Atlantiks fest verwurzelt sein.“
Mit der Deutsche Finance Group scheint dafür der perfekte Partner gefunden zu sein, zumal einige der erfolgreichsten institutionellen Club-Deals der Münchener auf den US-Immobilienmarkt gerichtet sind. Seit vielen Jahren ist die Unternehmensgruppe ein verlässlicher Partner von Versicherungsgesellschaften, Pensionskassen, Staatsfonds und Family Offices. Zugleich wird sie weiterhin renditestarke Investmentstrategien für Privatanleger konzipieren, um ihnen den Zugang zu attraktiven institutionellen Märkten zu eröffnen. „Die aktuellen Entwicklungen in der Immobilien- und Investmentbranche betreffen viele Marktteilnehmer gleichermaßen und erfordern neue Antworten auf veränderte wirtschaftliche, regulatorische und technologische Rahmenbedingungen“, erläutert Müller. Deshalb erweitere man gezielt die Geschäftsbereiche und passe Strukturen an, um die Chancen neuer Assetklassen zu nutzen und langfristig die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. „Die Beteiligung von Ralph Winter ist ein wichtiger Schritt in diesem Prozess.“
Baar – Die Kritik an den Lebensversicherungen will auch nach der geringfügigen Zinserholung nicht verstummen, weil sie weiterhin die finanziellen Kundenerwartungen enttäuschen. Konkret heißt das: ihre Auszahlungen sind zu gering. Im Mittelpunkt der Kritik stehen geringe Renditen, hohe Verwaltungskosten, fehlende Flexibilität sowie intransparente Vertragsbedingungen. Seit vielen Jahren klärt die Informationsplattform Vertragshilfe24.de Kunden über die Nachteile von Lebensversicherungen auf und berät sie bei der Rückforderung beziehungsweise der Rückabwicklung der unrentabel gewordenen Verträge. Auf dem Verbraucherschutzportal, dessen Betreibergesellschaft im schweizerischen Baar ansässig ist, wird mit klaren Worten für einen Ausstieg aus dem Lebensversicherungsmodell geworben: „Stoppen Sie den legalen Betrug und schützen Sie Ihr Geld, bevor es endgültig verloren ist. Mehr als 60.000 erfolgreich bearbeitete Verträge und über 500 Millionen Euro gerettete Gelder – das ist unser Resultat mit unseren Kooperationspartnern. Lebensversicherungen sind keine sichere Anlage.“ Man will dafür sorgen, dass die Versicherten das Maximum ihrer Einzahlungen zurückerhalten, damit sie sie renditestärker für die eigene Altersvorsorge einsetzen können. Mit einem kinderleichten Online-Prüfverfahren können Versicherungskunden in weniger als drei Minuten checken, was ihre Lebensversicherung noch wert ist und wie sie möglichst viel des angelegten Geldes retten können. Zu geringe Auszahlungen können dann existenzbedrohend sein, wenn die Lebensversicherung als Bestandteil der privaten Altersvorsorge fest eingeplant ist.
Argumentative Schützenhilfe bekommt das Vertragshilfe24-Team von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die BaFin kritisiert bei vielen Lebensversicherungen vor allem zu hohe Effektivkosten, die die Renditen schmälern und damit den Altersvorsorge-Plänen der Versicherten zuwiderlaufen. Sie hat den Vertrieb vieler Lebens- und Rentenversicherungen unter die Lupe genommen und rügt die hohen Kosten und Stornoquoten. Einige Lebensversicherungsprodukte seien so gestaltet, dass die Mehrheit der Versicherten mit ihnen Verluste mache. „Lebensversicherungen sollen den Absicherungsbedürfnissen und den Renditeerwartungen der Kunden gerecht werden. Das klingt wie eine Selbstverständlichkeit, ist es aber leider nicht“, tadelt BaFin-Exekutivdirektorin Julia Wiens. Die Vorgaben bei den Effektivkosten und der Stornoquote würden einfach nicht umgesetzt. Im Mai 2023 hatte die Finanzaufsicht bekanntgegeben, was sie von den Versicherungsunternehmen erwartet und zeitgleich die Abschlussprovisionen und Stornoquoten verschiedener Lebensversicherungsprodukte analysiert. 13 Versicherer fielen nach diesen Kriterien durch und wurden inzwischen näher geprüft. Welche Versicherungsunternehmen negativ auffielen, hat die BaFin freilich für sich behalten. Einer ihrer Sprecher verriet nur, dass es sich bei den Problemfällen ausschließlich um kapitalbildende Lebensversicherungsprodukte handelt, also klassische und fondsgebundene Lebensversicherungen mit einer Sparkomponente. In den Blick gerieten insbesondere die Effektivkosten, die anzeigen, wie stark die jährliche Rendite durch die Kosten gemindert wird. Bei den Produkten mehrerer Unternehmen habe die Effektivkostenbelastung bei vier Prozent oder deutlich mehr gelegen, bilanzierte die BaFin. Für einen Kundennutzen müssen die Versicherungskonzerne dann mit den Kapitalanlagen eine Rendite in mindestens in derselben Höhe erwirtschaften.
Die Finanzprofis von Vertragshilfe24 fühlen sich nicht nur durch die Prüfungsergebnisse und Kritikpunkte der BaFin bestätigt. Auch die Stiftung Warentest bestätigt den Befund, dass viele Lebensversicherungen keinen ausreichenden Kundennutzen bieten. Finanztest bemängelt, dass die Altersvorsorgeverträge vieler Versicherer zu teuer sind. Auch hier stechen die Stornoquoten ins Auge. Es liege der Verdacht nahe, „dass von Versicherern, die eher auf den Vertrieb durch Versicherungsvertreter setzen, Kunden Verträge empfohlen werden, deren Kosten und geringe Rendite die Kunden negativ überraschen“. Die Tester kommen zu dem Schluss, dass eine erfolgreiche Altersabsicherung mithilfe kapitalbildender Lebensversicherungen aufgrund der hohen Kosten kaum noch möglich ist. „Schließen Sie zur Altersvorsorge keine Kapitallebensversicherung ab“, rät Finanztest. „Sie erfahren nicht, wie viel vom Beitrag wirklich gespart wird.“ Seitens der Verbraucherzentralen heißt es: „Unterm Strich sind Lebensversicherungen keine attraktive Form der Altersvorsorge wegen zu niedriger Garantiezinsen und zu hoher Kosten.“
So argumentieren die Vorsorgeexperten von Vertragshilfe24 seit Jahren. Portalbetreiberin Liane Kirchenstein sagt: „Zu hohe Kosten, zu geringe Rendite und ausbleibendes Neukundengeschäft führen zu Unsicherheit. Es ist keine Seltenheit mehr, dass die Auszahlungen weit hinter den Ankündigungen der Anbieter und den Bedürfnissen der Versicherten zurückbleiben.“ Zur Rettung ihres investierten Kapitals denken viele Versicherte über einen Verkauf oder eine Kündigung der Lebensversicherung nach, obwohl beides den Verzicht auf viel Geld bedeutet. Zwar sind beide Exit-Optionen relativ schnell realisierbar. „Doch Sie sollten wissen, dass Sie mit Verkauf und Kündigung unwiderruflich auf eine Reihe von Ansprüchen gegenüber der Versicherung verzichten“, richtet sich Kirchenstein direkt an die Versicherten. „Die Durchsetzung dieser Ansprüche kann jedoch dafür sorgen, dass Sie wesentlich mehr Geld erhalten als den aktuellen Rückkaufswert. Nur eine Rückforderung eröffnet Ihnen die Chance hierauf.“ Vor einer Vertragskündigung sollte unbedingt geprüft sein, ob nicht eine Rückforderung beziehungsweise Rückabwicklung der Lebensversicherung möglich ist. Damit kann weit mehr aus dem Vertrag herausgeholt werden, als die Versicherungen ursprünglich in Aussicht gestellt haben.
Wie der Rechtsanwalt Werner Hogrefe in einem Interview für das Informationsportal Vertragshilfe24.de mitteilte, haben im Frühjahr 2025 mehrere Kanzleien gegen Lebensversicherungsgesellschaften geklagt, um für die Versicherten deutlich höhere Auszahlungen als den Rückkaufswert zu erstreiten. Für die Klagen lägen viele Deckungszusagen von Rechtsschutzversicherungen vor. Hogrefe verweist auf Erfolge seiner eigenen Kanzlei in außergerichtlichen Vergleichen. In einzelnen Fällen seien Auszahlungen von bis zu 200 Prozent über dem Rückkaufswert vereinbart worden. Meistens habe der Zusatzbetrag 50 bis 70 Prozent betragen. Weil die Bereitschaft zu Vergleichen bei den Versicherungsgesellschaften in letzter Zeit gesunken sei, müsse geklagt werden. Diese Klagen zeigen einmal mehr, dass sich die Versicherten nichts gefallen lassen dürfen. Bei der Durchsetzung eigener Ansprüche hilft Vertragshilfe24 mit einer kostenlosen Prüfung, welcher Vertrag für eine Rückabwicklung geeignet ist. Im positiven Fall werden die Versicherten innerhalb von 72 Stunden von einem Ansprechpartner der angeschlossenen Spezial-Dienstleister kontaktiert und zu einem unverbindlichen Gespräch eingeladen.
München – Die bankenunabhängige und inhabergeführte Deutsche Finance Group um Thomas Oliver Müller verfügt über große Expertise im Bereich der institutionellen Kapitalanlagen. Über diverse Konzerngesellschaften bietet das international tätige Investmenthaus ein breites Spektrum an Financial Services an. Mit ihren Experten am Münchener Hauptsitz und den Büros in Luxemburg, Madrid, London und Denver verschafft sie renditesuchenden Anlegern Zugang zu institutionellen Märkten und exklusiven Investments. Im Mittelpunkt der Anlagestrategie stehen Immobilien- und Infrastrukturprojekte mit großem Wertsteigerungspotenzial. Meist platziert die Deutsche Finance Group sogenannte Alternative Investment Funds (AIF) für Private-Equity-Immobilien. Diese geschlossenen Fonds sammeln das Kapital von Kleinanlegern ein, um es gemeinsam mit großen institutionellen Geldgebern weltweit in lukrative Immobilienprojekte zu investieren. Die Anlageklasse Real Estate ist für institutionelle Investoren ein tragender Bestandteil ihres Anlageportfolios, weil Immobilien langfristig immer das Rendite-Risiko-Verhältnis im Portfolio verbessern. Über die eigene Investment-Plattform identifiziert die Deutsche Finance Group renditestarke „Off Market“-Investments, die sie für ihre Investoren strukturiert.
„Unsere Strategie ist es, über eigene Asset-Management-Teams in den jeweiligen Märkten professionelle Investment-Partnerschaften aufzubauen“, sagt Thomas Oliver Müller. „Unsere Vor-Ort-Teams in Deutschland, Großbritannien, Spanien und den USA verfügen über ein großes Netzwerk zu institutionellen Marktteilnehmern aus den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur.“ Das ermöglicht die Nutzung von Investitionsoptionen, die dem breiten Markt – und damit auch Privatanlegern – bislang nicht zur Verfügung standen. Thomas Oliver Müller ist zusammen mit Dr. Sven Neubauer der Executive Partner und CEO der Deutsche Finance Group. Beide setzen auf institutionelle Club-Deals, bei denen institutionelle Investoren – zum Beispiel Pensionsfonds, Versicherungsgesellschaften und Stiftungen – gemeinsam in ein größeres Bauprojekt oder Immobilienportfolio investieren. Mit diesen zeitlich begrenzten Co-Investments können Projekte realisiert werden, die die finanziellen Kräfte der einzelnen Investoren übersteigen würden. Müller, Jahrgang 1973, ergänzt: „Alle Details werden zwischen den beteiligten Investoren vereinbart und alle wichtigen Entscheidungen gemeinsam getroffen. Es handelt sich somit um ein echtes unternehmerisches Immobilieninvestment.“ Die Vorteile solcher Club-Deals liegen für den Investmentmanager auf der Hand: Es sind maßgeschneiderte Investments mit einer flexiblen Ausgestaltung, bei denen die Investoren die Kontrolle behalten und viel mitentscheiden können. Die Anlagestrategien lassen sich zielgenau und somit effektiv umsetzen. In aller Regel hat der Club-Deal schon eine erfolgreiche Due-Diligence-Prüfung durch den institutionellen Investor durchlaufen, und die maßgeblichen Parameter wie Rendite, Risiko, Kosten, Laufzeit und Exit-Strategie stehen fest. „Privatkunden erhalten nach der Due-Diligence von institutionellen Investoren eine Tranche und investieren somit gemeinsam in das gleiche Investment“, erläutert Müller.
Trotz einer gewissen Fokussierung auf renditestarke US-Investments hat die Deutsche Finance Group nie den europäischen Immobilienmarkt mit seinen immensen Potenzialen unterschätzt. Das zeigen ihre Aktivitäten in Großbritannien und Deutschland. So bietet der „Deutsche Finance Professional-Club-Deal UK Logistik“ über einen deutschen Spezial-AIF Zugang zur boomenden Assetklasse britischer Logistikobjekte. Damit können sich professionelle Investoren an einem diversifizierten Portfolio von Logistikimmobilien beteiligen, das durch verschiedene Wertsteigerungsmaßnahmen an den etablierten Standorten noch optimiert wird. Der Logistikmarkt im Vereinigten Königreich zählt zu den dynamischsten in Europa und wird vom Wachstum im E-Commerce-Sektor, von der Flächenknappheit und einer stabilen Nachfrage getragen. Der Fonds mit einem geplanten Kommanditkapital von 50 Millionen Euro läuft bis zum 31. Dezember 2029 und hat einen prognostizierten Gesamtmittelrückfluss von 146 Prozent. Über die UK-Logistik-Plattform der Deutsche Finance Group sind bereits namhafte institutionelle Investoren aus Asien und Europa eingebunden. Zu ihnen gehören einer der größten asiatischen Pensionsfonds, eine britische Pensionskasse und ein führender Pensionsfonds aus dem Nahen Osten. Thomas Oliver Müller resümiert: „Mit dem Professional-Club-Deal UK Logistik schaffen wir für professionelle Investoren einen exklusiven Zugang zu einer institutionellen Investmentstrategie im wachstumsstarken Segment der Logistikimmobilien.“
2017 erwarb der Münchener Finanzkonzern gemeinsam mit institutionellen Investoren das Olympia Exhibition Centre im Londoner Stadtteil Kensington und positionierte es im Rahmen eines umfassenden Masterplans neu. Ab der Saison 2026/2027 eröffnet die Premier League mit den „Premier League Studios“ im dortigen Bürokomplex „One Olympia“ ihre neue internationale Medienzentrale. Die hochmoderne Produktionsstätte ist künftig für alle eigenen Medieninhalte der höchsten englischen Fußballliga zuständig. Mit der Neugestaltung des Olympia Exhibition Centre realisiert die Deutsche Finance Group eines der bedeutendsten Wertsteigerungsprojekte Großbritanniens und lässt bis Ende 2025 mit einem Investitionsvolumen von 1,9 Milliarden Pfund ein führendes Zentrum für Kunst, Kultur und Entertainment entstehen. „Mit der Premier League konnten wir einen weiteren hochkarätigen Mieter für Olympia gewinnen. Dieser langfristige Mietvertrag unterstreicht deutlich die Attraktivität und erfolgreiche Neupositionierung des Olympia Exhibition Centre“, ist Müller zufrieden.
Erfolg hat seine Investmentgesellschaft auch mit dem Büroprojekt „Am Holstenwall“ in Hamburg. Das Tochterunternehmen Deutsche Finance International entwickelt in Partnerschaft mit der CELLS Group das Büroprojekt „Am Holstenwall 20-22“ und konnte für das Gebäude vor einem halben Jahr einen weiteren Mietvertrag abschließen. Ein bekannter Assekuradeur bezieht eine Bürofläche von rund 6.000 Quadratmetern inklusive einer großzügigen Dachterrasse. Zusammen mit einem Pharma- und Gesundheitsunternehmen waren Ende 2024 knapp 83 Prozent der insgesamt 11.700 Quadratmeter an modernen Büroflächen schon vor der Fertigstellung vermietet.
Mit ihrem Engagement in Großbritannien und Deutschland liegt die Deutsche Finance Group ganz im Trend, denn Europa verzeichnet einen spürbaren Aufschwung bei institutionellen Investoren. Längst nicht nur die US-Investmentgesellschaft Blackstone hat angekündigt, in den kommenden zehn Jahren rund 500 Milliarden US-Dollar in Europa zu investieren. Blackstone-CEO Steve Schwarzman nennt Europa eine „große Chance“ und verweist auf massive Investitionen in klassische Immobilienarten sowie Infrastrukturprojekte wie Rechenzentren und Logistikobjekte. Die Deutsche Finance Group beobachtet diesen Markttrend seit Langem und verfolgt Investmentstrategien, die sich aus strukturellen Veränderungen und der forcierten Urbanisierung ergeben. „Institutionelle Investitionen könnten dazu beitragen, Europas Wirtschaftskraft langfristig zu stärken und den Kontinent in zentralen Zukunftsfeldern entscheidend voranzubringen“, ist Thomas Oliver Müller überzeugt.
München – Im ersten Quartal dieses Jahres hat sich der gewerbliche Immobilienmarkt in den Vereinigten Staaten deutlich erholt und gerät wieder mehr in den Fokus kapitalkräftiger Investoren. Im Vorjahresvergleich nahm das Transaktionsvolumen um stattliche 14 Prozent zu, wie aus dem aktuellen CBRE Capital Markets Report hervorgeht. „Das ist ein klarer Hinweis auf ein zunehmendes Investorenvertrauen und stabilisierende Marktbedingungen“, sagt Thomas Oliver Müller. Der Immobilienexperte ist CEO und Executive Partner der in München ansässigen Deutsche Finance Group mit Standorten in London, Luxemburg, Madrid und Denver. Sie bietet Investoren Zugang zu institutionellen Märkten und exklusiven Investments in den Sparten Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur. Mit einem Gesamtvolumen von 88,4 Milliarden US-Dollar ist das erste Quartal 2025 das stärkste Startquartal im US-Markt für Gewerbeimmobilien seit 2022. Besonders auffällig ist die Steigerung bei Portfolio-Transaktionen um 49 Prozent, aber auch die Single-Asset-Deals stiegen um 23 Prozent auf fast 68 Milliarden Dollar.
Extrem wachstumsstark zeigen sich die Immobilienklassen Wohnen und Logistik. Multifamily-Objekte führen das Feld mit einem Investitionsvolumen von 29 Milliarden Dollar und einem Plus von 33 Prozent an. Mit 22 Milliarden Dollar und einem Wachstum von 23 Prozent folgen Industrie- und Logistikimmobilien. Der Einzelhandelssektor wuchs hingegen nur leicht um zwei Prozent auf 16 Milliarden Dollar, während Büroimmobilien einen heftigen Rückgang von 23 Prozent verzeichneten. Logistikimmobilien gelten vielen institutionellen Investoren inzwischen als stabiler Renditeanker im Portfolio. Dabei spielen langfristige Mietverträge und die zunehmende Einhaltung der ökologisch-sozialen ESG-Standards eine große Rolle. „Diese Entwicklung unterstreicht trotz geopolitischer Unsicherheiten und steigender Zinsen die Attraktivität des US-Immobilienmarktes für in- und ausländische Investoren“, analysiert Thomas Oliver Müller angesichts des 14-Prozent-Wachstums im ersten Quartal 2025. Sein Fazit lautet: „Das gestiegene Transaktionsvolumen ist ein starkes Signal an den Markt. Nach einem zurückhaltenden Jahr deutet vieles auf eine anhaltende Erholung des US-Immobilienmarktes hin – getrieben von Kapitalzuflüssen, solider Nachfrage und stabilen Fundamentaldaten.“
Da die 2005 gegründete und inhabergeführte Deutsche Finance Group ihren Blick schon vor Jahren auf die Renditechancen im US-Immobilienmarkt gerichtet hat, gehört sie zu den großen Profiteuren der aktuellen Entwicklung. Über institutionelle Mandate und alternative Investmentfonds verwaltet der Finanzkonzern ein Vermögen von mehr als 12 Milliarden Euro. Zu den Referenzen der Investmentgesellschaft gehören 27 institutionelle Mandate, 24 Investmentfonds und mehr als 50.000 Privatanleger, die mit ihrer Hilfe schon international in lukrative Immobilienprojekte investiert haben.
Ein Erfolgsbeispiel für ein institutionelles Joint Venture der deutschen Unternehmensgruppe ist der Gebäudekomplex 530 Broadway in New York City, für den jüngst ein weiterer Vermietungserfolg erzielt werden konnte. Das Fintech-Unternehmen Plaid mit mehr als 900 Mitarbeitern hat langfristig 45.000 Quadratfuß Bürofläche in der Vorzeige-Immobilie angemietet. Plaid kümmert sich um Financial Services und ist weltweit für mehr als 12.000 Finanzunternehmen tätig, weshalb die Immobilienwahl Signalcharakter hat. Der Gebäudekomplex 530 Broadway liegt inmitten des weltberühmten SoHo-Districts in einer der attraktivsten Einzelhandels- und Bürolagen von New York City. „Seit dem Erwerb im Jahr 2020 wurde die Immobilie im Rahmen eines umfassenden Redevelopment-Konzepts modernisiert und neu positioniert“, erläutert Müller. Schon im Dezember 2024 wurden durch einen langfristigen Vertrag mit dem Textilunternehmen Calvin Klein rund 7.300 Quadratfuß Einzelhandelsfläche vermietet. Symon Godl, Chief Investment Officer der Deutsche Finance Group, äußerte sich erfreut, „mit Plaid einen führenden Fintech-Anbieter im Bereich Financial Services als Mieter für eine der attraktivsten Büro- und Einzelhandelsimmobilien in SoHo gewonnen zu haben. Der Abschluss des langfristigen Mietvertrags ist nicht nur eine Bestätigung unserer Investmentstrategie, sondern auch ein klares Signal für die erfolgreiche Neupositionierung von 530 Broadway.“
Die Anlageprofis des Münchener Investmenthauses beobachten darüber hinaus den britischen Markt für Logistikflächen und -immobilien. Vor allem Einzelhandelsunternehmen sorgten im Vereinigten Königreich zuletzt für eine verstärkte Nachfrage nach maßgeschneiderten Logistikimmobilienlösungen. Die Investitionslandschaft ist von einer steigenden Nachfrage nach Multi-Let-Logistikimmobilien und einer zunehmenden Konkurrenz um geeignete Grundstücke geprägt. Für versierte Investoren winken damit deutlich höhere Renditen. Die britische Logistikbranche wird immer stärker von Nachhaltigkeit, digitaler Transformation und Lieferketten-Resilienz bestimmt und bietet allen Unternehmen, die diese Entwicklungstendenzen aktiv annehmen, beste Marktchancen. Über sogenannte Club-Deals lässt die Deutsche Finance Group Privatanleger an solchen Renditepotenzialen teilhaben. Bei dieser innovativen Finanzierungsform beteiligen sich meist institutionelle Geldgeber an einem großen Investmentprojekt, zu dem auch Privatanleger Zugang erhalten. Die renditeträchtigen Club-Deals bieten eine Diversifizierung des Portfolios durch Investitionen in unterschiedliche Immobilienklassen und geografische Standorte.
Die Fähigkeit zu besonderen Projektentwicklungen beweist die Deutsche Finance Group auch in ganz eigener Sache. Im Juni hat sie ihre neue Konzernzentrale im Münchener Westend bezogen. Der Stadtteil besticht mit einer Mischung aus historischem Charme und moderner Entwicklung, in die sich das hochmoderne Bürogebäude „H29“ bestens einfügt. Geplant und verwirklicht wurde es durch die konzerneigene Projektentwicklungsgesellschaft Deutsche Finance Development, die sich auf den deutschen Immobilienmarkt spezialisiert hat. Die Immobilie mit einer Gesamtfläche von rund 11.600 Quadratmetern überzeugt neben ihrer zentralen Lage durch ein genauso innovatives wie nachhaltiges Gebäudekonzept. Ende letzten Jahres konnte die Vollvermietung des hochwertigen Objekts schon vor seiner Fertigstellung gefeiert werden. Etwa 60 Prozent der Fläche nutzt die Deutsche Finance Group selbst als Mieter. Die anderen rund 4.500 Quadratmeter sind langfristig an eine international tätige Großbank vermietet. Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer werten das neue Münchener Headquarter als weithin sichtbaren Ausdruck des Unternehmenserfolgs. „Die termingerechte Fertigstellung des modernen Bürogebäudes H29 durch unsere Projektgesellschaft Deutsche Finance Development ist ein weiterer Meilenstein für die Unternehmensgruppe“, erklären die beiden CEOs und Executive Partner. „Der neue Standort bietet optimale Voraussetzungen für unsere Wachstumsstrategie.“
München – Über die in München ansässige Deutsche Finance Group können Privatanleger seit dem Jahr 2005 Investmentchancen in den renditeträchtigen Sparten Immobilien und Infrastruktur nutzen. Dabei fokussiert sich der bankenunabhängige und inhabergeführte Finanzkonzern auf exklusive Investments in institutionellen Märkten. Mit Dependancen in London, Denver, Luxemburg und Madrid verwaltet die Unternehmensgruppe inzwischen 27 institutionelle Mandate, 24 Investmentfonds und ein Vermögen von mehr als 12 Milliarden Euro. Eine Holding verzahnt das operative und strategische Vorgehen verschiedener Tochterunternehmen und richtet es auf die übergeordneten Konzernziele aus. Die Investmentprofis sprechen von einem „All-in-One“-Ansatz und meinen damit die innovative Bündelung von Marktforschung, Asset und Fund Management sowie einer Investment-Plattform.
Die von Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer geführte Deutsche Finance Group hat beste Erfahrungen mit institutionellen Club-Deals gesammelt und dieses Anlageinstrument fast perfektioniert. Dabei tun sich mehrere kapitalkräftige Investoren zur Realisierung prestigeträchtiger Großprojekte zusammen und bringen so Kapitalsummen auf, die sie als Einzelakteure auf dem Immobilienmarkt überfordern würden. „Unsere Asset Management-Teams verfügen über ein einzigartiges Netzwerk zu institutionellen Marktteilnehmern in den Bereichen Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur und sichern somit den Zugang zu Investitionsstrategien, die dem breiten Markt nicht zur Verfügung stehen“, erläutert der CEO und Executive Partner Thomas Oliver Müller. „Zu unseren Kernkompetenzen gehört die Strukturierung von Investments über institutionelle Mandate, Club-Deals und Fondsstrategien.“ Mehr als 50.000 Privatanleger haben mithilfe der Münchner Finanzmanager bereits in den internationalen Immobilienmarkt investiert. In den letzten Jahren wurden Logistikimmobilien für Anleger immer interessanter, vor allem in den USA und Großbritannien.
Ein Nachfragetreiber nach Logistikflächen ist derzeit die US-amerikanische Fertigungsindustrie. Staatliche Anreize für Schlüsselindustrien verstärken diesen Trend. Um die wachsenden Produktionsstätten herum bilden sich Lieferantennetzwerke, die den Bedarf an Lagerflächen und Logistikimmobilien noch erhöhen. Vielerorts in den USA ziehen die Mieten für Logistikflächen an. Obwohl die Leerstandsquoten in manchen Regionen wegen neuer Angebote stagnieren, bleibt die Nachfrage nach modernen und hochwertigen Lagerflächen stabil. Für die nähere Zukunft wird ein Rückgang der Leerstandsquoten erwartet. „Der US-Logistikimmobilienmarkt zeigt sich 2025 trotz wirtschaftlicher Herausforderungen robust“, analysierte Müller im April dieses Jahres. „Die niedrige Arbeitslosigkeit, starke Konsumausgaben und ein positives BIP-Wachstum bilden eine solide Grundlage. Allerdings bestehen Unwägbarkeiten durch die anhaltende Inflation und politische Faktoren.“ Das Fazit des Investmentprofis lautet: „Der US-Logistikimmobilienmarkt navigiert daher vorsichtig zwischen Angebot und Nachfrage, um niedrige Leerstandsquoten zu sichern und Mietwachstum aufrechtzuerhalten.“
Der Markt für britische Logistikobjekte nahm im letzten Jahr durch eine steigende Nachfrage sowie spezifische Anforderungen eine bemerkenswerte Entwicklung. Namentlich Einzelhandelsunternehmen suchten nach maßgeschneiderten Logistikimmobilienlösungen für ihren Expansionskurs. „Im Markt für bestehende Mietflächen passen sich Nutzer weiterhin an das höhere Mietniveau an, was längere Verhandlungszeiten zur Folge hat“, so Müller. „Die Investitionslandschaft wird durch eine verstärkte Nachfrage nach Multi-Let-Logistikimmobilien und eine zunehmende Konkurrenz um geeignete Grundstücke geprägt. Für Investoren bedeutet dies potenziell höhere Renditen.“ Zahlenmaterial belegt die hohe Nachfrage. Allein im vierten Quartal 2024 lag die Belegung 13 Prozent über dem Vorjahreswert. Dafür sorgten vor allem nationale Logistik-Spezialisten und neue internationale Marktteilnehmer. Die Transaktionsrenditen verzeichneten ein leichtes Plus, und die Gesamtnachfrage stieg im Jahr 2024 um sechs Prozent. Experten gehen davon aus, dass die Zukunft der britischen Logistikbranche hauptsächlich von den Faktoren Nachhaltigkeit, digitale Transformation und Lieferketten-Resilienz geprägt sein wird. Im immer wettbewerbsintensiveren Markt werden sich solche Unternehmen behaupten, die auf energieeffiziente Logistikimmobilien und flexible Lieferketten setzen. Die Deutsche Finance Group resümiert: „Angesichts der steigenden Anforderungen an Effizienz und Servicequalität müssen Logistikunternehmen auf diese Trends reagieren, um ihre Kosten zu senken, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und den sich wandelnden Erwartungen der Kunden gerecht zu werden. In den kommenden Jahren wird die Fähigkeit, Innovationen zu integrieren und auf Nachhaltigkeit zu setzen, ein entscheidender Faktor für den Erfolg im Logistiksektor sei.“
Demoskopische Untersuchungen belegen die Attraktivität von Logistikimmobilien. Laut einer aktuellen Umfrage des „Private Banking“-Magazins hält rund die Hälfte der institutionellen Investoren in Europa Logistikimmobilien für die bevorzugte Assetklasse. Damit setzt sich der Aufwärtstrend der letzten Jahre fort und bestätigt die anhaltende Zugkraft dieses Anlagesegments. In den letzten anderthalb Jahrzehnten stieg das Investmentvolumen in Logistikimmobilien europaweit deutlich an. So steigerte sich der Anteil am gesamten gewerblichen Transaktionsvolumen zwischen 2010 und 2024 auf über 20 Prozent. Antreiber sind das E-Commerce-Wachstum, die Globalisierung der Lieferketten und höhere Anforderungen an Lagerkapazitäten. Im Vereinigten Königreich sieht es ähnlich aus. 2024 stieg das Transaktionsvolumen im Logistikbereich im Vorjahresvergleich um rund 12 Prozent auf knapp 8,5 Milliarden Pfund. Die Spitzenrendite für britische Prime-Logistikimmobilien liegt momentan bei 6,5 Prozent.
Für Deutsche-Finance-Group-Gründer Thomas Oliver Müller bieten Logistikimmobilien anders als klassische Assetklassen wie Büro oder Einzelhandel einen attraktiven Renditeaufschlag: „Der Bedarf an modernen Lager- und Logistikflächen bleibt stabil, vor allem durch E-Commerce, aber auch durch Umstrukturierungen in der Industrie. Neubauten und Bestandsobjekte mit hohen ESG-Standards sind besonders gefragt, da Investoren zunehmend Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen.“ Vor einem Jahr startete die Münchner Investmentgesellschaft mit dem Platzierungsstart des beispielgebenden „Deutsche Finance Investment Fund 24 – Club-Deal US-Logistik“. Der Alternative Investmentfonds investiert in fünf neu zu errichtende Logistikimmobilien im Großraum des texanischen Austin, die an Unternehmen aus dem Bereich Logistik und Industrie vermietet werden. Der Fonds 24 hat ein prospektiertes Eigenkapital von 53 Millionen US-Dollar, eine dreijährige Laufzeit und einen prognostizierten Gesamtmittelrückfluss von 122 Prozent.
Zürich – In mehreren aufsehenerregenden Urteilen hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass Versicherungsnehmer angemessen an den mit ihren Beiträgen erzielten Überschüssen beteiligt werden müssen. Diese Mahnung richtet sich direkt an die Versicherungskonzerne, die ihre Überschussbeteiligungen und ungenutzten Sicherheitszuschläge nicht korrekt ausweisen. Viele Versicherungen stecken die Kundengelder einfach in die Eigenkapitalreserve mit der Folge, dass die Versicherten am Ende deutlich weniger ausgezahlt bekommen als ihnen zusteht.
Die Verbraucherschützer von der Optima-Beratungsdienst GmbH nennen drei Handlungsmöglichkeiten, wenn sich Kunden wegen fehlerhafter Abrechnungen übervorteilt fühlen. Sie können zunächst einmal ein professionelles Gutachten anfordern, um zu prüfen, ob und in welcher Höhe Ansprüche bestehen. Beim Nachweis fehlerhafter Berechnungen haben Kunden unter Umständen Anspruch auf eine Nachzahlung. Finanziell am interessantesten ist der Widerruf des Vertrags. „In manchen Fällen besteht ein Rückabwicklungsanspruch, insbesondere wenn der Versicherer oder der Vermittler beim Vertragsabschluss auf bestimmte Vertragsdetails nicht hingewiesen hat“, erklärt Liane Kirchenstein. Die Branchenkennerin leitet den Optima-Beratungsdienst und verfügt zusammen mit ihrem Team über große Expertise bei der Rückabwicklung unrentabel gewordener Lebens- und Rentenversicherungen. „Die Abwicklung Ihrer Lebensversicherung wird in mehreren Schritten durch professionelle Dienstleister durchgeführt. Uns ist es wichtig, dass Sie jederzeit wissen, dass Ihre Ansprüche in guten Händen sind“, wendet sich die Wahl-Schweizerin direkt an die Versicherungskunden. „Deshalb informieren wir Sie regelmäßig über den aktuellen Stand und koordinieren die Bearbeitung, bis Sie Ihr gewünschtes Ergebnis erzielt haben.“ Für bestmögliche Ergebnisse bei der Abwicklung von unwirtschaftlich gewordenen Kapitalmarktprodukten arbeitet der unabhängige Dienstleister mit Anwaltskanzleien, Vorfinanzierern sowie Gutachtern zusammen. Damit keine Missverständnisse aufkommen: Der Optima-Beratungsdienst ist weder als Kapitalanlagengesellschaft noch als Anlageberater tätig. Deshalb gibt er auch keine Empfehlungen ab, was die bisherigen Versicherungskunden mit den ausgezahlten Geldern alternativ machen könnten. Weder verwaltet noch investiert er Kundengelder.
Immer mehr Kunden müssen erkennen, dass ihre Lebens- oder Rentenversicherung nicht mehr das hält, was der Anbieter beim Vertragsabschluss zur privaten Altersvorsorge versprochen hat. In dieser tristen Lage suchen viele Versicherte nach einer Ausstiegsmöglichkeit aus den enttäuschenden Verträgen, um wieder selbst über ihre finanzielle Zukunft entscheiden können. Der erste Gedanke geht meist in Richtung Kündigung oder Verkauf der Lebensversicherung. Über die konkrete Abwicklungschance des Vertrages ist vielen Kunden nichts bekannt, weil die Lebensversicherer diese Option aus finanziellem Eigeninteresse auch gar nicht kommunizieren. Je weniger unzufriedene Versicherungskunden etwas über die Abwicklung wissen, desto besser für die Konzerne. Ihnen ist die Kündigung oder der Verkauf eines Vertrages viel lieber, weil die Versicherungsnehmer dann bloß den aktuellen Rückkaufswert ausbezahlt bekommen, obwohl ihnen viel weitergehende Ansprüche zustehen. Auf diese wird aber leichtfertig verzichtet, wenn die Police vorzeitig und einseitig beendet wird. Nur die Abwicklung der Verträge aufgrund seinerzeit fehlerhafter oder fehlender Widerrufsbelehrungen ermöglicht die Durchsetzung aller Ansprüche gegenüber der Versicherung. Der Optima-Beratungsdienst hat für eine erste Kundenorientierung einen digitalen Rendite-Rechner entwickelt.
Die GmbH mit Sitz in Zürich hat sich als professioneller Rückabwickler einen guten Namen gemacht. Sie wirbt selbstbewusst mit der Vorfinanzierung des Rückkaufswertes, einer finanzmathematischen Erfolgsrechnung und der Durchsetzung aller Kundenansprüche. Der Aufkauf des Vertrages erfolgt durch eine der führenden Aufkäufergesellschaften des deutschen Marktes. Aufgrund eines zügigen Bearbeitungsverfahrens können die Kunden schon nach 18 Tagen mit der ersten Auszahlungssumme rechnen. Nach der Erstellung eines aussage- und beweiskräftigen Gutachtens wird ein Vergleich mit dem Versicherer angestrebt oder aber vor Gericht geklagt, um Mehrerlöse für den Kunden zu realisieren. Nach eigenen Angaben hat der Beratungsdienst Optima in Zusammenarbeit mit angeschlossenen Dienstleistungsunternehmen schon mehr als 5.700 Verträge bearbeitet und Rückkaufswerte von etwa 149 Millionen Euro generiert. Während des gesamten Bearbeitungsprozesses haben die Versicherungsnehmer immer einen Ansprechpartner, an den sie sich persönlich wenden können. Zudem erhalten sie über eine spezielles Kundenportal regelmäßige Updates zum Bearbeitungsstand des Vertrages. „Selbst wenn für Sie eine schnelle Auszahlung besonders wichtig ist, ist es dank unseres Vorgehens nicht mehr nötig, den Vertrag vorschnell zu kündigen oder zu verkaufen“, betont Liane Kirchenstein. „Sie erhalten zeitnah einen Teil des aktuellen Rückkaufswertes ausgezahlt und wahren dennoch die Möglichkeit, alle weiteren Ansprüche durchsetzen zu lassen.“ Einer ihrer versierten Kundenberater ist der Versicherungsfachmann und zertifizierte Risikomanager (TH) Daniel Großer. Er kann genau einschätzen, wann eine Abwicklung der Lebensversicherung für jemanden die goldrichtige Entscheidung ist, und er garantiert Gespräche auf Augenhöhe, bei denen alle Fragen verständlich und geduldig beantwortet werden.
Die Flucht aus den Lebensversicherungsverträgen, von denen es hierzulande noch rund 80 Millionen gibt, ist der Tatsache geschuldet, dass nicht einmal mehr geringe, aber wenigstens stabile Renditen garantiert werden. Die Dauerphase äußerst niedriger Zinsen und ein schwächelndes Neukundengeschäft haben viele Lebensversicherer in eine existentielle Krise gestürzt. Als die Leitzinsen schließlich nach vielen Jahren etwas angehoben wurden, war der Erleichterung groß. Aber für die Bestandskunden änderte sich erst einmal nichts. Optima-Beratungsdienst-Chefin Kirchenstein argumentiert: „Die Anbieter müssen die Kundengelder nämlich in möglichst sichere Anlagen investieren, beispielsweise zu einem großen Teil in Staatsanleihen. Diese haben lange Laufzeiten, sodass Bestandskunden von den gestiegenen Zinsen überhaupt nicht profitieren können. Auf der anderen Seite belasten die hohen Kosten weiterhin die Renditen.“ Hinzu komme die demografische Situation. „In den kommenden Jahren laufen die Verträge der Babyboomer-Generation aus und es fehlt an jungen Menschen, die als potenzielle Neukunden das Geschäft stützen könnten. Woher also wollen die Lebensversicherungen das Geld nehmen, um alle Ansprüche zu erfüllen?“, fragt die Versicherungsexpertin. In dieser Großwetterlage kann die Abwicklung einer Lebensversicherung die verlorene finanzielle Sicherheit zurückbringen.
Salzburg – Vor einem Jahr warnte die Präsidentin des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) deutsche Unternehmen und öffentliche Einrichtungen vor einer neuen Welle von Cyberangriffen. Bei einer Veranstaltung des Digitalverbandes Bitkom nannte Claudia Plattner die „Gefährdungslage so hoch wie nie“. Die größte Gefahr gehe von Angriffen mit Verschlüsselungssoftware aus, die auch „Ransomware“ genannt wird. Es stelle sich nicht die Frage, ob ein Angriff erfolgreich sei, sondern nur wann. Besonders häufig gerieten Kommunen und öffentliche Institutionen wie Krankenhäuser ins Visier der Cyberkriminellen. Laut der BSI-Chefin gibt es beim Schutz vor Hacker-Aktivitäten kein Erkenntnis-, aber ein Umsetzungsproblem. Ihre Behörde verzeichne „einen gigantischen Zuwachs an Schwachstellen“, sagte Claudia Plattner vor einem Jahr. Jeden Tag habe das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ganz unmittelbar mit 70 neuen Sicherheitslücken zu tun. Gleichzeitig steige permanent die Zahl der Schadprogramm-Varianten. Bei ihren eindringlichen Warnungen vor Cyberbedrohungen hatte Plattner die immensen volkswirtschaftlichen Schäden durch Cyberangriffe vor Augen. So sprach das Bundeskriminalamt in seinem 2022er-Bericht über Cybercrime von einem dicken Milliardengeschäft für Onlinekriminelle. Das Hauptproblem sieht das BKA in Ransomware-Angriffen, bei denen erbeutete Daten zur Erpressung von Unternehmen oder öffentlichen Institutionen genutzt werden.
Das bevorzugte Einfallstor für Cyberkriminelle sind Phishing-Mails, die immer individueller wirkende Nachrichten enthalten und deshalb besonders gefährlich sind. Das Phishing – „Fischen“ nach Passwörtern – erfolgt durch täuschend echt wirkende E-Mails, mit denen Menschen dazu gebracht werden, auf einen Link zu klicken und auf einer gefälschten Zielseite Passwörter beziehungsweise andere Anmeldeinformationen einzugeben. Diese hochsensiblen Daten werden dann vom Angreifer abgegriffen, um sich beispielsweise Zugang zu Konten verschaffen. „KI-gestützte Phishing-Mails sind kaum noch von echten Nachrichten zu unterscheiden“, warnt die DORA Protect GmbH, die sich auf Frühwarnsysteme zur Neutralisierung von Cyberbedrohungen spezialisiert hat. Zu den größten Fehlern, die Unternehmen machen können, zählt sie die einmalige Installation einer schlichten Firewall, fehlende regelmäßige Sicherheitsprüfungen und den Verzicht auf Mitarbeiterschulungen gegen die Gefahren des Social Engineering. Dabei nutzen Angreifer die Schwäche des „Faktors Mensch“ aus, um ihre kriminellen Absichten zu verwirklichen. „Rund 99 Prozent aller Cyberangriffe basieren auf menschlichem Versagen, etwa durch das Öffnen schädlicher Links oder Anhänge“, konkretisiert das Expertenteam von Dora Protect. „KI-gestützte Tools analysieren Tonalität, Verhalten und Strukturen interner Kommunikation, um gefälschte Nachrichten zu erstellen, die nahezu perfekt wirken.“
Für das Jahr 2022 beliefen sich die Gesamtschäden durch Cyberangriffe auf etwa 203 Milliarden Euro, rechnete das Bundeskriminalamt vor. Dem Branchenverband Bitkom zufolge lagen die direkt durch Cyberangriffe verursachten gesamtwirtschaftlichen Schäden im Folgejahr bei 148 Milliarden Euro. 2023 konnten nur 32,2 Prozent der Cybercrime-Delikte aufgeklärt werden.
Unternehmen und Behörden sind deshalb gut beraten, massiv in ihre Cyber-Resilienz zu investieren. Genau wie die BSI-Chefin warnt die DORA Protect GmbH, dass es bei Cyberangriffen nicht um das Ob, sondern nur um das Wann geht und sich niemand sicher fühlen kann. Der Spezialdienstleister aus Salzburg spricht von 1.200 Cyberangriffen pro Woche allein in Deutschland. Besonders die Finanzbranche sei im Visier von Cyberkriminellen und das 300-mal häufiger als andere Branchen. „Viele Unternehmen glauben, mit reiner Compliance auf der sicheren Seite zu sein. Doch das reicht längst nicht mehr aus“, betonen die Experten für Cyber Security. Geschäftsführerin Beatrice Kaiser weist darauf hin, dass Cyberangriffe in Häufigkeit und Komplexität stetig zunehmen und jedes Unternehmen ihr Ziel werden kann. Das gilt für Apotheken genauso wie für Mittelständler und Großkonzerne. „Wer auf klassische Virenscanner oder gelegentliche Sicherheitsschulungen setzt, ist dieser Entwicklung oft nicht gewachsen“, betont Kaiser und definiert moderne Sicherheit als „eine Kombination aus technischer Prävention und menschlicher Wachsamkeit“.
Deshalb hat DORA Protect ein innovatives Frühwarnsystem für Netzwerke erarbeitet, das ungewöhnliche Aktivitäten schon vor ihrer Schadenswirkung erkennt. Praktischerweise funktioniert es unabhängig von Benutzerinteraktionen oder aktiven Schutzmechanismen. Das System der Salzburger Cyber-Profis geht zur Bedrohungserkennung nicht reaktiv vor, sondern warnt frühzeitig vor Angriffen. Zusätzlichen Schutz bieten passive Sicherheitstechnologien, die sich nicht von außen umgehen lassen. Die Salzburger nutzen eine spezielle Hardware (Netros) in Verbindung mit einer individuell zugeschnittenen Ergänzungsdienstleistung (Sentros), um Unternehmen zuverlässig gegen die wachsenden Gefahren abzusichern. Das Frühwarnsystem Netros trägt zur Schnellerkennung von Bedrohungen bei, bevor sie sich seitlich durch das Netzwerk ausbreiten und ernsthafte Schäden verursachen. Damit minimiert es die Gefahr eines Netzwerkausfalls und schützt die digitale Kerninfrastruktur von Unternehmen.
Netros unterstützt alle gängigen Rechtsanforderungen wie den Digital Operational Resilience Act (DORA) zur Verbesserung der digitalen operationalen Resilienz im Finanzsektor, die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und die „Network and Information Security“-Richtlinie (NIS). Durch NIS-2 gelten für viele Unternehmen und Organisationen in 18 kritischen Sektoren verbindliche Meldepflichten und Sicherheitsmaßnahmen. Mit dem ergänzenden Dienstleistungspaket Sentros werden Sicherheitslücken identifiziert und geschlossen. Zum Service gehören regelmäßige Angriffstests sowie die Darknet-Überwachung. „Wir simulieren regelmäßig Angriffe auf Ihre IT-Infrastruktur, um potenzielle Sicherheitslücken zu finden und zu schließen, noch bevor diese von Hackern missbraucht werden können“, erläutert CEO Beatrice Kaiser. „Wir überwachen das Darknet und halten nach Daten-Leaks Ausschau, die Sie betreffen könnten, um im Zweifelsfall schnellstmöglich handeln zu können.“
Bei Verstößen gegen DORA, DSGVO und NIS-2 können nicht nur die Unternehmen, sondern auch deren Geschäftsleitungen mit ihrem Privatvermögen haftbar gemacht werden. Wenn sie nachweislich keine angemessenen Schutzmaßnahmen ergriffen oder bestehende Sicherheitslücken nicht geschlossen haben, kann es für die Entscheidungsträger juristisch und finanziell heikel werden. Die Aufsichtsbehörden prüfen inzwischen genau, ob Geschäftsführungen ihrer Verantwortung im Bereich der IT-Sicherheit nachkommen. Wer sich auf veraltete Schutzmechanismen verlässt oder keine regelmäßigen Prüfungen durchführt, setzt sich einem beträchtlichen juristisch-finanziellen Risiko aus. Deshalb versucht die DORA Protect GmbH gerade unternehmerische Entscheidungsträger von der Notwendigkeit einer bestmöglichen Cyberabwehr zu überzeugen.
München – Mit seinem Zickzack-Kurs in der Zollpolitik hält US-Präsident Donald Trump die Kapitalmärkte in Atem und hat die weltweiten Börsen in Unruhe versetzt. Schnell stand die Frage im Raum, wie sich sein erratischer Politikstil auf den renditeverwöhnten US-Immobilienmarkt auswirken wird. Die meisten Immobilieninvestoren bleiben gelassen und erwarten, dass der Markt eine disziplinierende Wirkung auf Trump haben wird, der ja selbst ein intimer Kenner der amerikanischen Immobilienwirtschaft und ihrer Wachstumsvoraussetzungen ist. Diese Gelassenheit legt auch die Deutsche Finance Group mit Hauptsitz in München und Niederlassungen in London, Luxemburg, Madrid und Denver an Tag. Die inhabergeführte und bankenunabhängige Investmentgesellschaft mit besonderem Fokus auf US-Immobilien verwaltet derzeit 27 institutionelle Mandate, 24 Investmentfonds und mehr als 12 Milliarden Euro an Vermögen. Weit mehr als 50.000 Privatanleger haben durch den erfahrenen Finanzkonzern schon Zugang zu institutionellen Märkten und exklusiven Immobilieninvestments erhalten.
Unbeirrt von den Zoll-Turbulenzen gehen die beiden CEOs und Executive Partner Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer ihren Weg und erzielen in den USA immer höhere Vermietungsquoten. Jüngst meldete die Deutsche Finance Group für ein institutionelles Joint Venture inmitten des berühmten SoHo Districts in New York City einen weiteren Vermietungserfolg. Der Gebäudekomplex 530 Broadway befindet sich in einer der attraktivsten und gefragtesten Einzelhandels- und Bürolagen in Manhattan. Seit dem Erwerb im Jahr 2020 sorgte die Münchner Investmentgesellschaft im Rahmen eines umfassenden Redevelopment-Konzepts für die Modernisierung und Neupositionierung der Vorzeige-Immobilie. Ende letzten Jahres konnten durch den Abschluss eines langfristigen Mietvertrages mit dem Textilunternehmen Calvin Klein rund 7.300 Quadratfuß Einzelhandelsflächen vermietet werden. Jetzt hat das Fintech-Unternehmen Plaid für zahlreiche Mitarbeiter langfristig rund 45.000 Quadratfuß Bürofläche angemietet. Plaid ist im Bereich Financial Services weltweit für mehr als 12.000 Finanzunternehmen tätig. „Wir freuen uns, mit Plaid einen führenden Fintech-Anbieter im Bereich Financial Services als Mieter für eine der attraktivsten Büro- und Einzelhandelsimmobilien in New York gewonnen zu haben“, erklärte Thomas Oliver Müller. „Der Abschluss des langfristigen Mietvertrages ist nicht nur eine Bestätigung unserer Investmentstrategie, sondern auch ein klares Signal für die erfolgreiche Neupositionierung von 530 Broadway.“
Aktiv sind Müller und Neubauer zudem in der texanischen Hauptstadt Austin. Die blühende Metropole ist ein zentraler Drehpunkt für Wirtschaft und Logistik und profitiert von der Expansion globaler Player wie Amazon, Apple und Samsung. Auf dieses prosperierende Umfeld ist der „Deutsche Finance Investment Fund 24 – Club-Deal US-Logistik“ fokussiert, bei dem die Deutsche Finance Group als Co-Investor in die Entwicklung von fünf Logistikimmobilien im Großraum Austin investiert. Diese Immobilien werden vorzugsweise an Unternehmen aus den Bereichen Logistik, Industrie und Light Industrial vermietet. Der Alternative Investmentfonds (AIF) richtet sich vor allem an Privatanleger, die sich für eine Vermögensoptimierung mit einem mittelfristigen Anlagehorizont interessieren. Die Anleger sollen durch Auszahlungen aus den laufenden Vermietungseinnahmen der Logistikimmobilien sowie den Erlösen aus deren Veräußerung anteilig profitieren. Erwartet wird ein Gesamtmittelrückfluss in Höhe von 122 Prozent der Kommanditeinlage. Thomas Oliver Müller sprach Mitte letzten Jahres beim Platzierungsstart von einem „weiteren Club-Deal für Privatanleger“, über den sie einen „Zugang zur attraktiven Assetklasse der US-Logistikimmobilien“ erhalten. Das Logistikimmobilien-Projekt in Austin wird in zwei Bauphasen realisiert. In der ersten Phase entstehen zwei Gebäude, deren Fertigstellung für das erste Halbjahr 2025 geplant ist. Nach den Gebäudeaußenhüllen inklusive der Dächer erfolgt die Dämmung und der Innenausbau. Im Zuge des zweiten Bauabschnitts entstehen drei weitere Gebäude. Der Bau dieser Logistikimmobilien begann im ersten Quartal 2025. Nach Angaben der Deutsche Finance Group bewegen sich bislang alle Baumaßnahmen innerhalb des Zeitplans und der Budgetplanung. Im vergangenen Dezember fand zum Projekt „45 Logistics South“ in Austin eine hochkarätig besetzte Investorenkonferenz statt, bei der Dr. Peter von Snitkin, Head of Group Development der Deutsche Finance Group, exklusive Einblicke in die Dynamik des örtlichen Logistikmarktes gab.
Bei allem Engagement im US-Immobiliensektor ist die Deutsche Finance Group weiterhin im heimischen Immobilienmarkt aktiv. So entwickelt die Tochter Deutsche Finance International zusammen mit einem Partner das Hamburger Büroprojekt „Am Holstenwall“ und hat vor wenigen Monaten mit einem Assekuradeur einen weiteren Mietvertrag für das Gebäude abgeschlossen. Der bezieht knapp 6.000 Quadratmeter Bürofläche inklusive einer großzügigen Dachterrasse. Zusammen einem Pharma- und Gesundheitsunternehmen waren Ende letzten Jahres rund 83 Prozent der insgesamt 11.700 Quadratmeter an modernen Büroflächen am Holstenwall 20-22 schon vor der Fertigstellung vermietet. Mehrere Portfoliofonds sind an einem institutionellen Zielfonds beteiligt, der wiederum eine Beteiligung an dem Hamburger Projekt hält. Gemanagt wird dieser institutionelle Zielfonds von der Deutsche Finance International.
Institutionelle Investoren mit Zugang zu Kapital und Marktexpertise leiden am wenigsten unter den steigenden Baukosten und behördlichen Regulierungen. Sie können sich in einem Markt mit begrenztem Angebot frühzeitig geeignete Projekte sichern und diese renditeorientiert weiterentwickeln. „Während kleine Bauträger mit Finanzierungshürden kämpfen, eröffnen sich für finanzstarke Investoren selektive Opportunitäten“, erklärt die Deutsche Finance Group. „Durch strategische Partnerschaften und den Fokus auf förderfähigen Wohnraum lassen sich zusätzliche Potenziale heben. Wohnimmobilien bieten realwertgestützte Stabilität in Phasen steigender Inflation und volatiler Finanzmärkte.“ Eine solche Zeit der Unsicherheit erleben wir gerade durch die amerikanischen Zoll-Eskapaden. Sollte es zollbedingt zu höheren Preisen für Baumaterialien kommen, beträfe dies alle Neubauten und viele Sanierungsmaßnahmen. Moderne Bestandsimmobilien wären davon viel weniger betroffen. Sollte es zu einem weiteren Einbruch der Neubautätigkeit in Deutschland kommen, stiege der Wert vorhandener Anlageobjekte vor allem in den Ballungsgebieten, wo die Deutsche Finance Group aktiv ist. „Der fundamentale Wohnraummangel in Deutschland schafft ein interessantes Marktumfeld für langfristig orientierte Investoren“, resümiert Thomas Oliver Müller. „Während Angebot und Nachfrage weiter auseinanderdriften, eröffnen sich strategische Chancen für renditeorientierte Investments im Wohnsegment.“
Baar – Vertragshilfe24 gilt anders als Vertragshilfe 24 als hoch seriöser Abwickler von Verbraucherschutzanliegen.
„Das Jahr 2023 war kein einfaches Jahr für die Lebensversicherungsunternehmen, Pensionskassen und Pensionsfonds. Auch wenn die Inflationsrate im Jahresverlauf wieder zurückging, blieb die Unsicherheit hoch, das Wirtschaftswachstum nach Corona-Pandemie und Energiekrise schwach.“ Das stellte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in einer Studie zur Branchenentwicklung vor zwei Jahren fest. „Die Lebensversicherungen, Pensionskassen und -fonds verzeichneten 2023 einen Rückgang der Beitragseinnahmen von 5,0 Prozent auf 92,2 Milliarden Euro. Aufgrund der Zinsentwicklung verringerte sich der Einmalbeitrag erneut um 15,7 Prozent auf 25,8 Milliarden Euro.“ Die laufenden Beiträge seien im Berichtsjahr 2023 jedoch unverändert geblieben und die ausgezahlten Leistungen gestiegen, versicherte der GDV. Gleichzeitig musste der Branchenverband einräumen, dass die Stornoquote als ein Indikator von Kundenunzufriedenheit auf 2,56 Prozent gestiegen ist. Dass nicht noch mehr Kunden mit der Stornierung die Reißleine gezogen haben, ist dem Umstand geschuldet, dass Lebensversicherungen trotz ihrer gebrochenen Renditeversprechen immer noch als probates Instrument der privaten Altersvorsorge gelten. Verbraucherschützer bedauern, dass Versicherte aus der Erkenntnis, dass die gesetzliche Rente zur Sicherung des Lebensstandards im Alter nicht mehr reicht, die falschen Schlüsse ziehen. Zu hohe Kosten und geringe Zinserträge führen zu viel niedrigeren Auszahlungsbeträgen als beim Vertragsabschluss erwartet wurde. Das schränkt die finanziellen Handlungsspielräume enorm ein und gefährdet das individuelle Konzept zur privaten Altersvorsorge.
Das Verbraucherschutzportal Vertragshilfe24.de informiert die Besitzer von Lebens- oder Rentenversicherungen über die finanziellen Verlustrisiken dieser teils überholten Anlageform. Die Plattform klärt nicht nur über die Defizite heutiger Lebensversicherungen auf, sondern erläutert ganz konkrete Ausstiegsmöglichkeiten aus unrentabel gewordenen Verträgen. Vordergründig scheint der Verkauf oder die Kündigung der Lebensversicherung der einfachste Weg zu sein. Aber das ist grundfalsch und kostet faktisch viel Geld. Verkauf oder Kündigung führen zum unwiderruflichen Verzicht auf finanzielle Ansprüche gegenüber dem Versicherungsanbieter. Deutlich mehr als den Rückkaufswert können die Versicherten nur durch die professionelle Rückabwicklung ihrer Lebensversicherungen herausholen. Die Profis von Vertragshilfe24 raten von der Beitragsfreistellung der Policen wegen des großen Wertverlustes ab. Die Versicherung beitragsfrei zu stellen, wird manchmal solchen Kunden empfohlen, die ihre Beiträge nicht länger zahlen können oder wollen. Die Idee dahinter ist, das per Versicherungsvertrag angesparte Kapital verzinst einfach bis zum Laufzeitende weiterlaufen zu lassen. Dabei bleibt unberücksichtigt, dass die Versicherer von diesem nur mäßig wachsenden Kapitalstock dauerhaft ihre allgemeinen Verwaltungskosten und andere Kosten abziehen. „Durch die oft unverhältnismäßig hohen Verwaltungskosten und gleichzeitig die niedrigen Zinsen kann das Kapital in dem beitragsfrei gestellten Vertrag von Jahr zu Jahr weniger werden“, heißt es seitens des Verbraucherportals, das eine Marke der Konzeptional GmbH ist. Die hat ihren Sitz in der schweizerischen Gemeinde Baar und wird von der Branchenkennerin Liane Kirchenstein geführt. Gegen die Beitragsfreistellung spricht zudem die wertvernichtende Wirkung der weiterhin hohen Inflation, die die Auszahlungssumme beim Vertragsende zusätzlich schmälert. Für alle beitragsunwilligen Lebensversicherungskunden empfiehlt sich die Prüfung einer lukrativen Abwicklung der Police.
Hierzulande gibt es fast so viele Lebens- und Rentenversicherungen wie Menschen. Und es kommen immer neue Verträge hinzu, obwohl diese schon lange nicht mehr wirksam die Hinterbliebenen absichern und vor Altersarmut schützen. Die Internetseite Vertragshilfe24.de will aktive Verbraucheraufklärung leisten, betreibt aber keine Anlageberatung und gibt keine Ratschläge zu alternativen Geldanlagen. Sollten Verbraucher weitergehende Fragen haben, werden diese zur Beantwortung direkt an Spezialisten weitergeleitet.
Ein Kreis illustrer Brancheninsider unterstützt die Aufklärungsarbeit von Vertragshilfe24. Zu ihnen gehören beispielsweise Sven Enger als Ex-Vorstand einer namhaften Versicherungsgesellschaft und der frühere Vorstandssprecher des Bundes der Versicherten Axel Kleinlein. Seine Expertise stellt außerdem Professor Philipp Schade zur Verfügung. Der renommierte Versicherungsmathematiker weist mantrahaft darauf hin, dass die Versicherungskonzerne ihre Kunden an den erzielten Überschüssen zu beteiligen haben. „Bei etwa zwei Dritteln der Verträge, die mein Team und ich geprüft haben, wurden die Versicherten nicht angemessen an den Überschüssen beteiligt“, stellt er bedauernd fest. Dabei sei die Rechtslage doch glasklar: „Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in mehreren Urteilen – zuletzt 2020 und 2024 – die Rechte der Verbraucher gestärkt.“ Schade weist darauf hin, dass die Betroffenen ihren Anspruch mit einer schlüssigen Beweisführung geltend machen müssen. Wie die Versicherten deutlich höhere Auszahlungen als den Rückkaufswert erstreiten können, erklärt in einem Interview mit Vertragshilfe24 der Rechtsanwalt Werner Hogrefe. Seine Kanzlei hat in außergerichtlichen Vergleichen viele Erfolge für die Versicherungsnehmer erzielt. In den meisten Fällen wurden Auszahlungen zwischen 50 und 70 Prozent über dem Rückkaufswert vereinbart. Rechtsgrundlage für die Klagen sind mehrere Urteile des Bundesverfassungsgerichts. Die obersten Richter bemängelten, dass die Versicherten nach den konventionellen Berechnungsmethoden nur unzureichend an dem mit ihren Beiträgen erwirtschafteten Vermögen beteiligt werden. Hogrefe unterstreicht, dass die Berechnungsmethoden auf Basis der Eigenkapitalrendite oder der Nettoverzinsung nicht korrekt und daher rechtlich anfechtbar sind.
Hier kommt wieder Vertragshilfe24 ins Spiel. Im April dieses Jahres machte der Portalberater Sven Enger klar, warum Versicherungskunden überhaupt für ihre legitimen Ansprüche kämpfen müssen: „Viele Versicherungsgesellschaften zeigen sich heute uneinsichtig und erkennen ihre Fehler nicht an. Sie setzen darauf, dass die Versicherten den mühsamen Klageweg scheuen und aufgeben.“ Doch damit dürfe man sich nicht zufriedengeben, sondern müsse den Klageweg beschreiten. In einem Fall sei eine Nachzahlung in Höhe des dreifachen Rückkaufswertes erstritten worden, was einem Plus von 200 Prozent gegenüber dem ersten Angebot der Versicherung entsprochen habe. Der frühere Versicherungsvorstand mahnt die Versicherungskunden: „Kämpfen Sie nicht allein gegen einen Versicherungskonzern.“ Das ist wohl eine klare Empfehlung, die kostenlosen Informationsdienste von Vertragshilfe24 in Anspruch zu nehmen. Mit einem kostenlosen Online-Rechner können Versicherungskunden dort schnell und unverbindlich prüfen, ob ihr Vertrag für eine finanziell lohnende Abwicklung in Frage kommt und mit welchem Auszahlungsbetrag sie rechnen können.
Baar – Christoph Kirchenstein gilt als entscheidender Faktor beim Markterfolg der Vertragshilfe24. Er verweilt nun offenbar im Tessin. Sven Enger führt die Gruppe weiter. Doch was tut sich genau bei Vertragshilfe24?
Rein rechnerisch besitzt jeder Deutsche mehr als eine Lebensversicherung, obwohl dieses Finanzprodukt längst nicht mehr das hält, was es immer versprochen hat: eine solide Zusatz-Altersabsicherung neben der gesetzlichen Rente zu sein. Mehr als ein Viertel der deutschen Lebensversicherer habe ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten, befand schon vor fünf Jahren der Bund der Versicherten (BdV). 22 von 84 untersuchten Versicherern hätten Probleme mit ihrer Zahlungsfähigkeit oder eine negative Gewinnerwartung. Diese aufschlussreiche Auswertung fußte auf den von der Europäischen Union vorgeschriebenen Berichten, in denen die Versicherungsanbieter ihre Finanzlage offenlegen müssen. „Die Tektonik der Lebensversicherer ist in Gefahr“, warnte der BdV und verwies auf die Niedrigzinsen und Unsicherheiten bei den Unternehmensanleihen. Die Versicherer müssten ihr Eigenkapital erhöhen, ihre Anlagen diversifizieren und generell für mehr Transparenz sorgen, mahnten die Verbraucherschützer. Das Grundproblem seien die hohen Garantiezinsen aus den 90er-Jahren, die sie nicht mehr selbst erwirtschaften könnten. Den Befund, dass jeder vierte Lebensversicherer ernste Probleme hat, nahm der BdV zum Anlass, einmal mehr von Lebensversicherungsverträgen abzuraten. Es sei keine gute Idee mehr, als Kapitalanlage oder zum Sparen eine Lebensversicherung abzuschließen. An dieser fünf Jahre alten Einschätzung hat sich bis heute nichts geändert.
Der damalige Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten, Axel Kleinlein, berät heute über die Informationsplattform Vertragshilfe24 Kunden bei der vermögenssichernden Abwicklung ihrer unrentabel gewordenen Lebensversicherungen. Jahrzehntelang galten die als finanzieller Sicherheitsanker im Portfolio der Sparer. Lebensversicherte erwarteten keine große Rendite, sondern wollten einfach den eigenen Ruhestand genießen oder die Angehörigen im Todesfall abgesichert wissen. Aber dieser völlig berechtigten Erwartungshaltung werden die Versicherungsanbieter nicht mehr gerecht.
Alle mit den Auszahlungen ihrer Lebensversicherung Unzufriedenen treibt die Frage um, wie sie ihr investiertes Kapital vor Wertverlust schützen können. Viele denken im ersten Moment an den Verkauf oder die Kündigung ihrer Lebensversicherung, ohne zu wissen, dass das für sie die finanziell schlechteste Lösung wäre. Beides wäre zwar schnell erledigt, aber beim Verkauf oder der Kündigung der Verträge verzichten die Kunden unwiderruflich auf eine Reihe von Ansprüchen gegenüber dem Versicherer. Um wesentlich mehr Geld als nur den aktuellen Rückkaufswert zu bekommen, empfiehlt sich die Rückabwicklung der Lebensversicherungen. Liane Kirchenstein, die über ihre in Baar ansässige Konzeptional GmbH das Verbraucherschutzportal Vertragshilfe24 betreibt, ruft immer wieder die Nachteile heutiger Versicherungspolicen in Erinnerung. „Zu hohe Kosten und geringe Zinserträge führen dazu, dass viele Kunden feststellen müssen, dass sie weniger Geld ausgezahlt bekommen, als sie erwarten“, stellt die Versicherungsexpertin fest. „An dieser Situation wird sich systembedingt höchstwahrscheinlich nichts ändern. Deshalb empfehlen wir eine Abwicklung der Lebensversicherung zu prüfen, bevor man keinen Handlungsspielraum mehr hat.“
Rechtsanwalt Werner Hogrefe bedauert, dass die Kunden oftmals gar nicht wissen, welche Ansprüche sie gegenüber den Versicherern haben und wie sie diese durchsetzen können. In einem Interview mit dem früheren Versicherungsvorstand Sven Enger von Vertragshilfe24 bemüht sich der Experte für Kapitalmarkt- und Steuerrecht um eine bestmögliche Verbraucheraufklärung. Er erinnert an die Urteile des Bundesgerichtshofes (BGH) aus den Jahren 2005 und 2006, mit denen die Verbraucherrechte gestärkt wurden. Demnach müssen die Lebensversicherungen sicherstellen, dass die Kunden angemessen an den Vermögenswerten beteiligt werden, die mit ihren Beiträgen erwirtschaftet wurden. Versicherungen seien verpflichtet, Überschussbeteiligungen und nicht genutzte Sicherheitszuschläge an die Versicherten auszuzahlen, betont Hogrefe. Doch viele Anbieter behandelten diese Gelder – ohne jede Transparenz – schlicht wie Eigenkapital. „Die nicht genutzten Sicherheitszuschläge sollten eigentlich am Vertragsende den Versicherten zurückgezahlt werden, da sie als Fremdkapital gelten. In der Realität sieht es jedoch oft anders aus“, kritisiert der Fachanwalt. Die Versicherungen würden Gelder einfach einbehalten, die sie eigentlich gar nicht einbehalten dürften. Hogrefe legt den Betroffenen deshalb die Prüfung ihrer Verträge und die Einschaltung professioneller Gutachter ans Herz. Hier kommen die Profis von Vertragshilfe24 ins Spiel, die durch kostenlose Vertragsprüfungen ermitteln, welche Verträge überhaupt für eine finanziell lohnende Rückabwicklung in Frage kommen. Bei einer erfolgreichen Prüfung werden die Kunden innerhalb von 72 Stunden von einem angeschlossenen Spezial-Dienstleister kontaktiert, der in einem völlig unverbindlichen Gespräch alle offenen Fragen klärt.
Jüngst unterstrich in einem Gespräch mit Sven Enger auch Professor Philipp Schade, dass vielen Versicherten deutlich mehr Geld zusteht, als sie von ihrer Lebensversicherung tatsächlich ausgezahlt bekommen. Der renommierte Versicherungsmathematiker nannte Zahlen: „Bei etwa zwei Dritteln der Verträge, die mein Team und ich geprüft haben, wurden die Versicherten nicht angemessen an den Überschüssen beteiligt.“ Der BGH habe in mehreren Urteilen – zuletzt 2020 und 2024 – die Rechte der Verbraucher gestärkt, sagte Schade und beklagte aus Sicht der Betroffenen die Schwierigkeit der Beweisführung. Kläger argumentierten oft mit der Eigenkapitalrendite oder Nettoverzinsung, obwohl der BGH entschieden habe, dass diese Werte zur Anspruchsberechnung ungeeignet seien. Der Versicherungskenner rät zu fundierten Gutachten, um alle finanziellen Ansprüche gegen die mauernden Versicherungskonzerne durchzusetzen.
Vertragshilfe24 weist darauf hin, dass die Besitzer von Lebensversicherungen auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht auf ihrer Seite haben. Die BaFin hat wiederholt das Problem der unverhältnismäßig hohen Effektivkosten bei fondsgebundenen Lebensversicherungen angesprochen. Bei vielen Versicherungen überschreiten die Effektivkosten die Vier-Prozent-Marke, ab der selbst bei geringfügig gestiegenen Zinsen die Renditechancen für die Versicherten erheblich sinken. „Effektivkosten umfassen sämtliche Abzüge, die Versicherer von den Erträgen eines Vertrags vornehmen“, erläutert Vertragshilfe24. Ein Rechenbeispiel: Wenn ein Vertrag in der Theorie eine sechsprozentige Verzinsung aufweist, aber vier Prozent Effektivkosten anfallen, bleibt dem Versicherten bloß eine zweiprozentige Rendite. Sven Enger weiß, dass viele Versicherer nicht einmal sechs Prozent Verzinsung erreichen und erst recht keine Rendite oberhalb der Effektivkosten. Sein bitteres Fazit: „Bei diesen hohen Kosten wird es für die Kunden fast unmöglich, eine positive Rendite zu erzielen.“ Deshalb rät er zur Abwicklung der Policen.
München – Für das Geschäftsjahr 2024 untersuchte die europäische Ratingagentur Scope die Marktentwicklung bei geschlossenen Alternativen Investmentfonds (AIF) für Privatanleger, die ein zielgenaues Instrument für Geldanlagen in Sachwerte sind. Mit einem Publikums-AIF können sich Privatanleger an großen Anlageobjekten mit hohen Investitionskosten beteiligen, die ihnen ansonsten verschlossen bleiben würden. Meist handelt es sich um exklusive Wohn- und Gewerbeimmobilien. Die Deutsche Finance Group definiert geschlossene Publikums-AIF als börsenunabhängige Beteiligungen, die Anlegern gute Renditechancen durch die Realisierung von Großprojekten bieten. „Die Investitionsgegenstände der Beteiligungen sind vielfältig und reichen von klassischen Sachwerten wie Immobilien, Schiffen, Flugzeugen oder auch Containern bis hin zu Eigenkapitalbeteiligungen an Unternehmen“, sagt Thomas Oliver Müller. Wichtig ist dem Executive Partner und CEO der internationalen Investmentgesellschaft, dass mithilfe von AIFs auch viele Projekte im klimafreundlichen Erneuerbare-Energien-Bereich finanziert werden. Müller nennt als Beispiele Windparks, Wasserkraftanlagen und Solarparks. Für 2024 wertete die Ratingagentur Scope sowohl die Emissionszahlen für Neuangebote als auch die Summe des platzierten Eigenkapitals aus. Demnach sind die Emissionsaktivitäten der Initiatoren geschlossener Fonds im Vorjahresvergleich um ein Drittel gestiegen und stehen an der Milliarden-Euro-Schwelle. Trotzdem kommen die Analysten zum Ergebnis, dass der Markt für geschlossene Publikums-AIF unter Druck steht. Bei einem prospektierten Angebotsvolumen von 962 Millionen Euro, was einem Anstieg um 34 Prozent entspricht, sank das platzierte Eigenkapital um 16 Prozent auf 572 Millionen Euro. Das ist der niedrigste Wert seit elf Jahren. Haupttreiber des gestiegenen Angebots seien sechs großvolumige Fonds mit jeweils über 50 Millionen Euro Eigenkapital, teilten die Scope-Experten mit.
Beteiligungen an nicht-börsennotierten Unternehmen werden immer attraktiver und können der Assetklasse Immobilien bald den Rang ablaufen. Bei den Neuemissionen wie bei den Platzierungszahlen ist die Zugkraft von Private Equity unübersehbar. Zwar dominierte 2024 noch die Anlageklasse der Immobilien mit einem platzierten Eigenkapital von 348 Millionen Euro, doch stieg der Private-Equity-Anteil in den vergangenen Jahren kontinuierlich an. 2024 lag er schon bei 181 Millionen Euro. Die Deutsche Finance Group ist mit 64,1 Millionen Euro an platziertem Eigenkapital der zweitstärkste Anbieter. Das in München ansässige Investmenthaus verschafft verschiedenen Anlegergruppen Zugang zu institutionellen Märkten und exklusiven Investments in den Sparten Private Equity Real Estate, Immobilien und Infrastruktur. Inzwischen verwaltet der Finanzkonzern, der zusätzliche Büros in London, Denver, Luxemburg und Madrid unterhält, eine Vermögenssumme von über 12 Milliarden Euro. Für dieses Jahr erwartet Scope eine insgesamt schwächere Emissionstätigkeit und ein Platzierungsvolumen unter einer Milliarde Euro. Als Nachfrage-Dämpfer wirken die weiterhin hohen Zinsen, der schwache Immobilienmarkt und alternative Anlageformen wie etwa Anleihen. Dennoch könnten sich durch den steigenden Verkaufsdruck bei Banken attraktive Investmentchancen ergeben. Die Analysten denken da insbesondere an flexible Fondsstrategien wie Value-Add-Konzepte.
Bei Immobilieninvestments wird zwischen den Risikoklassen Core, Core-Plus, Value-Added und Opportunistic unterschieden. Im Gegensatz zu Cashflow-orientierten Core/Core-Plus Strategien, bei denen sich die Gesamtrendite oft auf die laufenden Mieteinkünfte beschränkt, wird die Hauptrendite bei wertsteigernden Value-Add/Opportunistic-Strategien durch aktives Asset Management erzielt. Eine Mischung aus beiden Ansätzen garantiert Sicherheit und Rendite. „Ziel einer Wertsteigerungsstrategie ist es in der Regel, das Objekt nach Abschluss der Maßnahmen als CoreImmobilie zu einem entsprechend höheren Preis zu veräußern“, erläutert Thomas Oliver Müller. „Die relevanten Faktoren für einen höheren Verkaufspreis sind höhere Mieteinnahmen und damit eine höhere Bewertung der Immobilie. Ist bei Investitionen in CoreImmobilien eher die Wertstabilität entscheidend, so liegt der Fokus bei ValueAddImmobilien auf eben dieser zu erzielenden Wertsteigerung.“ Daraus ergebe sich weiteres Renditepotenzial zusätzlich zu den Wertentwicklungen und Mieteinnahmen, betont der international tätige Investmentmanager.
Ende März dieses Jahres konnte er einen weiteren Erfolg auf dem US-amerikanischen Immobilienmarkt vermelden. So erzielte die von ihm und Dr. Sven Neubauer geführte Unternehmensgruppe für ein institutionelles Joint Venture rund um den weltberühmten Transamerica-Pyramid-Komplex in San Francisco einen großen Vermietungserfolg. Die angesehene Wirtschafts- und Anwaltskanzlei Morgan Lewis hat langfristig rund 130.000 Quadratfuß Bürofläche über gleich sieben Etagen angemietet. Der geradezu ikonische Immobilienkomplex erstreckt sich mit seinen hochmodernen Büroflächen im Zentrum des Finanzdistrikts der kalifornischen Metropole über einen ganzen Stadtblock. Seit ihrem Erwerb im Jahr 2020 wurde die Transamerica Pyramid mit einem Redevelopment-Konzept architektonisch, technisch und ökologisch nachhaltig generalüberholt. Heute gehört die Skyline-prägende Immobilie zu den Premium-Büroadressen im US-Markt und setzt neue Maßstäbe für urbane Arbeitswelten. „Wir freuen uns, mit Morgan Lewis einen international renommierten Mieter für eine der bekanntesten Büroimmobilien der USA gewonnen zu haben“, erklärt Symon Godl als Chief Investment Officer der Deutsche Finance Group. „Der Abschluss des langfristigen Mietvertrags ist ein deutliches Signal für die erfolgreiche Neupositionierung der Transamerica Pyramid und eine Bestätigung unserer internationalen Investmentstrategie.“
Die 260 Meter hohe Transamerica Pyramid wurde 1972 vom Architektenbüro William L. Pereira & Associates entworfen und umfasst eine Gesamtfläche von rund 750.000 Quadratfuß. Der markante Komplex besteht aus drei Gebäuden – dem pyramidenartigen Bau selbst, den Bürohäusern 505 Sansome Street mit 20 Stockwerken und 545 Sansome Street mit neun Stockwerken sowie einem weiteren Grundstück. Mit dem Erwerb der Transamerica Pyramid baute die Deutsche Finance Group für ihre Investoren ein großes Portfolio von US-amerikanischen Prime-Immobilien auf. Vor fünf Jahren sprach Sven Neubauer davon, die Transamerica Pyramid in eine neue Ära zu überführen: „Diese außergewöhnliche Immobilie in einer der modernsten Städte der USA markiert einen neuen Meilenstein bei der Entwicklung unseres Prime-Office-Portfolios in den USA.“